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Der Ukraine Sammelthread

Ukraine: Nach Angriffen wieder stabile Energieversorgung
Nach den zahlreichen russischen Angriffen der vergangenen Tage hat der ukrainische Versorger Ukrenergo gestern mitgeteilt, die Energieversorgung sei in „allen ukrainischen Regionen“ wieder stabil.

Es sei nicht weiter nötig, die Stromversorgung zu rationieren, fügte das Unternehmen hinzu. In den vergangenen Tagen hatte es in zahlreichen ukrainischen Städten und Regionen infolge der russischen Angriffe Stromausfälle gegeben.
 
Zeitweise Rationierung der Stromversorgung
Russland hatte am Montag damit begonnen, landesweit in der Ukraine Städte zu bombardieren und dabei vor allem auf die Infrastruktur zur Energieversorgung gezielt. Erstmals seit Monaten wurden auch die Hauptstadt Kiew und die westukrainische Stadt Lwiw wieder getroffen. Zeitweise wurde die Stromversorgung rationiert.

Der russische Staatschef Wladimir Putin hatte gesagt, die Angriffe seien die Antwort auf die Explosion an der Krim-Brücke, für die er den ukrainischen Geheimdienst verantwortlich machte.


 
Auf jeden Fall lesenswert. Vor allem, weil es einen User gibt, der heftigst bestritten hat, dass sein Putin für die Ermordung der Zvilisten verantwortlich ist.
Russland bot auch mehrere Wahrheiten nacheinander, um die Verantwortung für den Abschuss des malaysischen Flugzeugs mit fast 300 Passagieren an Bord über der (besetzten) Ostukraine im Juli 2014 von sich zu weisen. Jetzt im Krieg machen sie sich nicht so viel Mühe und erklären alles, was belastend erscheint, zu Lüge, Inszenierung, Propaganda und bedienen sich in den Massenmedien ebendieser „Methoden“.

 
Zeitweise Rationierung der Stromversorgung
Russland hatte am Montag damit begonnen, landesweit in der Ukraine Städte zu bombardieren und dabei vor allem auf die Infrastruktur zur Energieversorgung gezielt. Erstmals seit Monaten wurden auch die Hauptstadt Kiew und die westukrainische Stadt Lwiw wieder getroffen. Zeitweise wurde die Stromversorgung rationiert.

Der russische Staatschef Wladimir Putin hatte gesagt, die Angriffe seien die Antwort auf die Explosion an der Krim-Brücke, für die er den ukrainischen Geheimdienst verantwortlich machte.


Tag für Tag werden in der Ukraine Wohnblöcke, Schulen, Unis und Krankenhäuser getroffen durch russische Raketen. Alles ist heute praktisch lückenlos dokumentiert, für jedermann sichtbar im Internet in Echtzeit.
Für die Zerstörung der Krimbrücke durch den ukrainischen Geheimdienst sollen landesweit alle Ukrainer büßen. Barbarisches Denken aus dem finstersten Mittelalter, Russland im Jahre 2022, genug Fanboys in Mitteleuropa.
 
NATO liefert Ukraine Störsender zur Drohnenabwehr
Die NATO wird die Ukraine in deren Abwehrkampf gegen Russland mit Ausrüstung zur Drohnenabwehr unterstützen. In Kürze würden Hunderte Jammer geliefert, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg heute nach einem Treffen der Verteidigungsminister in Brüssel. Diese könnten dabei helfen, in Russland und im Iran hergestellte Drohnen unwirksam zu machen.

Jammer sind elektromagnetische Störsender. Sie senden in der Regel ein Signal aus, das die Funkverbindung zwischen der Drohne und deren Steuerungsgerät stört bzw. blockiert.

Die russische Armee hat nach Angaben aus Kiew in der vergangenen Woche erstmals Ziele nahe der ukrainischen Hauptstadt mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Den Luftstreitkräften zufolge flogen insgesamt zwölf iranische Drohnen aus südlicher Richtung auf Ziele. Auch bei den schweren russischen Angriffen in dieser Woche kamen laut ukrainischen Angaben Drohnen zum Einsatz.

Der Luftraum über die Ukraine wird allmählich dicht gemacht. Selbst die russlandaffine SPD unter Scholz konnte nicht anders als zu liefern, nach dem sich die Berichte über getötete Zivilisten durch Luftangriffe häuften. Die "gefürchtete" russische Luftwaffe wird in den nächsten Monaten praktisch unfähig gemacht. Besonders pikant, da die Russen über den gesamten Krieg keine Lufthoheit herstellen konnten. Jaa, das ist, die zweitstärkste Armee der Welt.
 
Kiew: Erneut Beschuss von Russland mit Marschflugkörpern
Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben aus Kiew gestern Marschflugkörper auf Ziele im Westen und Süden der Ukraine abgeschossen. Es sei gelungen, fünf der anfliegenden Geschoße abzufangen, teilte das Kommando der ukrainischen Luftwaffe in Kiew mit.

