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Der Ukraine Sammelthread

Putin hat ja auch oft mehrfach persönlich davon gesprochen, dass der Zerfall der Sowjetunion ein riesengroßer Fehler war. Bisher hat er sich immer auf russische Minderheiten im Lande berufen, in diesen Tagen wird deutlich, dass dem nicht so ist. Auch sein Geschwurbsel, es gäbe kein ukrainisches Volk und auch seine " Geschichtsansichten" zeigen schon, dass er nichts ins aktuelle Jahrhundert angekommen ist.

Generell ist es sehr gefährlich, dass das russische Staarsoberhaupt bis heute nicht den Gedanken aufgegeben hat, Befehle anderen Länder/Völker zu erteilen widerwillen deren Mehrheitsbevölkerung. Die Unabhängigkeit des Baltikums und viel schlimmer deren Natomitgliedschaft scheint für ihn ein Alptraum sodergleichen zu sein. Noch viel gefährlicher, dass er sich trotz dieser primitiven Ansichten eines treuen Anhanges sicher sein kann.
Auch in Ländern wie Deutschland oder Österreich hat er eine Fanbase..

Hab ich schon öfters erwähnt, aber problematisch ist auch die passive Haltung der EU. Bisher befand sich die EU tief in der Defensive. Große Konsequenzen musste der Kremls nicht fürchten, oder Hilfe für von Russland bedrohte ( Finnland, Georgien) oder teilweise annektierten Länder ( Ukraine, Moldawien) konnten nicht auf allzugroße Unterstützung zählen.

Es ist halt wie in den 90igern. Während die europäischen Staaten noch am runden Tisch diskutierten, haben die Amis bereits mit Bombardements die Weichen für die Operation Oluja gestellt.
 

Jezersko

Top-Poster
Putin hat ja auch oft mehrfach persönlich davon gesprochen, dass der Zerfall der Sowjetunion ein riesengroßer Fehler war. Bisher hat er sich immer auf russische Minderheiten im Lande berufen, in diesen Tagen wird deutlich, dass dem nicht so ist. Auch sein Geschwurbsel, es gäbe kein ukrainisches Volk und auch seine " Geschichtsansichten" zeigen schon, dass er nichts ins aktuelle Jahrhundert angekommen ist.

Generell ist es sehr gefährlich, dass das russische Staarsoberhaupt bis heute nicht den Gedanken aufgegeben hat, Befehle anderen Länder/Völker zu erteilen widerwillen deren Mehrheitsbevölkerung. Die Unabhängigkeit des Baltikums und viel schlimmer deren Natomitgliedschaft scheint für ihn ein Alptraum sodergleichen zu sein. Noch viel gefährlicher, dass er sich trotz dieser primitiven Ansichten eines treuen Anhanges sicher sein kann.
Auch in Ländern wie Deutschland oder Österreich hat er eine Fanbase..

Hab ich schon öfters erwähnt, aber problematisch ist auch die passive Haltung der EU. Bisher befand sich die EU tief in der Defensive. Große Konsequenzen musste der Kremls nicht fürchten, oder Hilfe für von Russland bedrohte ( Finnland, Georgien) oder teilweise annektierten Länder ( Ukraine, Moldawien) konnten nicht auf allzugroße Unterstützung zählen.

Es ist halt wie in den 90igern. Während die europäischen Staaten noch am runden Tisch diskutierten, haben die Amis bereits mit Bombardements die Weichen für die Operation Oluja gestellt.
In Österreich hat Putin mit Ausnahme von einer Handvoll korrupter und ehrloser Politiker:innen keine Freunde!

Nicht Russland an sich wird als Problem gesehen, sondern die russische politische "Elite", also die Geheimdienste, Lawrow und natürlich allen voran Putin selbst.
 

Damien

Ultra-Poster
Für unsere hysterischen Altweiber

"Gefahr" aus Wolgograd: Laut aktuellem Szenario bedroht Russland die Ukraine aus 400 km Entfernung

Sogar Linke gehen schon von einem russischen Aufmarsch gegen die Ukraine aus. Das geht so weit, dass nun die New York Times gar die in Wolgograd stationierten Verbände ins Bedrohungsszenario einbezieht. Darf Russland also nicht einmal das frühere Stalingrad verteidigen?

