Aktuelles

Der Ukraine Sammelthread

Projekt „Access“
Ukraine: Caritas-Schutzräume für Spitäler und Kindergärten
Die Caritas errichtet in der Ukraine vier Schutzräume für Spitäler und Kindergärten. Wie Caritas-Auslandshilfechef Andreas Knapp am Donnerstag vor Journalistinnen und Journalisten in Wien sagte, wird das Projekt „Access“ mit der österreichischen Entwicklungsagentur ADA in den Regionen Mykolajiw und Tscherkassy realisiert.

„Es ist wichtig, sichere Räume in der Ukraine zu haben, weil kein Gebiet vor russischen Angriffen sicher ist“, sagte die ukrainische Caritas-Präsidentin Tetiana Stawnychy. Stawnychy hob vor allem die psychologischen Aspekte des zwei Millionen Euro teuren Projekts hervor. Schutzräume wie diese ermöglichen nämlich einen Erhalt sozialer Kontakte angesichts des unerbittlichen russischen Drohnenkriegs gegen die Ukraine.

„Eltern danken uns dafür, denn ihre Kinder waren sechs Jahre lang nur online – zunächst in der Pandemie, und dann wegen des Krieges“, sagte sie. Jeder der Schutzräume soll 200 Menschen aufnehmen können. Entstehen werden die Räume in Kellerräumlichkeiten, die für die Aufnahme von Menschen „hergerichtet“ werden, sagte Knapp. Sie sollen auch nach dem Krieg weiter genutzt werden, etwa für Nachmittagsaktivitäten, sagte Stawnychy auf eine Frage der APA.

 
Bericht: Russische Drohnen spionierten in Europa
Drohnen über Flughäfen, Militärbasen und Einrichtungen der nuklearen Teilhabe: Der Analyse einer britischen Denkfabrik zufolge hat Russland ein Dutzend NATO-Staaten über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren weitgehend unbehelligt mit einer Drohnenkampagne überzogen.

Gestartet wurden die unbemannten Flugobjekte demzufolge von Tankern der russischen „Schattenflotte“, Frachtern in Küstennähe und kleineren Wasserfahrzeugen. In dem Bericht des International Institute for Strategic Studies (IISS) werden 144 Vorfälle in 13 Ländern zwischen August 2024 und Februar 2026 beleuchtet.

Obwohl nicht jeder einzelne Vorfall von Moskau ausgegangen sein dürfte, sehen die Fachleute ein klares Muster, hieß es in einer Mitteilung zu der Analyse. Offiziell bestätigt habe das bisher aber keine westliche Regierung.

Reaktionsfähigkeit der NATO-Staaten testen
Hintergrund für die Kampagne dürfte demzufolge unter anderem eine russische Spionagetätigkeit sein, die seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine und der Ausweisung vieler russischer Diplomaten stärker auf von Drohnen gesammelte Informationen angewiesen ist.

 
Polnische MiG-29-Kampfjets – die Warschau im Austausch gegen Drohnentechnologie an die Ukraine übergeben wollte – werden nun schrittweise ausgemustert und außer Dienst gestellt, da die Vereinbarung mit Kiew laut dem polnischen Verteidigungsministerium nie zustande kam.

Ende letzten Jahres hatte das polnische Verteidigungsministerium Pläne bekannt gegeben, einen Teil seiner MiG-29-Maschinen – Flugzeuge, die seit 1989 bei der Luftwaffe im Einsatz sind – an die Ukraine zu übergeben. Obwohl sie derzeit durch modernere Jets ersetzt werden, fliegen die MiGs weiterhin Einsätze. Im Gegenzug wollte Polen ukrainische Technologie zur Drohnenherstellung erwerben.

Der polnische Verteidigungsminister erklärte, Kiew habe dem Austausch zwar zunächst zugestimmt, die Vereinbarung später jedoch nicht eingehalten. Er fügte hinzu, dass auch „politische und historische Differenzen“ zwischen den beiden Ländern eine Rolle bei dieser Entwicklung gespielt hätten.