Demzufolge wurden die russischen Marschflugkörper vom Typ Kalibr vom Schwarzen Meer aus abgefeuert. Wegen der Angriffe herrschte in weiten Teilen der Ukraine zeitweise Luftalarm.

Drei der Raketen zielten auf ein Militärobjekt im Kreis Solotschiw in der Westukraine, wie die Gebietsverwaltung von Lwiw mitteilte. Zwei Raketen hätten getroffen und Sachschaden angerichtet. Eine Rakete sei abgeschossen worden, sagte Gouverneur Maxym Kosyzkyj. Angaben zu dem angegriffenen Militärobjekt wurden nicht gemacht.

Austausch von 20 Gefangenen

 
Selenskyj: Russische Reservisten „Kanonenfutter“
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, mit seiner Teilmobilmachung eingezogene Reservisten als „Kanonenfutter“ in die Ukraine zu schicken. Die russische Armee schicke derzeit „tausende Eingezogene an die Front“, sagte Selenskyj gestern in seiner abendlichen Videoansprache.

„Die Verwendung dieser Menschen durch die russischen Generäle als Kanonenfutter erlaubt es ihnen, den Druck auf unsere Verteidiger erhöhen“, so der ukrainische Staatschef.

„Spürbarer Druck“ auf ukrainische Armee
Diese Truppenaufstockung schaffe einen „spürbaren Druck“ auf die ukrainische Armee, sagte Selenskyj weiter. Der Chefkommandant der ukrainischen Armee, Valery Saludschny, erklärte inzwischen, die Lage an der Front sei „kompliziert, aber unter Kontrolle“.

Allerdings sei die Ukraine auf weitere Hilfe angewiesen. „Die Überlegenheit der feindlichen Artillerie zeigt die Notwendigkeit, die Feuerkraft der ukrainischen Armee zu erhöhen“, sagte Saludschny. „Auch die Frage der integrierten Luftabwehr ist essenziell.“

 
Kiew: Im September 600 Ortschaften zurückerobert
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben im vergangenen Monat mehr als 600 Ortschaften zurückerobert. Darunter seien auch 75 Orte in der Region Cherson im Süden des Landes, teilte das Ministerium für die Reintegration vorübergehend besetzter Gebiete mit.

Cherson liegt gegenüber der bereits 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim und ist deshalb strategisch besonders wichtig. Etwa 500 Ortschaften seien außerdem in der nordöstlichen Region Charkiw zurückerobert worden.

Dort waren die ukrainischen Truppen im September weit in besetztes Gebiet vorgestoßen. 43 Ortschaften seien in der Region Donezk zurückerobert worden, sieben in Luhansk.

„Die Fläche der befreiten ukrainischen Gebiete hat erheblich zugenommen“, teilte das Ministerium auf seiner Website mit. Russland hat Ende September Cherson, Luhansk und Donezk zusammen mit der Region Saporischschja annektiert, was international nicht anerkannt wird.

 
Pro-russische Kräfte rücken auf Bachmut vor
Pro-russische Einheiten sind nach Erkenntnissen des britischen Geheimdienstes in den vergangenen drei Tagen auf die strategisch wichtige Stadt Bachmut in der ostukrainischen Region Donezk vorgerückt. Vermutlich seien sie bereits in Dörfer südlich der Stadt vorgedrungen, teilt das britische Verteidigungsministerium heute aus dem jüngsten Geheimdienstbulletin mit.

Bachmut liegt an einer Hauptstraße, die zu den Städten Slowjansk und Kramatorsk führt. Die Söldnertruppe Wagner, die an der Seite der regulären russischen Einheiten kämpft, bleibe wahrscheinlich stark in die Kämpfe um Bachmut verwickelt. Russland verfolge weiter seine Offensive im Zentrum des Donbass, der aus den ostukrainischen Regionen Luhansk und Donezk besteht, und komme sehr langsam voran.

 
Da ruft Einer an, der sich als ex-US Botschafter in Moskau ausgibt und da plaudert Kuleba einfach drauf los…

10.05 Uhr: Mit einem fingierten Anruf haben kremlnahe Komiker dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba angeblich brisante zur Krim und der Kriegsführung entlockt. »Wenn Sie mich fragen, wer auf der Krim oder in Belgorod etwas in die Luft sprengt, dann sage ich Ihnen im Privaten, ja das waren wir«, sagte Kuleba demnach in dem Telefonat, das am Freitag in russischen Medien verbreitet wurde.

Der russische Anrufer auf der Gegenseite hatte sich in dem Gespräch als Ex-Botschafter der USA in Moskau, Michael McFaul, ausgegeben. Mit einem ähnlichen Trick wurde im Juni die Berliner Bürgermeisterin Franziska Giffey reingelegt.
 
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