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Nun hat die New York Times (NYT) einen Einblick gewährt, wen alles das westliche Militärbündnis – dabei weniger die Militärstäbe als deren Propagandisten und Informationskrieger – zur "russischen Besatzungsarmee" zählt, die, wenn nicht heute, so gewiss gleich morgen in das Nachbarland einmarschieren wird. Sie veröffentlichte eine Karte, die darstellen soll, wie russische Truppen "an der ukrainischen Grenze zusammengezogen" wurden.

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Da interessiert es kaum noch, dass sogar ukrainische Politiker und Militärs sich ob der Darstellungen in der westlichen Presse verwundert die Augen reiben und immer wieder klarstellen, dass sie kein akutes Bedrohungsszenario erkennen.

20.000 Mann sollen es nach Darstellung der NYT allein in der Nähe zum Krisengebiet im Donbass sein.

Doch was zählt die Zeitung alles dazu? Die Garnison der Eineinhalb-Millionen-Metropole Rostow am Don mit einer Truppenstärke von etwas weniger als 5.000; eine Garnison mit etwas mehr als 5.000 Truppenstärke in Persianowskij (mit rund 100 Kilometern Entfernung offenkundig das Nächstgelegene, was an der russisch-ukrainischen Grenze auffindbar war); eine kleinere Garnison in Bogutschan; und etwa 5.000 Mann, die seit 1943 in Wolgograd – dem deutschen Leser eher unter seiner früheren Bezeichnung Stalingrad bekannt – stationiert sind.

Von Wolgograd bis zur russisch-ukrainischen Grenze sind es 380 Kilometer, bis zur Demarkationslinie zwischen den Aufständischen und den Kiewer Truppen weitere gut 100 Kilometer. Anhand der Stärke der Wolgograder Garnison ein Bedrohungsszenario für die Ukraine herbeidichten zu wollen, ist vergleichbar fragwürdig, wie wenn Frankreich im Versailler Vertrag die Entmilitarisierung nicht nur des Rheinlandes, sondern bis an die Elbe gefordert hätte. Ein weiterer Vergleich der Entfernungen verdeutlicht den Irrsinn: Setzt man den Maßstab weiter westlich an, könnte sich beispielsweise Polen von den in der Bielefelder Kaserne stationierten Truppen der Bundeswehr bedroht fühlen.

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Schauen wir uns der Vollständigkeit halber auch den nördlichen Teil der Karte an, so ist zu sehen, wie die Hunderttausend voll werden.

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Verzeichnet sind die Kasernen von Pogonowo und Jelnja, die den US-Amerikanern und den Ukrainern Sorgen machen sollen (es aber nicht tun). Die NYT erweist sich hier als geschickte Propagandistin, indem sie die Garnison "Pogonowo" nennt und nicht die gleich daneben liegende Millionenstadt, zu der die Garnison in Wahrheit gehört: Woronesch. Von hier bis zur ukrainischen Grenze sind es über 200 Kilometer, aber offensichtlich soll Russland seine Großstädte ungeschützt lassen, um von den zarten und ängstlichen europäischen und amerikanischen Gemütern nicht als Bedrohung empfunden zu werden.

Jelnja wiederum ist über 300 Kilometer vom nächstgelegenen Punkt der russisch-ukrainischen Grenze entfernt: Eine Entfernung wie von Basel nach Frankfurt. Fühlen sich vielleicht auch die Schweizer von den amerikanischen Truppen in Hanau bedroht?

Die Anzahl von 100.000 Soldaten kommt überhaupt nur dann zustande, wenn man alles zusammenrechnet, was im Gebiet von Smolensk und Moskau bis zum Kaukasus inklusive der Krim stationiert ist. Auch die mutmaßliche Anzahl der Selbstverteidigungstruppen der Lugansker und Donezker Separatisten müssen mit eingerechnet werden. 100.000 Uniformierte – verteilt auf eine Fläche doppelt so groß wie Deutschland ...

An der Schlacht um Berlin waren auf sowjetischer Seite nicht weniger als 2,5 Millionen Soldaten beteiligt. Die gesamte Truppenstärke der sowjetischen Armee in Europa addierte sich damals auf rund acht Millionen Männer und Frauen.