Die Flugzeuge werden nun schrittweise außer Dienst gestellt, sobald sie das Ende ihrer Nutzungsdauer erreichen. Angaben zum Zeitplan für die endgültige Ausmusterung wurden nicht gemacht.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

https://strana.today/news/508275-u-navrotskoho-zapad-ukrainy-nazvali-vostochnoj-malopolshej.html
Zbigniew Bogucki, Sprecher des polnischen Präsidenten Karol Nawrocki, bezeichnete die westukrainischen Regionen als „Kleinpolen“.
Er äußerte sich im Rahmen einer Diskussion über das in der Ukraine verabschiedete Gesetz zum Nationalen Pantheon. Laut dem polnischen Beamten widerspricht die Verherrlichung von Stepan Bandera und der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) „westlichen Werten“.

In seiner Aussage verwendete er den Begriff „Ost-Kleinpolen“ für die Gebiete der heutigen Westukraine. Die Bezeichnung „Kleinpolen“ wurde im Polen der Zwischenkriegszeit (1918–1939) verwendet, als diese Regionen zu Polen gehörten. Die öffentliche Verwendung der Bezeichnungen „Ostgalizien“ oder „Westukraine“ war verboten.

Zuvor war berichtet worden, dass Warschau Hilfsgelder in Höhe von 6,6 Milliarden Euro für Kiew blockiert, die zuvor bereits von Ungarn zurückgehalten worden waren.
--------------------------------

wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte :)
 
Der Hauptverdächtige bei der Organisation eines Terroranschlags in der Nähe des Hauses des ukrainischen Geschäftsmanns Vadim Ermolaev in Monaco sei ein in Deutschland lebender ukrainischer Staatsbürger, schreibt Le Figaro unter Berufung auf Quellen.

Der Veröffentlichung zufolge gehen die Ermittlungen davon aus, dass sie es war, die den Sprengsatz in der Nähe von Ermolaevs Haus zurückgelassen hat. Infolge der Explosion erlitt der Geschäftsmann schwere Verbrennungen und auch Anna Nasobina, die Tochter des ehemaligen ersten stellvertretenden Staatsanwalts der Region Dnepropetrowsk, wurde schwer verletzt.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


AfD-Chef Tino Khrupalla forderte nach der Anklage gegen einen Ukrainer, der der Beteiligung am Nord-Stream-Bombenanschlag verdächtigt wird, ein Ende der Hilfen für Kiew, berichtet Die Welt.

„Es gibt bereits genügend Beweise, um jegliche Militärhilfe für die Ukraine zu stoppen“, sagte Khrupalla.

Gleichzeitig rief er dazu auf, „nicht aufzuhören“, wenn es notwendig sei, die Beteiligung der Führung der ukrainischen Streitkräfte und des ukrainischen Geheimdienstes an der Sabotage festzustellen.

--------------

das wäre Dumm, die Ukraine muss gegen den russischen Aggressor für ihre Freiheit kämpfen, ihre Schulden gegenüber Deutschland wird sie irgendwann abbezahlen
 
AfD-Chef Tino Khrupalla forderte nach der Anklage gegen einen Ukrainer, der der Beteiligung am Nord-Stream-Bombenanschlag verdächtigt wird, ein Ende der Hilfen für Kiew, berichtet Die Welt.

„Es gibt bereits genügend Beweise, um jegliche Militärhilfe für die Ukraine zu stoppen“, sagte Khrupalla.

Gleichzeitig rief er dazu auf, „nicht aufzuhören“, wenn es notwendig sei, die Beteiligung der Führung der ukrainischen Streitkräfte und des ukrainischen Geheimdienstes an der Sabotage festzustellen.
Klar, die AfD, wie so ziemliche alle rechtsextremen Parteien in der EU werden von Putin finanziert oder haben Freundschaftsverträge mit ihm, wie die FPÖ in Österreich
 
Kroatien: Wir verurteilen den Angriff auf Kiew. Die Ukrainer müssen wissen, dass sie nicht allein sind.
Kroatien verurteilt den jüngsten tödlichen russischen Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew und bekundet seine volle Solidarität mit der Ukraine und ihrem Volk, teilte das Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten im sozialen Netzwerk X mit.

„Unsere Gedanken sind bei den Familien, die Angehörige verloren haben, bei den Verletzten und bei allen Bürgern von Kiew, die erneut die Nacht unter der Bedrohung durch Raketen und Drohnen verbringen mussten. In diesen schweren Zeiten müssen die Ukrainer wissen, dass sie nicht allein sind“, so das Ministerium.

