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Der Ukraine Sammelthread

[h=1]Abkommen von Minsk: Friedensprozess in der Ukraine gefährdet[/h]Die Ukrainer erzürnen Russen und Rebellen mit ihrer einseitigen Auslegung der Vereinbarungen von Minsk. Der Friedensprozess in der Ostukraine scheint dadurch stark gefährdet.

Der Friedensprozess in der Ostukraine droht zu platzen. Die Führer der prorussischen Rebellen in Moskau und der russische Außenminister Sergei Lawrow äußerten sich empört über das modifizierte Gesetz zum Sonderstatus des Donbass – die Rada, das ukrainische Parlament, hatte es am Dienstag beschlossen.
Lawrow bezeichnete den Rada-Entscheid als haarsträubende Verletzung des Minsker Abkommens vom 12. Februar. „Das ist der buchstäbliche Versuch, alles auf den Kopf zu stellen, was wir vereinbart haben.“
Alexander Sachartschenko und Igor Plotnizki, die Häupter der Rebellenrepubliken Donezk und Lugansk, veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung: „Mit Kiew sind keine Kompromisse möglich, bevor Poroschenko und die Rada ihre schändlichen Entscheidungen Poroschenkos nicht aufheben.“ Russen und Rebellen erbost, dass nach den von Präsident Petro Poroschenko eingebrachten und von der Rada abgesegneten Änderungen das Gesetz nur für einen Teil der Gebiete gelten soll, die ihre Streitkräfte kontrollieren. Und sie protestieren gegen den Beschluss der Rada, internationale Friedenstruppen ins Donbass einzuladen, was im Minsker Abkommen nicht vorgesehen ist.
Außerdem monieren sie, dass die Ukraine ihren Gebieten erst nach den vorgesehenen Lokalwahlen den Sonderstatus verleihen will, der Wirtschaftshilfe, eine Amnestie sowie eine Volkspolizei vorsieht. Und dass Kiew diese Wahlen nur nach dem Abzug der „ungesetzlichen Militärverbände“ und dem Einschalten der ukrainischen Massenmedien im Rebellengebiet plant.
Tatsächlich wurde vor der Abstimmung in der Rada Hurrapatriotismus laut. „Wir beschließen ein Gesetz, das Lokalwahlen erst zulässt, wenn Armee und Staat die ukrainische Flagge, ukrainische Parteien und das ukrainische Gesetz dorthin gebracht haben“, tönte Juri Luzenko, der Fraktionsvorsitzende des regierenden „Blocks Petro Poroschenkos“.


Auch nach Ansicht vieler ukrainischer Beobachter sieht Kompromissbereitschaft anders aus. „Die Rada hat für den Krieg gestimmt“, schreibt die Oppositionszeitung „Westi“. „Kein Zweifel, dass weder die Separatisten noch Moskau die Entscheidung Kiews akzeptieren werden, die faktisch all ihre Forderungen durchgestrichen hat“, bestätigt die ukrainisch-patriotische Seite censor.net.
[h=3]Lawrow appelliert an Europa[/h]Der Russe Lawrow rief seine französischen und deutschen Außenministerkollegen auf, Kiew gemeinsam zu zwingen, sich an das Vereinbarte zu halten. Aber es ist fraglich, ob er Gehör findet. Das Minsker Abkommen ist so vage formuliert, dass sein Wortlaut auch von der neuen ukrainischen Interpretation kaum verletzt wird.
Viel schwerer aber wiegt, dass beide Seiten „Minsk 2“ von Beginn an mit Füßen getreten haben. Die Rebellen veranstalteten trotz der Waffenstillstandsvereinbarung mit massiver russischer Panzerunterstützung eine Großoffensive bei Debalzewo. Auch der wochenlang veranstaltete Abzug schwerer Waffen gilt bei ukrainischen wie russischen Truppen als Farce. „Niemand zieht die Artillerie ab, weder wir noch sie“, zitiert das ukrainische Portal gordonua.com den Freiwilligen Juri Kasjanow.
„Beide Seiten bereiten sich auf neuen Krieg vor. Die Ukrainer bauen mit großem Aufwand Abwehrstellungen bei Mariupol“, sagt der Donezker Publizist Dmitri Durnjew der Frankfurter Rundschau. „Rebellenkämpfer aber reden davon, dass sie am 9. Mai, dem Tag des Sieges gegen Hitlerdeutschland, an den Grenzen zu den ukrainischen Nachbarregionen stehen werden.“

Abkommen von Minsk: Friedensprozess in der Ukraine gefährdet | Ukraine - Frankfurter Rundschau
 
Der Journalist der die Fotos von der Unfallstelle gemacht hat und dann ein Artilel darüber im Internet veröffentlicht hat ist von Leuten in Militäruniform auf der Strasse gekidnappt worden, wo er sich jetzt befindet ist unbekannt

Das sind ja Nazi-Methoden, die mann von Saudi-Arabien erwarten würde.