Jeder Militärstratege wird bestätigen: Für eine erfolgreiche Offensive benötigt man ein etwa doppeltes Übergewicht gegenüber der Truppenstärke des Anzugreifenden. Um die über 100.000 Mann zu schlagen, die die Ukraine selbst im Osten des Landes zusammengezogen hat, bräuchte Russland somit 200.000 Mann. Um die Ukraine gar zu besetzen, würde eine Million kaum ausreichen. Selbst wenn man die Selbstverteidigungskräfte der beiden Volksrepubliken hinzurechnet, kommen derzeit gegen die ukrainische Armee kaum 50.000 zusammen: Von den russischen Stäben geplant wird folglich ein offenkundig defensives Szenario.

 

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R25-300

Spitzen-Poster
Der Westen darf sich nicht wieder überrumpeln lassen
Diplomatie war gestern, nun setzt Moskau wieder auf Eskalation. Dabei hat Russland der Welt nichts anzubieten außer einem bankrotten Gesellschaftsmodell und imperiale Ambitionen. Wagt Putin die Invasion der Ukraine, sollte der Westen vorbereitet sein.

Eine Diktatur, die Oppositionelle umbringt oder ins Gefängnis steckt; eine Wirtschaft, die auf wenig mehr beruht als der Ausbeutung von Rohstoffen; eine Elite, die das Land schamlos ausnimmt; und ein Staat, der von Korruption durchzogen ist: Russland hat der Welt nichts anzubieten außer einem bankrotten Gesellschaftsmodell – und aus der Zaren- und Sowjetzeit herüber ragende imperiale Ambitionen.

Präsident Wladimir Putin hat das Gesprächsangebot der Amerikaner in der vergangenen Woche denn auch versucht auszunutzen, um sich wieder Einflusszonen in Osteuropa zusichern zu lassen. Weil der Westen nicht darauf eingehen wollte, osteuropäische Staaten erneut der russischen Knute auszusetzen, kehrt Putin nun zurück zur Politik militärischer Einschüchterungsversuche.
https://www.welt.de/debatte/komment...rf-sich-nicht-wieder-ueberrumpeln-lassen.html

Baerbock soll Weg für Waffenlieferungen an die Ukraine freimachen
Annalena Baerbock steht vor ihrer ersten Reise als Außenministerin in die Ukraine und nach Russland. Kiews Botschafter in Berlin erklärt nun, es sei unterlassene Hilfeleistung, derzeit keine Waffen an die Ukraine zu liefern.
Kurz vor dem Antrittsbesuch von Außenministerin Annalena Baerbock in Kiew hat der ukrainische Botschafter in Berlin die Grünen-Politikerin eindringlich aufgefordert, der Ukraine die Lieferungen von Waffen zur Landesverteidigung zuzusagen. Die Zurückhaltung oder sogar Ablehnung von Waffenlieferungen durch Baerbock und die gesamte neue Bundesregierung sei „sehr frustrierend und bitter“, sagte Botschafter Andrij Melnyk der Deutschen Presse-Agentur. „Die Menschen in der Ukraine sind äußerst enttäuscht. Nun ist der Moment der Wahrheit gekommen, wer der echte Freund ist.“

Den Ukrainern sei zwar bewusst, dass im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP eine restriktive Rüstungsexportpolitik festgeschrieben sei, die keine Waffenlieferungen in Krisengebiete zulasse, sagte Melnyk. „Aber dieses politische Dokument ist ja keine Bibel. Und die Welt steht derzeit vor der größten Gefahr eines riesigen Krieges mitten in Europa, des schlimmsten seit 1945.“ Die Staatlichkeit der Ukraine werde vom russischen Präsidenten Wladimir Putin bedroht. Die Ukrainer hätten das „heilige Recht auf Selbstverteidigung“.

Melnyk verwies darauf, dass es im deutschen Strafrecht den Tatbestand der „unterlassenen Hilfeleistung“ gebe. „Dasselbe Grundprinzip gilt auch in zwischenstaatlichen Beziehungen“, sagte er. „Daher appellieren wir an die deutsche Regierung, persönlich an die Außenministerin Baerbock, der Ukraine mit notwendigen Defensivwaffen dringend unter die Arme zu greifen. Das ist moralisch und menschlich geboten.“
https://www.faz.net/aktuell/politik...l-fuer-waffenlieferungen-sorgen-17733965.html


Russland wird verlieren auch wenn es die Ukraine ohne einen einzigen Schuss einverleibt, wozu sich dann die Hände schmutzig machen? Deutschland soll sich in diesen Familienstreit nicht einmischen und Waffenlieferungen an die Ukraine den ehemaligen Verbündeten im 1ten und 2WK den Angelsachsen, Franzosen, Polen ... usw, überlassen
 
Zuletzt bearbeitet:

Damien

Ultra-Poster
Der Westen ist Weltmeister darin seine Bevölkerung für Kriegsgründe zu belügen

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Diese US Douglas A-26 C Invader am Tamiami Executive Airport wurde für die militärische Invasion Kubas durch die von der CIA gesponserte paramilitärische Gruppe Brigade 2506 im April 1961 in den Farben der kubanischen Luftwaffe bemalt .


