Aktuelles

Der Ukraine Sammelthread

Wendeburg (Niedersachsen) – Die verschwundenen Wärmepumpen findet Natalie Schell (46) noch merkwürdig. Die fehlende Klingel macht sie stutzig. Als sie durch das Fenster schaut, folgt der Schock. Die Küche ist weg. „Da ist mir langsam der Groschen gefallen“, sagt die Hausbesitzerin. Sie alarmiert die Polizei.

Als die Beamten die Tür öffnen, wird aus einem unguten Gefühl blankes Entsetzen. Zimmer für Zimmer wird klar, was hier passiert sein muss. Die Mieter haben nicht einfach ihre Sachen gepackt und sind heimlich verschwunden. Sie haben das Haus ausgeschlachtet. Auch Toiletten, Waschbecken, Armaturen und Türbeschläge fehlen. Selbst die Anlage der Fußbodenheizung wurde ausgebaut und geklaut. „Es wurde praktisch alles mitgenommen“, sagt Schell.

Für Natalie Schell war das Doppelhaus in Wendeburg (Niedersachsen) eine Investition in die Zukunft ihrer Kinder. Erst 2024 ließ sie den Neubau errichten. In einer Hälfte wohnt sie selbst, die andere vermietete sie Anfang 2025 an eine ukrainische Familie mit sechs Kindern. 140 Quadratmeter, fünf Zimmer, alles neu. Warmmiete: 1895 Euro.

Warum sie sich für die Familie als Mieter entschied? „Ich hatte Mitleid, weil ich wusste, wie schwierig es für sie mit so vielen Kindern ist, eine Wohnung zu bekommen. Ich bin selbst erst 1995 mit meinen Eltern aus Kasachstan nach Deutschland gekommen.“

Weil sie lediglich eine einfache Wohngebäudeversicherung abgeschlossen hat, ersetzt die Versicherung gerade einmal 2500 Euro. Dabei hatte sie allein rund 50.000 Euro in Küche, Sanitäranlagen und Haustechnik investiert. „Wenn ich das noch einmal ausgeben muss, bin ich insgesamt fast bei 100.000 Euro.“

Besonders fassungslos machen sie die Bilder, die ihr inzwischen Bekannte zugeschickt haben. „Leute haben mir Screenshots von Instagram geschickt, die Fotos von meinem Mieter und Sohn beim Fliesenlegen in der Ukraine zeigen. Als wäre nichts passiert. Ich bin fassungslos.“
 
Erneut Tote bei Angriffen in der Ukraine
Bei russischen Angriffen im Südosten und Nordosten der Ukraine sind nach Angaben örtlicher Behörden fünf Menschen getötet worden. In der südöstlichen Stadt Saporischschja kamen zwei Menschen ums Leben, 16 weitere wurden verletzt, wie der regionale Gouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mitteilte. In der nordöstlichen Grenzregion Charkiw sein ein Mensch bei einem Raketenangriff auf Smijiw ums Leben gekommen, acht Menschen seien verletzt worden, darunter zwei Kinder, erklärte Gouverneur Oleh Synjehubow.

Zudem starb nach Polizeiangaben ein Beamter bei der Evakuierung von Anwohnern in einer anderen Gemeinde der Region. In der ebenfalls an Russland grenzenden Region Sumy wurde nach Angaben des dortigen Gouverneurs eine ältere Frau getötet.

 
Das Blatt im Ukrainekrieg wendet sich gegen Russland
Die Ukraine schlägt sich im Krieg gegen den Aggressor immer besser, die Wirtschaftslage in Russland immer schlechter. Und die USA scheinen ihr Interesse an Putin verloren zu haben

Ökonom Sergej Guriew geht in seinem Gastkommentar auf die immer schlechter werdende wirtschaftliche Lage Russlands ein und meint, dass es in Wladimir Putins "eigenem Interesse, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um den Konflikt einzufrieren".

Der russische Präsident Wladimir Putin hat einige schwierige Monate hinter sich. Auch wenn der Krieg in der Ukraine nie nach Plan verlief, glaubte Putin bis vor kurzem, dass die Zeit für ihn spielte. Es gelang Russland 2025, seinen Anteil besetzten ukrainischen Territoriums zu erhöhen – wenn auch nur geringfügig, von 18,5 auf 19,3 Prozent. Noch wichtiger war, dass US-Präsident Donald Trump offenbar bestrebt war, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu einem "Friedensabkommen" zu drängen, das Russland noch mehr ukrainisches Gebiet eingebracht hätte.