Gibt es Quellen dazu?
 
Abkommen von Minsk: Friedensprozess in der Ukraine gefährdet
Die Ukrainer erzürnen Russen und Rebellen mit ihrer einseitigen Auslegung der Vereinbarungen von Minsk. Der Friedensprozess in der Ostukraine scheint dadurch stark gefährdet.
Abkommen von Minsk: Friedensprozess in der Ukraine gefährdet | Ukraine - Frankfurter Rundschau

Mariupol wird denke ich weiterhin im Fokus der Ukrainischen Armee liegen, aber einer der Kommandanten der NATO hat eine Warnung gegeben, dass die Ukrainer (noch) keinen Angriff dort starten sollten und sie in Mariupol in eine klassische Falle geraten werden.

Auch kann man sicherlich davon ausgehen, dass sie einen erneuten Angriff auf den Flughafen in Donezk starten werden, sowie erneute Artilleriebeschüsse von Donezk und Horlivk - aus militärischer Sicht mit wenig Effektivität, dafür für die PR umso mehr. Die Neu-Russen aus der Donezk-Region haben deutlich gemacht, dass sie in solch einem Szenario 40km westlich vorrücken werden, um mögliche Opfer der Zivilisten in Donezk und Horlivk vor erneuter Beschiessung minimal zu halten. Aus Lugansk werden sie weiter nördlich, bzw. nordwestlich in Richtung Kharkov Provinz forcieren. Zaharcenko hat das mehrmals schon angedeutet und ist auch mittlerweile kein Geheimnis mehr.
 
EU bildet neues "Wahrheitsministerium":

Russland: Die EU zieht in den Propagandakampf | ZEIT ONLINE

"Die Außenminister aus Dänemark, Estland, Litauen und Großbritannien schlugen bereits im Januar eine Reihe von Propaganda-Abwehrmaßnahmen vor. Sie reichen vom Aufbau einer Fakten-Check-Website bis hin zu einer stärkeren Prüfung von russischsprachigen Medien durch Medienaufsichtsbehörden – mit dem Hintergedanken, sie vielleicht sogar verbieten zu können."

Na also, die Sanktionen wirken. EU entwickelt sich Richtung Diktatur.
 
Moskau beruft Sitzung von Weltsicherheitsrat nach Verstoß Kiews gegen Minsk-2 ein

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Russland hat im Zusammenhang mit Verstößen Kiews gegen die Minsker Abkommen zur Lösung der Ukraine-Krise eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen. Das teilte der Sprecher der russischen UN-Botschaft, Alexej Saizew, am Donnerstag in New York mit.„Hinter verschlossenen Türen erörtert der Weltsicherheitsrat die Frage, die mit der jüngsten Verletzung der Minsker Vereinbarungen vom 12. Februar durch Kiew zusammenhängt“, sagte der Diplomat.

Die vom ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko vorgeschlagenen Novellen zum früheren Sonderstatus-Gesetz sehen vor, dass dieser Status erst nach örtlichen Wahlen gewährt wird, die laut ukrainischem Gesetz durchgeführt werden sollen. Zudem wurden die von der Volkswehr kontrollierten Territorien als „okkupiert“ eingestuft. Sie sollten „befreit“ werden, bevor die Wahlen überhaupt ausgetragen würden, hieß es in Kiew.

Laut Minsker Abkommen soll aber am nächsten Tag nach dem Abzug schwerer Waffen von der Trennlinie in der Donbass-Region ein Dialog über den Sonderstatus der selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk aufgenommen werden.

Moskau beruft Sitzung von Weltsicherheitsrat nach Verstoß Kiews gegen Minsk-2 ein / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

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EU-Gipfel: Mehrheit gegen Russland-Sanktionen

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Bei dem am Donnerstag begonnenen zweitägigen EU-Gipfel wurde die vorzeitige Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die im Juli ablaufen, erörtert. Bereits im Vorfeld des EU-Gipfels wurde bekannt, dass ein Viertel der EU-Mitgliedsstaaten einen Sanktionskrieg gegen Moskau ablehnt, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Freitag.

Italien und Zypern, deren Staats- und Regierungschefs vor kurzem in Moskau zu Besuch waren, aber auch Spanien, Österreich, Ungarn und die Slowakei sind nach Angaben der Agentur Bloomberg gegen neue Sanktionen gegen Russland. Gegen Sanktionen ist auch Griechenland, wo die Landwirte unter den Gegenmaßnahmen Moskaus am schwersten leiden. Eine Fortsetzung des Sanktionskrieges gegen Moskau wird auch von Finnland, Bulgarien, Portugal, Frankreich und Malta nicht besonders gewünscht. Die härteste Position gegenüber Russland unter den EU-Ländern vertreten Großbritannien, Schweden, Polen und die baltischen Staaten, die sich jedoch in der Unterzahl befinden. Luxemburg, die Niederlande, Belgien, Irland, Dänemark, Slowenien und Kroatien verhalten sich neutral.