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Als Begründung des Irakkriegs von 2003 nannten die kriegführenden Regierungen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens seit Oktober 2001 vor allem eine wachsende akute Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen des Irak und eine Verbindung mit dem Terrornetzwerk Al-Qaida, das die Terroranschläge am 11. September 2001 ausgeführt hatte. Eine große Bevölkerungsmehrheit in den USA glaubte diesen Angaben vor und auch noch Jahre nach der Invasion des Irak.

Die angegebenen Kriegsgründe waren international stark umstritten. Die von der UNO beauftragten Waffeninspektoren, einige Antiterrorexperten und Parlamentsabgeordnete widersprachen den Regierungsangaben vor dem Krieg und verwiesen auf fehlende oder unzuverlässige Quellen. Im Irak wurden keine Massenvernichtungsmittel gefunden. Der Bericht der 9/11-Kommission vom Juli 2004 widerlegte die genannte Verbindung zu Al-Qaida. Bis 2007 widerlegten weitere Untersuchungsberichte auch die übrigen genannten Kriegsgründe. Regierungs- und Geheimdienstvertreter wiesen sich wechselseitig die Verantwortung für die Falschangaben zu.

Viele Historiker und Investigativjournalisten beurteilen die falsche Kriegsbegründung als vorsätzliche, kampagnenartige Täuschung, die ausreichende Zustimmung für die schon getroffene Kriegsentscheidung herbeiführen sollte. Andere sehen die Falschangaben als von damaligen Annahmen der Geheimdienste gedeckte Irrtümer. Der britische Chilcot-Bericht von 2016 bestätigte alle schon vor der Kriegsentscheidung vorgebrachten Bedenken, schloss aber eine bewusste Irreführung durch Großbritanniens Regierung eher aus.

Viele Kriegsgegner halten wirtschaftliche und geopolitische Interessen der USA und Großbritanniens, vor allem am Erdöl, für die eigentlichen Kriegsursachen.


Als Tonkin-Zwischenfall (auch Tongking-Zwischenfall) bezeichnet man die Ereignisse am 2. und 4. August 1964 im Golf von Tonkin vor der Küste Nordvietnams. Dabei sollen nach Angaben der United States Navy nordvietnamesische Schnellboote zwei US-amerikanische Kriegsschiffe mehrmals ohne Anlass beschossen haben. Damit begründete die US-Regierung unter Präsident Lyndon B. Johnson ihre Tonkin-Resolution: Diese forderte das direkte Eingreifen der Vereinigten Staaten von Amerika in den seit 1956 andauernden Vietnamkrieg und legalisierte nach ihrer Annahme im US-Kongress von 1965 bis 1973 alle Kriegsmaßnahmen der USA.

Ob die behaupteten Angriffe tatsächlich stattgefunden haben, war seit den 1960er Jahren umstritten. Seit den 1980er Jahren ist erwiesen, dass am 4. August 1964 kein Torpedoangriff auf die US-Kriegsschiffe erfolgt ist.[1] Die Pentagon-Papiere (erschienen 1971) und die Memoiren von Robert McNamara (1995) belegen, dass die US-Regierung die Vorfälle durch bewusste Falschdarstellung zur Durchsetzung ihres seit 1963 geplanten direkten Kriegseintritts benutzte.[2]

 

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Jezersko

Top-Poster
Der Westen ist Weltmeister darin seine Bevölkerung für Kriegsgründe zu belügen

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Diese US Douglas A-26 C Invader am Tamiami Executive Airport wurde für die militärische Invasion Kubas durch die von der CIA gesponserte paramilitärische Gruppe Brigade 2506 im April 1961 in den Farben der kubanischen Luftwaffe bemalt .


