Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Coronavirus: Das Grauen kommt immer näher

Zuletzt bis zu 2.350 Auffrischungsimpfungen pro Tag (Österreich)
In den vergangenen zwei Wochen hat es bei den Coronavirus-Auffrischungsimpfungen einen deutlichen Anstieg gegeben. Während der Berichte über den schleppenden Impfstart bei praktischen Ärztinnen und Ärzten mit den für diesen Herbst gegen die XBB.1.5-Variante angepassten Vakzinen, ließen in der Vorwoche bis zu 2.347 Menschen pro Tag ihren Schutz gegen schwere Covid-19-Verläufe erneuern. Im Juli und August waren die täglichen CoV-Impfzahlen deutlich unter 100 gelegen.

In den vergangenen sieben Tagen wurden insgesamt 10.453 Impfungen verabreicht, die meisten davon Auffrischungen. Das sind im Schnitt 1.493 pro Tag, ging heute aus dem offiziellen Impf-Dashboard hervor. Seit dem 11. September können Ärztinnen und Ärzte den an die XBB.1.5-Variante angepassten Impfstoff zur Lieferung an ihre Ordinationen bestellen.

Bis Montag wurden in Österreich seit dem Impfstart im Dezember 2020 insgesamt 20.104.431 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht. 1.735.672 Menschen haben laut dem Dashboard des Dachverbands der Sozialversicherungsträger zumindest eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Dort werden als Auffrischungen noch Impfungen ab dem vierten Stich gezählt. Das Nationale Impfgremium (NIG) hatte allerdings kürzlich statt der zuletzt dreiteiligen Grundimmunisierung ab diesem Herbst nur noch einen Stich empfohlen, da fast die gesamte Bevölkerung mittlerweile durch eine durchgemachte SARS-CoV-2-Infektion zusätzliche Immunität aufgebaut hat.

 
Harntest gibt Hinweise auf Sterberisiko bei Erkrankungen
Ein Harntest kann das Sterberisiko von Betroffenen einer ganzen Reihe von Erkrankungen vorhersagen. Das ergab eine Studie europäischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Beteiligung der MedUni Innsbruck. Ursprünglich wurde der Test bei Covid-19-Patienten erprobt.

Die SARS-CoV-2-Pandemie trieb wohl ohne Zweifel die medizinische Forschung auf vielen Gebieten voran. Ein Thema war die Entwicklung neuer Impfstoffe, ein anderes waren antivirale Medikamente, ein drittes neue Labormethoden. Das in Hannover in Deutschland angesiedelte Biotech-Unternehmen Mosaiques Diagnostics spezialisierte sich auf die Analyse von Mustern an Peptiden in verschiedenen Körperflüssigkeiten mittels Verfahren wie Elektrophorese und Massen-Spektrometrie im Zusammenhang mit verschiedenen Erkrankungen.

 
Was für ein dummer Threadname. Theatralischer ging es wohl kaum.
 
Warum Covid-Symptome so stark schwanken
Wegen der hohen Herbsttemperaturen gibt es derzeit nur wenige Covid-Infektionen, die Symptome variieren nach wie vor breit: vom Schnupfen bis zu schweren Erkrankungen. Das hat vor allem immunologische Gründe – aber nicht nur.

Laut aktuellen Daten der Ages sowie des Abwassermonitorings zirkulieren in Österreich derzeit fast nur XBB-Varianten von Omikron, wobei die Untervariante Eris (EG.5.1) mit 40 Prozent den Löwenanteil stellt. Einer dieser Erreger hat im September wohl die Regisseurin Sarah Scherer erwischt, die Infektion fiel eher heftig aus, erzählt die 34-Jährige aus Wien.



 
SARS-CoV-2 „killte“ offenbar Influenza-B-Stamm
Covid-19 hat auch Effekte auf andere Infektionskrankheiten. So hat die Pandemie offenbar dazu geführt, dass weltweit seit Ende März 2020 keine Grippeerkrankungen durch Erreger vom Typ B/Yamagata mehr beobachtet wurden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die US-Arzneimittelbehörde (FDA) empfehlen daher, diese Komponente in den künftigen Grippeimpfstoffen wegzulassen.

In den aktuellen Vierfachvakzinen gegen die Influenza sind derzeit sowohl für die nördliche Hemisphäre (2023/2024) als auch geplanterweise für die südliche Hemisphäre (2024) zwei Antigene für Influenza-A-Viren (A(H1N1)/abstammend von der Schweinegrippe/2009) und ein Antigen von A(H3N2) enthalten.

Hinzu kommen zwei Antigene von Influenza-B-Erregern (für die Victoria-Erregerlinie ein Antigen des B/Austria-Stammes/2021) und für die B/Yamagata-Erregerlinie das Antigen eines B/Phuket-Stammes aus dem Jahr 2013.

Doch Ende September wurden – offenbar als Langzeitfolge der Covid-19-Pandemie – die Weichen neu gestellt. Die WHO hat sich dazu entschlossen, die Empfehlung für Antigene der B/Yamagata-Erregerlinie bei den Impfstoffen aufzuheben.

„Derzeit bringt Yamagata in dem Vakzin keinen Vorteil“, wurde David Wentworth, Direktor des WHO-Netzwerkes zur weltweiten Influenzaüberwachung, im US-Pharmainformationsdienst Stat zitiert.

Stamm könnte sogar ausgestorben sein

 
Mit den Worten meines Freundes
Deine Mutter ist rehabilitiert :thumb:

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
„Ist nur Corona“: Hustender Arbeitskollege gibt Entwarnung
Es herbstelt wieder, und das macht sich auch in den heimischen Büros bemerkbar, immer mehr Menschen erkranken. Für Aufregung sorgt ein Fall in einem Linzer Büro. Dort zog ein Angestellter mit lautem Husten den Unmut der Belegschaft auf sich. Doch nun folgt Entwarnung: Es handelt sich nur um eine kleine Corona-Infektion.

LINZ – Ohrenbetäubender Reizhusten hallt durch die Gänge der Marketing-Agentur Teuer&Schlecht. Mitarbeiter Gerhard beruhigt seine Kolleg:innen: „Falscher Alarm! Bin nicht erkältet. Keine Sorge, es ist nur Corona“, lacht er. Gerhard ist einer von vielen. Tausende Österreicher:innen schleppen derzeit trotz Corona in die Büros ihrer systemirrelevanten Unternehmen.

 
Zurück
Oben