Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Der Ukraine Sammelthread

Nato-Chef Rutte warnt Putin vor Angriff – „Reaktion wird verheerend sein“
Nato-Generalsekretär Rutte ist zu Besuch in Polen und bekräftigt die Bereitschaft zur Verteidigung der Ostflanke. Bei Gesprächen zwischen Russland und den USA wird laut der russischen Regierung die Gas-Pipeline Nord Stream 2 wieder Thema. Alle Entwicklungen im Liveticker.

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin vor einem Angriff auf Polen gewarnt. Wer meint, er könne mit einer Attacke auf Polen oder ein anderes NATO-Land davonkommen, täusche sich und werde "die volle Härte dieser entschlossenen Allianz zu spüren bekommen", erklärte Rutte bei einem Besuch in der polnischen Hauptstadt Warschau.

"Unsere Reaktion wird verheerend sein", fügte der Chef des westlichen Militärbündnisses hinzu. Dies müsse Putin und "jedem anderen, der uns angreifen will, klar sein".

 
Igor Zhovkva, stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung, nahm an Gesprächen mit US-Vertretern in Dschidda und zuletzt in Riad teil.

Er sprach mit AFP im Vorfeld eines neuen Gipfels der sogenannten „Koalition der Willigen“ in Paris – Länder aus ganz Europa und darüber hinaus, die bereit sind, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu geben.

Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte, europäische Streitkräfte könnten im Falle der Unterzeichnung eines Friedensabkommens in die Ukraine entsandt werden, um die Einhaltung des Friedensabkommens zu gewährleisten.

„Wir brauchen nicht nur Präsenz, um die Präsenz Europas zu demonstrieren. Wir brauchen keine Friedenstruppen, Blauhelme, Unbewaffnete oder sonst etwas.“

Er betonte, Kiew brauche keine europäischen Truppen, „um mit Russland zu kämpfen“.

Die ukrainischen Behörden seien sich darüber im Klaren, dass keine internationalen Truppen an der Kontaktlinie stationiert sein werden und Kiew sich in erster Linie auf seine eigenen Streitkräfte verlassen müsse, fügte er hinzu.

Gleichzeitig deutete er an, dass Kiew eine starke europäische Präsenz in der Ukraine und Soldaten erwarte, die auf verschiedene Szenarien vorbereitet seien, darunter auch Raketen- oder Drohnenangriffe.

„Wenn es den europäischen Ländern mit ihrem Beitrag ernst ist, sollten sie es wirklich ernst meinen“, sagte der 45-Jährige.

Er weigerte sich zu sagen, wie viele europäische Truppen die Ukraine nach dem Krieg benötigte oder wo sie stationiert werden könnten. Er sagte lediglich: „Wir brauchen nicht nur 5.000 oder 10.000.“

„Und es ist nicht die Menge, die zählt … Es kommt auch auf ihre Kampfbereitschaft, ihre Verteidigungsbereitschaft, ihre Bereitschaft zur Ausrüstung und ihre Bereitschaft zu verstehen an, dass die Ukraine ein unvermeidlicher Teil der europäischen Sicherheit ist“, fügte er hinzu.

„Jeder Soldat muss bereit sein, in den echten Kampf zu ziehen“, sagte der Unterhändler auf Englisch. „Das tun die Ukrainer seit über drei Jahren.“

Er schlug vor, europäische Streitkräfte könnten dazu beitragen, die Grenze der Ukraine zu Belarus zu sichern, wodurch ukrainische Truppen für Einsätze in gefährlicheren Regionen frei würden. „Wir brauchen keine internationale Präsenz irgendwo in Lwiw“, sagte er und bezog sich dabei auf eine Stadt in der Westukraine, weit entfernt von der Frontlinie.
------------------------

gebt uns Waffen, Geld und kämpft mit uns, oder noch besser für uns ohne uns :lol:
 
Macron: Europäische Truppen sollen Russland abschrecken
Bei der möglichen Entsendung europäischer Streitkräfte in die Ukraine wird es aus Sicht von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron um das Absichern wichtiger Städte und strategischer Stützpunkte gehen.

Das Ziel dieser Truppen wäre es nicht, an der Frontlinie zu stehen und gegen die russischen Streitkräfte eingesetzt zu werden, wie Macron gestern am Vorabend eines Gipfeltreffens zur Unterstützung der Ukraine in Paris erklärte.

Vielmehr sollten mögliche europäische Truppen durch ihre Präsenz die Russen von einem erneuten Angriff abhalten und es Kiew ermöglichen, Positionen in einer möglichen Friedenszone auf ukrainischem Territorium zu halten.

 
„Koalition der Willigen“
Europäer beraten in Paris über Ukraine
In Paris findet am Donnerstag das bereits dritte Treffen der „Koalition der Willigen“ statt. Bei dem erneuten Gipfel zur Unterstützung der Ukraine soll es um Sicherheitsgarantien für den Fall einer Waffenruhe zwischen Kiew und Moskau gehen. Erwartet werden Spitzenvertreter und -vertreterinnen aus 31 Ländern – vor allem aus Europa. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist bei dem Treffen dabei.