Sie betonten die Notwendigkeit, die Ukraine und ihr Recht auf Frieden, Freiheit und Sicherheit weiterhin zu unterstützen.

 
Kiew: Zahl der Opfer nach Großangriff steigt
Nach dem schweren russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew gestern ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 30 gestiegen. Drei weitere Leichen seien aus den Trümmern geborgen worden, teilte der ukrainische Katastrophenschutz mit.

Zudem wurden den Behörden zufolge mehr als 90 Menschen verletzt. Es werde weiter nach Vermissten gesucht, hieß es. Die Opferzahlen könnten daher noch steigen.

Russland feuerte gestern Früh Hunderte Drohnen und Dutzende Raketen auf Kiew ab. Dabei wurden rund 130 Gebäude beschädigt. Es war der folgenschwerste Angriff auf Kiew in diesem Jahr.

 
Russland: Zehn Tote bei ukrainischen Angriffen
Bei einer großangelegten ukrainischen Offensive sind heute nach russischen Angaben mindestens zehn Menschen getötet worden.

Nach einer Drohnenattacke auf einen Markt in Tokmak, im von Russland kontrollierten Teil der ukrainischen Region Saporischschja, wurden etwa fünf Menschen getötet und 18 weitere verletzt. Das erklärte der örtliche Gouverneur auf Telegram. Zuvor hatten russische Behörden bereits über mehrere Tote infolge ukrainischer Angriffe berichtet.

So sei etwa eine Frau bei einem Raketenangriff auf Belgorod gestorben. Dabei sei auch zivile Infrastruktur beschädigt worden, es habe Probleme bei der Strom- und Wasserversorgung gegeben. Zudem sei in der Region Brjansk ein Mann von einer Drohne getötet worden. Das teilte der örtliche Gouverneur mit. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden.

Angriffe auf Stützpunkte der Luftstreitkräfte
Außerdem griff die Ukraine nach eigenen Angaben zwei russische Stützpunkte der Luftstreitkräfte auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim an. Ziel seien Kampfflugzeuge und Drohnendepots gewesen, wie der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU auf Telegram meldete.

 
Die Ukraine fürchtet, dass der kalte Krieg mit Belarus in diesem Sommer heiß wird
Machthaber Alexander Lukaschenko gerät zunehmend unter Druck aus Moskau, sich stärker im Krieg zu engagieren. Kyjiws Ultimatum dürfte aber Wirkung gezeigt haben

Als Meister der Pirouette war Alexander Lukaschenko zuletzt nicht bekannt. Von den 35 Jahren, in denen Belarus von der Sowjetunion unabhängig ist, ist der passionierte Eishockeyspieler 32 Jahre an der Macht. Wahlen, die daran etwas ändern könnten, lässt er fälschen. Gemessen an der Einwohnerzahl sitzen in seinen Kerkern mehr politische Gefangene ein als in Russland. Seitdem die EU ihn schneidet, weil er 2020 Proteste brutal niederschlagen ließ, richtet sich sein Blick nahezu ausschließlich gen Osten: nach Moskau.

Wertfrei betrachtet, geht es kaum geradliniger.

Umso erstaunlicher mutet die Gratwanderung an, die Lukaschenko seit Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine hinlegt. Einerseits hat er sein Land, das seit Jahren mit Russland in einem Unionsstaat verbunden ist, 2022 als Aufmarschgebiet für Wladimir Putins Truppen zur Verfügung gestellt. Zugleich tut er nach Außen hin gerne so, als ginge ihn der Krieg nichts an. Obwohl sich Moskau schwertut, seine Verluste an der Front zu kompensieren, bleiben die belarussischen Soldaten in ihren Kasernen.

Nun, wo Russlands Invasion zusehends stagniert, wird die Zwickmühle offenbar, in die Lukaschenko sein Land geführt hat: Im Osten macht ihm Moskau Druck, mehr zu tun, vom Süden aus will Kyjiw das um jeden Preis verhindern. Und auch die USA versuchen, Putin seinen Verbündeten mit Sanktionserleichterungen und der Aussicht auf einen Washington-Trip abspenstig zu machen.

 
Zurück
Oben