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Das Coronavirus und seine Folgen

Cobra

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Das wird ein allgemeines Problem sein, dem Umstand geschuldet, dass nmM. um die 90% aller Selbstständigen praktisch gar keine "Materiaslpolster" haben.
Im Grunde leben die meisten von der Hand in MUnd und von einem auf den anderen Tag.
Unsere Gesellschaft hat alle anderen Parameter abgeschafft oder vergessen oder ignoriert.
Es geht um "gute Optik", dafür hat man das Paket so geschnürt, dass zum Monatsende alles gut aufgeht, wenn alles gut läuft........................Und wenn dann Corona kommt, geht nichts mehr...............
Ist ne Frage des Wirtschaftens....
Ein Freund hat seit Ewigkeiten ein Fliesenfachgeschäft was super läuft, auch während Corona. Er expandiert halt ständig, zahlt laufende Kosten von laufenden Einnahmen und bei Überschuss wird eben wieder expandiert und investiert, so das dauerhaft keine Polster entstehen, offiziell zumindest.

Ein anderer Freund hat ne Baufirma und einen gastronomischen Betrieb, in letzterem hatte er am Jahresende rund 100.000 Euro "Überschuss". Das Finanzamt hätte sich gefreut, auf anraten vom Steuerberater wurde aber in einen Wintergarten investiert und weg war das Polster.

Viele investieren ihre Polster lieber statt es dem Amt in den Hals zu stecken und wenn dann mal eine Naturkatastrophe kommt, mit. der natürlich niemand rechnet, kann es für den ein oder anderen, durchaus eng werden
 

hirndominanz

PROFI-MENSCH
Also...........das permanente investieren in die eigene Arbeit/ Idee usw., ist ganz sicher mit die beste Strategie. Der Effekt des -sich -selbst- Stärken, bei gleichzeitiger bzw. bestmöglicher Vermeidung von Fremdkapital, kann gar nicht laut genug artikuliert werden. Ganz sicher muß man auch jeweils eine individuelle Grenze ziehen, ab der man Gelder zu sammeln beginnt, um gerade nicht in solche Phasen zu geraten, wo man dann zwar gute Vermögenswerte, aber keinerlei Liquidität mehr hat.
Mir ist das erst nach Neufestlegung von Immobilienkredeiten gelungen, wo ich bei monatlicher Leistung von über 7000 Euro zwar deutlich über 5000 Euro monatlich tilgte, aber insgesamt sehr sehr wenig Luft zum Atmen blieb.........bei der Prolongation habe ich dann über 4000 Euro monatlich einsparen können. Der Druck war weg, das Leben gestaltete sich ab da ganz anders.
 

Ivo2

Administrator
Teammitglied
Nicht nur Auswirkungen, sondern Corona offenbart "moderne Sklaverei". Ein Artikel von Harald Walser, ehemaliger Nationalratsabgeordneter von den Grünen.

Die Coronakrise hat nicht nur in Deutschland und Österreich erschreckende Geschäftspraktiken offengelegt.
Stundenlöhne von vier Euro in österreichischen landwirtschaftlichen Betrieben, desolate Quartiere für die vornehmlich in Osteuropa angeworbenen Arbeitskräfte, Arbeitszeiten bis zu 14 Stunden – und das in der Erntezeit nicht selten sieben Tage in der Woche. All diese Fakten sind von den Medien aufgegriffen worden. Sie erinnern an die Zeiten des unkontrollierten und menschenfeindlichen Manchester-Kapitalismus des 19. Jahrhunderts.
 
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