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Ukraine-Krise: Präsidentenkandidat Dobkin fordert Rücktritt von Innenminister Awakow
Der von der ukrainischen Partei der Regionen zum Präsidentenkandidaten nominierte Michail Dobkin hat den Rücktritt von Innenminister Arsen Awakow gefordert. „Awakow ist für den Tod von Ukrainern im Südosten des Landes mitverantwortlich“, erklärte Dobkin am Montag in der Hauptstadt Kiew.
„Fehlende Leitungsfähigkeiten der Machthaber in der Ukraine haben zur Folge, dass Leben und Sicherheit der Menschen in unserem Land nicht mehr der höchste Wert sind. Tote und Verletzte in verschiedenen ukrainischen Städten sind bereits Alltag und werden von der Statistik routinemäßig erfasst“, wurde Dobkin von der Pressestelle seiner Partei zitiert.
Er sei sicher, dass die ausufernde Kriminalität in ukrainischen Städten sowie Angst und Panik ein Resultat „erfolgreicher Operationen“ der Machthaber zum Ausmerzen Andersdenkender im eigenen Land sind. „Unbeholfene Handlungen von Minister Awakow und sein Streben nach politischem Populismus können noch mehr Blut fordern“, betonte Dobkin.
Ukraine-Krise: Präsidentenkandidat Dobkin fordert Rücktritt von Innenminister Awakow | Im postsowjetischen Raum | RIA Novosti
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Nach Odessa-Feuerdesaster: Präsidentenkandidat Tigipko fordert Absetzung des Kabinetts
Nach dem Feuerdesaster in der Schwarzmeerstadt Odessa am 2. Mai hat Präsidentenkandidat Sergej Tigipko die Absetzung des gesamten Kabinetts gefordert. „Die Regierung trägt politische Verantwortung für den Tod von Menschen in Odessa“, erklärte der Politiker am Montag in Kiew.
Tigipko schlug ferner vor, Aktivitäten bzw. die fehlende Tätigkeit der Sicherheitsstrukturen am 2. Mai in Odessa sowie in anderen Städten der Ukraine umfassend zu untersuchen. „Zudem ist es erforderlich, mit der Vorbereitung einer zweiten Runde internationaler Verhandlungen über die Beilegung der Ukraine-Krise zu beginnen. Ohne Unterstützung und Vermittlung von Weltmächten werden wir es nicht schaffen, der Krise ein Ende zu setzen“, sagte Tigipko.
In Odessa war es am vergangenen Freitag zu Ausschreitungen zwischen Anhängern eines Referendums und Schlägern des ultranationalistischen Rechten Sektors gekommen. Die Extremisten steckten ein Zeltlager in Brand, in dem Unterschriften für ein Referendum über die Zukunft des Gebietes Odessa gesammelt wurden. Mehrere Anti-Maidan-Aktivisten versteckten sich im benachbarten Gewerkschaftshaus. Die Angreifer versperrten die Ausgänge und bewarfen das Gebäude mit Molotow-Cocktails.
Dutzende verbrannten bei lebendigem Leibe oder starben beim Sprung aus den Fenstern. Fernsehbilder zeigten, wie verletzte Anti-Maidan-Aktivisten, denen die Flucht aus den Flammen gelang, von den Radikalen zusammengeschlagen wurden. Die Polizei schritt nicht ein. Nach Angaben des Innenministeriums in Kiew kamen bei den Ausschreitungen insgesamt 46 Menschen ums Leben, 214 weitere wurden verletzt. Der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk machte das Innenministerium für die zahlreichen Toten verantwortlich.
http://de.ria.ru/post_soviet_space/20140505/268423961.html
Der von der ukrainischen Partei der Regionen zum Präsidentenkandidaten nominierte Michail Dobkin hat den Rücktritt von Innenminister Arsen Awakow gefordert. „Awakow ist für den Tod von Ukrainern im Südosten des Landes mitverantwortlich“, erklärte Dobkin am Montag in der Hauptstadt Kiew.
„Fehlende Leitungsfähigkeiten der Machthaber in der Ukraine haben zur Folge, dass Leben und Sicherheit der Menschen in unserem Land nicht mehr der höchste Wert sind. Tote und Verletzte in verschiedenen ukrainischen Städten sind bereits Alltag und werden von der Statistik routinemäßig erfasst“, wurde Dobkin von der Pressestelle seiner Partei zitiert.
Er sei sicher, dass die ausufernde Kriminalität in ukrainischen Städten sowie Angst und Panik ein Resultat „erfolgreicher Operationen“ der Machthaber zum Ausmerzen Andersdenkender im eigenen Land sind. „Unbeholfene Handlungen von Minister Awakow und sein Streben nach politischem Populismus können noch mehr Blut fordern“, betonte Dobkin.
Ukraine-Krise: Präsidentenkandidat Dobkin fordert Rücktritt von Innenminister Awakow | Im postsowjetischen Raum | RIA Novosti
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Nach Odessa-Feuerdesaster: Präsidentenkandidat Tigipko fordert Absetzung des Kabinetts
Nach dem Feuerdesaster in der Schwarzmeerstadt Odessa am 2. Mai hat Präsidentenkandidat Sergej Tigipko die Absetzung des gesamten Kabinetts gefordert. „Die Regierung trägt politische Verantwortung für den Tod von Menschen in Odessa“, erklärte der Politiker am Montag in Kiew.
Tigipko schlug ferner vor, Aktivitäten bzw. die fehlende Tätigkeit der Sicherheitsstrukturen am 2. Mai in Odessa sowie in anderen Städten der Ukraine umfassend zu untersuchen. „Zudem ist es erforderlich, mit der Vorbereitung einer zweiten Runde internationaler Verhandlungen über die Beilegung der Ukraine-Krise zu beginnen. Ohne Unterstützung und Vermittlung von Weltmächten werden wir es nicht schaffen, der Krise ein Ende zu setzen“, sagte Tigipko.
In Odessa war es am vergangenen Freitag zu Ausschreitungen zwischen Anhängern eines Referendums und Schlägern des ultranationalistischen Rechten Sektors gekommen. Die Extremisten steckten ein Zeltlager in Brand, in dem Unterschriften für ein Referendum über die Zukunft des Gebietes Odessa gesammelt wurden. Mehrere Anti-Maidan-Aktivisten versteckten sich im benachbarten Gewerkschaftshaus. Die Angreifer versperrten die Ausgänge und bewarfen das Gebäude mit Molotow-Cocktails.
Dutzende verbrannten bei lebendigem Leibe oder starben beim Sprung aus den Fenstern. Fernsehbilder zeigten, wie verletzte Anti-Maidan-Aktivisten, denen die Flucht aus den Flammen gelang, von den Radikalen zusammengeschlagen wurden. Die Polizei schritt nicht ein. Nach Angaben des Innenministeriums in Kiew kamen bei den Ausschreitungen insgesamt 46 Menschen ums Leben, 214 weitere wurden verletzt. Der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk machte das Innenministerium für die zahlreichen Toten verantwortlich.
http://de.ria.ru/post_soviet_space/20140505/268423961.html