Festgezurrt werden soll ein mehrschichtiges Konzept militärischer Garantien und Hilfen für die Ukraine, das unter Federführung der Regierungschefs von Frankreich und Großbritannien, Präsident Emmanuel Macron und Premier Keir Starmer, erarbeitet wird. Auch der mittlerweile geschäftsführende deutsche Kanzler Olaf Scholz sowie NATO-Generalsekretär Mark Rutte werden erwartet. Die Ukraine ist durch Präsident Selenskyj vertreten, der bereits am Vortag angereist war.

 
Bericht - Weitere 3000 Soldaten aus Nordkorea in diesem Jahr nach Russland entsandt
Weitere 3000 Soldaten aus Nordkorea in diesem Jahr nach Russland entsandt
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben in diesem Jahr weitere 3000 Soldaten nach Russland entsandt.

Schätzungsweise seien zwischen Januar und Februar „weitere 3000 Soldaten als Verstärkung entsandt“ worden, teilte der südkoreanische Generalstab am Donnerstag mit. Von den ursprünglich 11.000 nach Russland entsandten nordkoreanischen Soldaten wurden demnach vermutlich 4000 getötet oder verwundet. Zudem liefere Pjöngjang Moskau auch weiterhin Raketen, Artillerie und Munition für seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Bisher sei festgestellt worden, dass Nordkorea Russland „eine beträchtliche Menge an ballistischen Kurzstreckenraketen“ sowie Panzerfäuste und Mehrfachraketenwerfer zur Verfügung gestellt habe. Je nach weiterer Entwicklung an der Front könne sich diese Anzahl aber noch erhöhen, warnte der Generalstab.

Rund 10.000 Soldaten in der Region Kursk

 
Und wieder eine Dokumentation darüber wie sich Trumpltier von Massenmörder Putin über den Tisch ziehen lässt.
Reaktionen zu Schwarzmeer-Abkommen: Putin „gibt fast nichts“
Russland hat dem Deal über den Schutz der Schiffe im Schwarzen Meer noch nicht zugestimmt. Aber selbst wenn, wären die Vorteile für Putin wohl enorm.

Dschidda – Der Sicherheitsexperte Nico Lange hat Russland als eindeutigen Sieger in den Verhandlungen über eine begrenzte Waffenruhe im Ukraine-Krieg bezeichnet. Nach Gesprächen mit den USA wollen beide Kriegsparteien eine sichere zivile Schifffahrt auf dem Schwarzen Meer garantieren. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

In diesem Abkommen sieht Lange nur wenig Zugeständnisse der russischen Seite, weil die Armee von Präsident Wladimir Putin dort bereits geschlagen gewesen sei, schrieb der Experte auf X. Der Ukraine hatte bereits wichtige Handelsrouten aus der Hafenstadt Odessa freigekämpft. Daraus folge, mit der „Vereinbarung gibt Russland fast nichts, erhält aber Erleichterung bei Sanktionen und neues Einkommen für seine Kriegsmaschine“, so Lange.

Ukraine-Krieg: Putins Russland knüpft Schwarzmeer-Abkommen an weitere Bedingungen
Er fügte hinzu: „Die Vereinbarung hindert Russland weder daran, ukrainische Hafenanlagen und Hafenstädte mit Raketen und Drohnen anzugreifen, noch ist das Abfeuern von Marschflugkörpern auf die Ukraine von Schiffen im Schwarzen Meer aus erfasst.“ Erst am Freitag (21. März) hatte Russland die teilweise zerstörte Stadt Odessa erneut massiv mit Drohnen angegriffen, teilte der zuständige Gouverneur mit.

 
Wir präsentieren die Fortsetzung der Geschichte „Sozialbetrug durch Ukrainer, die per Flixbus einreisen?“ aus dem Jahr 2022 – Damals in Deutschland, diesmal in Österreich.
Spoiler: Wahrer wurde sie seither nicht.
Diese Behauptung ist falsch. Ukrainische Geflüchtete haben in Österreich keinen Anspruch auf Mindestsicherung, sondern lediglich auf Grundversorgung – und diese ist an den tatsächlichen Aufenthalt in Österreich gebunden. Bei längerer Abwesenheit droht der Verlust dieser Leistungen.

Kurze Faktenübersicht:

Kein Anspruch auf Mindestsicherung: Ukrainische Geflüchtete erhalten lediglich Grundversorgung – keine Mindestsicherung, wie oft behauptet.

Grundversorgung ≠ Luxus: Die monatliche Unterstützung liegt deutlich unter der Mindestsicherung – z. B. 425 € für Einzelpersonen in Wien.

Reisen können Leistungsanspruch gefährden: Bei Abwesenheit aus Österreich ruht die Grundversorgung – eine Rückkehr in die Ukraine birgt somit Risiken für das Aufenthaltsrecht und die finanzielle Unterstützung.

Wiederholung der Behauptung: Bereits 2022 kursierte ein gleichlautender Vorwurf zu Ukrainern in Berlin. Auch hier sprachen die Fakten dagegen.

 
Zurück
Oben