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Als Begründung des Irakkriegs von 2003 nannten die kriegführenden Regierungen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens seit Oktober 2001 vor allem eine wachsende akute Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen des Irak und eine Verbindung mit dem Terrornetzwerk Al-Qaida, das die Terroranschläge am 11. September 2001 ausgeführt hatte. Eine große Bevölkerungsmehrheit in den USA glaubte diesen Angaben vor und auch noch Jahre nach der Invasion des Irak.

Die angegebenen Kriegsgründe waren international stark umstritten. Die von der UNO beauftragten Waffeninspektoren, einige Antiterrorexperten und Parlamentsabgeordnete widersprachen den Regierungsangaben vor dem Krieg und verwiesen auf fehlende oder unzuverlässige Quellen. Im Irak wurden keine Massenvernichtungsmittel gefunden. Der Bericht der 9/11-Kommission vom Juli 2004 widerlegte die genannte Verbindung zu Al-Qaida. Bis 2007 widerlegten weitere Untersuchungsberichte auch die übrigen genannten Kriegsgründe. Regierungs- und Geheimdienstvertreter wiesen sich wechselseitig die Verantwortung für die Falschangaben zu.

Viele Historiker und Investigativjournalisten beurteilen die falsche Kriegsbegründung als vorsätzliche, kampagnenartige Täuschung, die ausreichende Zustimmung für die schon getroffene Kriegsentscheidung herbeiführen sollte. Andere sehen die Falschangaben als von damaligen Annahmen der Geheimdienste gedeckte Irrtümer. Der britische Chilcot-Bericht von 2016 bestätigte alle schon vor der Kriegsentscheidung vorgebrachten Bedenken, schloss aber eine bewusste Irreführung durch Großbritanniens Regierung eher aus.

Viele Kriegsgegner halten wirtschaftliche und geopolitische Interessen der USA und Großbritanniens, vor allem am Erdöl, für die eigentlichen Kriegsursachen.


Als Tonkin-Zwischenfall (auch Tongking-Zwischenfall) bezeichnet man die Ereignisse am 2. und 4. August 1964 im Golf von Tonkin vor der Küste Nordvietnams. Dabei sollen nach Angaben der United States Navy nordvietnamesische Schnellboote zwei US-amerikanische Kriegsschiffe mehrmals ohne Anlass beschossen haben. Damit begründete die US-Regierung unter Präsident Lyndon B. Johnson ihre Tonkin-Resolution: Diese forderte das direkte Eingreifen der Vereinigten Staaten von Amerika in den seit 1956 andauernden Vietnamkrieg und legalisierte nach ihrer Annahme im US-Kongress von 1965 bis 1973 alle Kriegsmaßnahmen der USA.

Ob die behaupteten Angriffe tatsächlich stattgefunden haben, war seit den 1960er Jahren umstritten. Seit den 1980er Jahren ist erwiesen, dass am 4. August 1964 kein Torpedoangriff auf die US-Kriegsschiffe erfolgt ist.[1] Die Pentagon-Papiere (erschienen 1971) und die Memoiren von Robert McNamara (1995) belegen, dass die US-Regierung die Vorfälle durch bewusste Falschdarstellung zur Durchsetzung ihres seit 1963 geplanten direkten Kriegseintritts benutzte.[2]

Großartig. Du kommst mit uralt-Themen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Du redest von Lügen? Ja. Es wird gelogen bis sich die Balken biegen! Und zwar von allen Seiten.

Letztendlich besdeutet das nichts anderes, als dass wir uns bereits in der ersten Phase des Krieges befinden. Mit Propagandaschlachten wird der Boden aufbereitet. Das volk wird auf die Notwendigkeit von Bomben und Granaten eingeschworen.

Eine alte Weisheit sagt nicht ohne Grund (seit hunderten von Jahren): Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst! Putin und viele andere Kriegstreiber haben bis an ihr Lebensende (und darüber hinaus) ihre Glaubwürdigkeit verloren. Alles was jetzt noch kommt sind LÜGEN! Und das hat er sich alleine selbst zuzuschreiben.
 

BlackJack

Jackass of the Week
§1 Beleidigungen
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Eine Beleidigung ist dass solche Bots wie der Sputinko in einem Balkanforum seit Jahren ungehindert russische Regierungspropaganda betreiben kann während sein Auftraggeber zündelt und möglicherweise eine Invasion vorbereitet, abartig sowas.
 

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