Benzin kostet 18 Euro, Strom nur 5: Neue Zahlen zeigen massiven Kostenvorteil für E-Auto-Fahrer
Frankfurt – Die steigenden Preise für Benzin und Diesel machen Elektroautos bei den laufenden Energiekosten zunehmend interessant. Eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals Verivox zeigt, wie groß der Unterschied inzwischen ist. Besonders deutlich fällt der Kostenvorteil aus, wenn das E-Auto zu Hause geladen werden kann.
Für 100 Kilometer wurden typische Verbrauchswerte für Fahrzeuge der Mittel- und Oberklasse verglichen. Ein Elektroauto kommt dabei auf durchschnittlich 16,9 Kilowattstunden, ein Benziner auf 7,9 Liter und ein Diesel auf 5,2 Liter. Bei einem Haushaltsstrompreis von 32,29 Cent pro Kilowattstunde entstehen für das E-Auto rund 5,44 Euro. Benzin kostet für die gleiche Strecke etwa 17,96 Euro, Diesel rund 12,39 Euro.
Zu Hause laden spart besonders viel
Unter diesen Bedingungen liegt der Preisvorteil von Elektroautos gegenüber dem Verbrenner erheblich. Für 100 Kilometer sind die Energiekosten laut Funke rund 70 Prozent niedriger als bei einem Benziner und 56 Prozent niedriger als bei einem Diesel. Verglichen werden dabei ausschließlich die Kosten für Strom beziehungsweise Kraftstoff.
Auch wer keine eigene Wallbox besitzt und auf öffentliche Ladesäulen angewiesen ist, fährt bei den zugrunde gelegten Preisen günstiger. Eine normale Ladung kostet demnach rund 8,77 Euro pro 100 Kilometer, beim Schnellladen sind es 10,12 Euro. Damit bleibt das E-Auto selbst beim Schnellladen 44 Prozent günstiger als der Benziner und 18 Prozent günstiger als der Diesel. Die Werte für öffentliche Ladesäulen stammen allerdings aus dem März 2025.
Wer ein Elektroauto zu Hause lädt, zahlt für 100 km nur 5,44 Euro – Benziner zahlen fast 18 Euro. Alle Vergleichswerte im Überblick.
www.fr.de