Eine besondere Haltung nimmt Deutschland ein. Bundeskanzlerin Angela Merkel appellierte an die anderen europäischen Staaten, sich an die bisherige gemeinsame Position in der Ukraine-Krise zu halten. "Wir können diese Sanktionen nicht aufheben, wenn nur erste Forderungen der Minsker Vereinbarungen erfüllt sind. Das wäre falsch", sagte die Kanzlerin am Donnerstag im Bundestag kurz vor ihrer Abreise nach Brüssel. Bei dem Gipfel werde sie sich daher dafür einsetzen, "dass sich die Dauer der Sanktionen am Paket von Minsk und seiner Erfüllung orientiert".

EU-Gipfel: Mehrheit gegen Russland-Sanktionen / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

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EU bildet neues "Wahrheitsministerium":

Russland: Die EU zieht in den Propagandakampf | ZEIT ONLINE

"Die Außenminister aus Dänemark, Estland, Litauen und Großbritannien schlugen bereits im Januar eine Reihe von Propaganda-Abwehrmaßnahmen vor. Sie reichen vom Aufbau einer Fakten-Check-Website bis hin zu einer stärkeren Prüfung von russischsprachigen Medien durch Medienaufsichtsbehörden – mit dem Hintergedanken, sie vielleicht sogar verbieten zu können."

Na also, die Sanktionen wirken. EU entwickelt sich Richtung Diktatur.

Solten mal lieber ihre eigenen lügen medien genauer untersuchen.
 
Das sind ja Nazi-Methoden, die mann von Saudi-Arabien erwarten würde. Gibt es Quellen dazu?

Ukrainische Quellen in russischer Sprache
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In der Stadt Konstantinowka in Donbass hat ein ukrainischer Kettentransporter der mit grosser Geschwindigkeit unterwegs war ein 8-jähriges Mädchen überfahren und ihre Mutter schwehr verletzt, das Mädchen starb auf der Stelle, die Mutter starb später im Krankenhaus. Auf der Unfallstelle versammelten sich hunderten von Menschen, später ging die aufgebrachte Menge zu den Kasernen der ukrainischen Soldaten und steckte sie und Militärfarzeuge in Brand. Angeblich wurde den Soldaten Befehl zum schiessen erteilt, Verstärkung wurde angefordert, auf dem Video sind zu Schüsse hören.

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Gleich am 16 März wurden Zwei Unruhestifter festgenommen und heute zwei weitere
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In Charkow wird ein neues Bataillon der "Richten Sektor" Checkpoints auf den Straßen errichten, Patrouillen führen und nach Separatisten in der Stadt suchen.

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Kommandant der 15. Reserve-Bataillon Freiwilligenkorps "Rechter Sector": "Wir werden die Stadt gegen äußere Aggression und separatistischen Untergrund verteidigen. Es ist wichtig, den Frieden und die Einheit in der Ukraine zu erhalten, wir sind bereit im Interesse der Aufgabe auch über das Gesetz hinausgehen."
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Eine paramilitärische Einheit die weder dem Innenministerium noch dem Verteidigungsministerium untersteht, also eine bewaffnete Bande aus Nationalisten die niemandem gehört, wird in Charkow ab jetzt offiziel für Ordnung sorgen und dabei wenn nötig "über das Gesetz hinausgehen"

Ukrainische Abgeordneten sammeln im Parlament Unterschriften unter einer Bitte an das Interpol, damit Interpol den Rechten Sektor Anführer Dmitro Jarosch aus seiner Fahndungsliste streicht

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Beide, da sie sich gegenseitig brauchen :)

Sieht zunächst nach einen Kompromiss aus, der neuer Chef Miroschnik bleibt, wird aber keine Überprüfungen in dem Staatskonzern Ukrtransnafta durchführen

Kolomoisky says checks on Ukrtransnafta agreed with Poroshenko

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"We have agreed with the president and the prime minister that Miroshnyk [Yuriy, appointed as Ukrtransnafta acting head on March 19] will not carry out checks on Ukrtransnafta," Kolomoisky said, according to the Ukrainska Pravda online edition.
Kolomoisky says checks on Ukrtransnafta agreed with Poroshenko

Ukraine's Oligarchs Are at War (Again)
Ukraine's Oligarchs Are at War (Again) - Bloomberg View

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