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Coronavirus: Das Grauen kommt immer näher

Ivo2

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Paxlovid verringert Long-Covid-Risiko
Das Medikament Paxlovid kann schwere Covid-19-Krankheitsverläufe vor allem bei Risikopersonen gut verhindern – wird laut Fachleuten aber zu selten verwendet. Dabei dürfte es auch das Risiko für Long Covid deutlich reduzieren, wie eine Studie mit knapp 10.000 Patientinnen und Patienten feststellte.

Die Untersuchung des US-Epidemiologen Ziyad Al Aly von der Washington University in Saint Louis im Bundesstaat Missouri ist vorerst nur als Preprint, also noch ohne vollständige Begutachtung durch die Fachgemeinde, erschienen.

Schwierige Überprüfung
Die Bestimmung der Wirksamkeit von Paxlovid ist aus methodischen Gründen mit einigen Problemen behaftet: Eindeutig in der Zulassungsstudie nachgewiesen wurde ein rund 90-prozentiger Schutz von ungeimpften Personen mit hohem Covid-19-Risiko (schwerer bzw. tödlicher Verlauf). Zu gegen SARS-CoV-2 per Impfung immunisierten Menschen gab es keine entsprechenden Daten.

 

Ivo2

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Weltweite Infektionsraten vermutlich unterschätzt
Die Analyse von knapp eintausend Antikörperstudien aus den vergangenen Jahren hat ergeben, dass die Infektionsrate von SARS-CoV-2 bisher wahrscheinlich deutlich unterschätzt wurde. Grund dafür sei eine hohe Dunkelziffer bei den gemeldeten Fällen. Insgesamt ist die Immunität der Weltbevölkerung immer weiter gewachsen.

Seit fast drei Jahren sorgt SARS-CoV-2 weltweit für Covid-19-Erkrankungen. Wissenschaftliche Untersuchungen und Analysen auf globaler Ebene gab es dazu bisher kaum. Um tatsächlich etwas über den weltweiten Verlauf der Pandemie herauszufinden und Informationen über die globalen Infektionsraten und die Verteilung der Antikörper zu erhalten, sind umfangreiche und standardisierte Studien nötig.

Vor allem zu Beginn der Pandemie waren derartige Untersuchungen rar. Sie sind aber notwendig, um die erhobenen Daten später auch mit Daten aus anderen Ländern vergleichen zu können. Erst nach und nach haben sich immer mehr Forschungsteam auf der ganzen Welt an einer Vorlage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) orientiert. Daraus entstanden sind einige umfangreiche Untersuchungen, die auch als “WHO Unity Studies“ bekannt sind.

Infektionsrate unterschätzt?

 

Ivo2

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Studie: Übersterblichkeit hängt noch immer von Impfrate ab
Nicht nur zu Beginn der CoV-19-Pandemie, auch mit den Delta- und Omikron-Varianten von SARS-CoV-2 kam es weltweit zu einer Übersterblichkeit. Sie hängt offenbar großteils mit den CoV-19-Durchimpfungsraten zusammen. Österreich schneidet vom Juni 2021 bis März 2022 unter vergleichbaren Staaten viel besser als die USA ab, liegt aber sonst im hinteren Feld. Das zeigt eine neue US-Studie.

Alyssa Bilinski von der Brown School für öffentliche Gesundheit in Providence (US-Bundesstaat Rhode Island) und ihre Koautoren haben für die Studie aus den US-Statistiken sowie aus den Informationen der WHO, OECD und Our World in Data CoV-19-Durchimpfungsraten und die Übersterblichkeit nach der ersten Welle der Pandemie – von 27. Juni 2021 bis 26. März 2022 – analysiert. „Das umfasste die Delta-Variante und die Omikron-Winterperiode“, so die Autorinnen und Autoren.

 

Ivo2

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USA und OECD-Mitgliedsstaaten verglichen
In der Untersuchung verglichen wurden die Daten zur Übersterblichkeit aus allen Ursachen (also nicht allein CoV-19) für die gesamten Vereinigten Staaten, für die zehn US-Bundesstaaten mit den höchsten und für die zehn US-Bundesstaaten mit den niedrigsten Covid-19-Durchimpfungsraten.

Verglichen wurde das aber auch mit 17 OECD-Mitgliedsstaaten mit jeweils mehr als fünf Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern und einem BIP von mehr als 25.000 US-Dollar (24.160 Euro) pro Einwohner und Jahr – von Neuseeland, Australien und Kanada bis zu den meisten westeuropäischen Staaten (z. B. Schweden, Belgien, Frankreich, Österreich, Deutschland, Italien etc.).

 
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