Doch in diesem Jahr sieht die Lage ganz anders aus. Trump war so sehr mit der Krise im Nahen Osten beschäftigt, dass die Ukraine weitgehend aus seinem Blickfeld geraten ist; Auf dem G7-Gipfel in diesem Monat erklärte er, die USA hätten mit diesem Krieg, der "Tausende von Meilen entfernt" stattfinde, "nichts zu tun". Und es gibt wenig Grund zu der Annahme, dass die Trump-Regierung nach den Zwischenwahlen zum Kongress im November eher geneigt sein wird, Putin zu einem günstigen Ergebnis zu verhelfen.

 
"Absichtliche Explosion" in Monaco: Ukrainischer Oligarch schwer verletzt
Monacos Staatsminister Mirmand sprach zunächst von einem "wahrscheinlichen Anschlag". Berichten zufolge soll es sich bei den drei Opfern um eine Familie handeln

Monte Carlo – Bei einer heftigen Explosion am Eingang eines Wohngebäudes in Monaco soll Medienberichten zufolge am Montagabend einer der reichsten Unternehmer der Ukraine schwer verletzt worden sein. Nach Behördenangaben wurde außer dem Immobilienunternehmer eine Frau ebenso lebensgefährlich sowie ein Jugendlicher verletzt. Von offizieller Seite wurden die Identitäten nicht bestätigt. Weitere Personen erlitten Berichten zufolge Schnittverletzungen und Schocks.

Laut Angaben der Regionalzeitung Monaco-Matin gehören die drei Opfer zu einer Familie. Monacos Staatsminister Christophe Mirmand sprach von einer "absichtlichen Explosion", nachdem er zunächst von einem "wahrscheinlichen Anschlag" gesprochen hatte. "Dies ist meines Wissens das erste Mal in der Geschichte, dass eine solche Tat im Fürstentum verübt wurde", sagte der Politiker.

Nun komme es darauf an, mit den Nachrichtendiensten zusammenzuarbeiten, "um das Umfeld der Opfer zu identifizieren" und um festzustellen, ob womöglich weitere Menschen bedroht sein könnten, sagte er. Dutzende Feuerwehrleute und Angehörige der Sicherheitskräfte waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und um den Explosionsort zu sichern, der sich an einer Straße entlang der Grenze zu Frankreich befand.

 
Ukraine: Vögel bauen Nester aus Glasfaser (Videobericht im Link)
Entlang der Front in der Ukraine sind Vogelnester aus Glasfaserkabeln und Gras gefunden worden. Biologe Auke-Florian Hiemstra bezeichnete die Nester als „sehr einzigartig“ und „sehr speziell“. Die Kabel stammen von glasfasergesteuerten Drohnen.

 
Die Ukraine verhandelt über eine Lizenz zur Produktion von SCALP-Langstreckenraketen, erklärte Verteidigungsminister Fedorow.
Laut Fedorow wurde das Thema während Selenskyjs Besuch in Frankreich erörtert. Die Verhandlungen mit der französischen Regierung und dem Raketenhersteller laufen derzeit.

Fedorow sagte, es seien bereits Fortschritte erzielt worden, es sei aber noch zu früh, um von konkreten Ergebnissen zu sprechen. Der Prozess werde durch Fragen des geistigen Eigentums, der Produktionslokalisierung und andere bürokratische Verfahren erschwert.

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Polen droht, den EU-Beitritt der Ukraine zu blockieren, falls Kiew die Feierlichkeiten zu Ehren von Bandera und der OUN-UPA nicht aufgibt.

„Die Ukraine wird der Europäischen Union nicht mit Bandera beitreten“, erklärte der polnische Vizepremierminister und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz gegenüber Polsat News.

Laut Kosiniak-Kamysz wird die Ukraine „sehr große Probleme“ mit der europäischen Integration haben, wenn sie die OUN und die UPA weiterhin als nationale Symbole nutzt. Polen werde eine entschiedene Haltung einnehmen und nicht zulassen, dass „diejenigen, die die europäische Zusammenarbeit zerstören, auf ein Podest gestellt werden“.

