Deutscher Verfassungsschutz: Auf1 ist ein Lehrbeispiel für Antisemitismus
In einer neuen Broschüre wird der Linzer Online-Sender als Beispiel für die "Globalisten"-Erzählung genannt. Chefredakteur Magnet weist die Vorwürfe zurück
Der deutsche Verfassungsschutz sieht in dem Linzer Online-Sender Auf1 ein Beispiel dafür, wie antisemitische Verschwörungsnarrative in moderner Sprache weitergetragen werden. In einer neuen Broschüre mit dem Titel "Versteckte Botschaften – Antisemitische Codes und Chiffren" analysiert die Behörde einen Telegram-Beitrag von Auf1-Chefredakteur Stefan Magnet. Sein Beitrag dient als Beispiel für die sogenannte "Globalisten-Erzählung".
"Globalisten", so der Verfassungsschutz, bezeichnet dabei nicht eine konkret definierte Gruppe, sondern eine diffuse, angeblich im Hintergrund wirkende Elite, "die keine Bindung (mehr) an ihr eigenes Vaterland, dessen Kultur oder Traditionen" hat. Ihr wird unterstellt, politische Entscheidungen, Medien und Finanzmärkte zu steuern – unsichtbar, aber allmächtig.
Alte Narrative
Die Struktur solcher Narrative lässt sich bis zu den "Protokollen der Weisen von Zion" zurückverfolgen – einer antisemitischen Fälschung aus dem frühen 20. Jahrhundert, die eine jüdische Weltverschwörung konstruiert. Auch wenn sich Sprache und Begriffe verändert hätten, bleibt das Grundmuster erkennbar.
www.derstandard.at
In einer neuen Broschüre wird der Linzer Online-Sender als Beispiel für die "Globalisten"-Erzählung genannt. Chefredakteur Magnet weist die Vorwürfe zurück
Der deutsche Verfassungsschutz sieht in dem Linzer Online-Sender Auf1 ein Beispiel dafür, wie antisemitische Verschwörungsnarrative in moderner Sprache weitergetragen werden. In einer neuen Broschüre mit dem Titel "Versteckte Botschaften – Antisemitische Codes und Chiffren" analysiert die Behörde einen Telegram-Beitrag von Auf1-Chefredakteur Stefan Magnet. Sein Beitrag dient als Beispiel für die sogenannte "Globalisten-Erzählung".
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"Globalisten", so der Verfassungsschutz, bezeichnet dabei nicht eine konkret definierte Gruppe, sondern eine diffuse, angeblich im Hintergrund wirkende Elite, "die keine Bindung (mehr) an ihr eigenes Vaterland, dessen Kultur oder Traditionen" hat. Ihr wird unterstellt, politische Entscheidungen, Medien und Finanzmärkte zu steuern – unsichtbar, aber allmächtig.
Alte Narrative
Die Struktur solcher Narrative lässt sich bis zu den "Protokollen der Weisen von Zion" zurückverfolgen – einer antisemitischen Fälschung aus dem frühen 20. Jahrhundert, die eine jüdische Weltverschwörung konstruiert. Auch wenn sich Sprache und Begriffe verändert hätten, bleibt das Grundmuster erkennbar.
Deutscher Verfassungsschutz: Auf1 ist ein Lehrbeispiel für Antisemitismus
In einer neuen Broschüre wird der Linzer Online-Sender als Beispiel für die "Globalisten"-Erzählung genannt. Chefredakteur Magnet weist die Vorwürfe zurück
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