Auf die Frage eines Journalisten, ob die Ukraine der EU beitreten könne, solange Stepan Bandera eine Schlüsselfigur im nationalen Pantheon bleibe, betonte der Minister, Kiew müsse alle EU-Anforderungen erfüllen, einschließlich der Fragen der historischen Erinnerung.
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Das ist gut
 
Zuletzt bearbeitet:
Polen verweigert MiG-Lieferungen an die Ukraine.
Ministerin Kosinjak-Kamysch erklärte, Warschau werde keine Kampfflugzeuge nach Kiew liefern, da die Ukraine das Abkommen zum Austausch von MiGs gegen Drohnen nicht eingehalten habe.

„Ich habe einen partnerschaftlichen Ansatz vorgeschlagen: MiGs im Tausch gegen Drohnen. Die Ukrainer haben diesen Vorschlag zunächst akzeptiert, ihn aber nicht umgesetzt. Daher erhält die Ukraine keine MiGs, da Polen weder über Drohnen noch über unbemannte Luftfahrzeuge verfügt“, so die Ministerin.

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In Kiew stach ein Deserteur seinem Nachbarn sieben Mal in die Brust, wie die Polizei mitteilte.
Erste Ermittlungen ergaben, dass der Streit zwischen den Männern im Alkoholrausch ausbrach. Der 47-jährige Soldat griff daraufhin zu einem Messer und tötete seinen 65-jährigen Nachbarn. Er wurde festgenommen.
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Das ist schlecht
 
Terroranschlag in Monaco: Mindestens drei Verletzte, einige schwer, berichten Medien.

BFMTV berichtet, dass sich unter den Opfern Russen befinden, Le Figaro meldet, dass es sich um Mitglieder einer ukrainischen Familie handelt. Zwei Elternteile, einer davon vermutlich ein ukrainischer Oligarch, schweben in Lebensgefahr, während ein minderjähriges Kind schwer, aber stabil verletzt ist.
Vor der Explosion ließ eine unbekannte Person einen Rucksack zurück und flüchtete. Die Polizei fahndet nach ihr.

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Monaco ist in Aufruhr: Die Polizei fahndet nach einem Verdächtigen eines Terroranschlags.

„Soweit ich weiß, ist dies der erste derartige Anschlag in der Geschichte des Fürstentums“, sagte der Regierungschef.
 
Nach ersten Informationen wurde der Oligarch Wadym Jermolayev vermutlich bei der Explosion in Monaco verletzt, wie ukrainische Medien berichteten.
Die französische Zeitung Nice-Matin meldet, dass sich unter den verletzten ukrainischen Staatsbürgern auch Mitglieder derselben Familie befinden.

2019 gab Jermolayev seine ukrainische Staatsbürgerschaft auf und nahm die zypriotische an. Im Dezember 2023 verhängte der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine Sanktionen gegen ihn.


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Die gesamte Kaution in Höhe von 150 Millionen Hrywnja wurde für den ehemaligen Energieminister Galuschtschenko gezahlt, berichtet „Schemes“.

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Der ehemalige ukrainische Energieminister Herman Galuschtschenko, der in den Energoatom-Veruntreuungsskandal verwickelt ist, wurde am 15. Februar 2026 vom Nationalen Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) bei dem Versuch, ins Ausland zu fliehen, festgenommen.
 
RBC-Ukraine: NABU (eine von dem Präsidenten der Ukraine unabhängige Ermittlungsbehörde) hat den Abgeordneten (der regierenden Selenskyj-Partei) Serhij Kusminych festgenommen: Ihm wird vorgeworfen, im Januar 2022 558.000 Hrywnja Bestechungsgelder erhalten zu haben, um Unternehmen bei der Erlangung von Aufträgen für die Lieferung medizinischer Ausrüstung in der Region Schytomyr zu unterstützen.

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Die Nationale Antikorruptionsbehörde (NABU) und die Sonderstaatsanwaltschaft für Korruptionsbekämpfung (SAP) (beide sind unabhängig von dem Präsidenten der Ukraine) haben Tyshchenko (ehemaliger Abgeordneter der Werchowna Rada und stellvertretender Vorsitzender der regierenden Selenskyj-Parteifraktion) wegen des Verdachts der Beihilfe zur Schutzgelderpressung von Problemen mit betrügerischen Callcentern gegen eine Bestechungssumme von über einer Million US-Dollar angezeigt. Darüber hinaus soll der Abgeordnete laut Ermittlungen 12,6 Millionen Hrywnja illegaler Herkunft durch einen fingierten Schenkungsvertrag mit seiner Ex-Frau legalisiert haben.
 
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