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Der Ukraine Sammelthread

in diesem Fall wurde eine ukrainische Flüchtlingsfrau nicht von einem syrischen, sondern von einem ukrainischen Flüchtling getötet, der nebenan wohnte und auch ihre kleine Tochter grausam tötete

https://www.welt.de/vermischtes/art...schlagen-gericht-verurteilt-16-jaehrigen.html
Zehn Jahre Jugendhaft lautet das Urteil gegen einen 16-Jährigen aus Dorsten (Kreis Recklinghausen). Nach Angaben einer Gerichtssprecherin hatte der Jugendliche gestanden, im Juni 2025 eine Nachbarin und deren 19 Monate alte Tochter durch Tritte und Schläge getötet zu haben. Tatort war ein Waldweg in Dorsten. Verurteilt wurde der 16-Jährige wegen zweifachen Totschlags.

Eine Spaziergängerin hatte die halb entkleidete Leiche der 32-jährigen Frau auf einer Bank entdeckt. Das tote Kleinkind lag in einem nahen Gebüsch, dort wurde es erst von der Polizei gefunden. Beide Opfer hatten schwerste Kopfverletzungen erlitten, die auch durch eine Bratpfanne verursacht worden sein sollen. Dem kleinen Mädchen war unter anderem der Schädel gebrochen worden.

Laut Urteil war es vor der Tat aber zu sexuellen Handlungen zwischen der 32-Jährigen und dem Jugendlichen gekommen, der die ukrainische Staatsbürgerschaft hat. Warum der Angeklagte anschließend ausrastete, konnten die Richter nach Angaben des Essener Landgerichts nicht feststellen. Auch seine beiden Opfer sollen aus der Ukraine stammen. Der Prozess fand wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
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hier sind noch zwei weitere Fälle aus dem letzten Monat

Tödliches Beziehungsdrama: Mann erwürgt in Zöllnitz bei Jena seine 25‑jährige Ex-Freundin.
Zöllnitz. In der Nacht zu Samstag ist es in einem Mehrfamilienhaus in Zöllnitz bei Jena zu einem tödlichen Gewaltverbrechen gekommen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Gera soll ein 33‑jähriger deutscher Staatsangehöriger seine frühere Lebensgefährtin, eine 25‑jährige Ukrainerin, erwürgt haben.

Berlin: Ukrainerin getötet – Tatverdächtiger am Tatort gefasst.
In Berlin ist eine 40-jährige Ukrainerin gewaltsam zu Tode gekommen. Ihre Leiche wurde am 9. Februar 2026 auf einer Parkbank in der Nähe eines Spielplatzes aufgefunden. Wie die Ermittler mitteilten, erlitt die Frau tödliche Verletzungen im Bereich des Oberkörpers. Der Vorfall ereignete sich gegen 03:30 Uhr in der Altenhoferstraße im Bezirk Lichtenberg.

Die Polizei nahm einen 46-jährigen Mann als Tatverdächtigen noch am Ort des Geschehens fest. Das ukrainische Konsulat in Deutschland bestätigte den Tod seiner Staatsangehörigen, hält sich aber mit weiteren Angaben zur Identität der Getöteten oder des Festgenommenen noch zurück. Solche Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Raum auf.

Die Ermordung unterstreicht die Dringlichkeit von Debatten über Sicherheit und Kriminalität, insbesondere im Zusammenhang mit migrantischen Gemeinschaften. Die Tat könnte das Sicherheitsempfinden vieler in Deutschland lebender Ukrainer beeinflussen und neue Diskussionen über den Schutz von Ausländern anstoßen. Der weitere Fortgang der Ermittlungen wird hoffentlich mehr Klarheit schaffen und mögliche Maßnahmen zur Prävention ähnlicher Vorfälle aufzeigen.
 
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Die russischen Behörden planen, bis 2045 über 100.000 Menschen in den von Russland besetzten Gebieten Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson anzusiedeln. Das Projekt umfasst den Bau von Wohnungen, Straßen und sozialer Infrastruktur sowie die touristische Entwicklung. Für die Umsetzung der Pläne werden voraussichtlich mehr als 225.000 Arbeitskräfte benötigt.

Der Publizist Oleg Shejin erklärt, dass die Umsiedlungspläne den demografischen Rückgang in den Regionen nicht ausgleichen:

Das bedeutet, dass keine „Wiedergeburt“ der Regionen vorgesehen ist. Allein in Bachmut lebten vor dem Krieg über 70.000 Menschen. Insgesamt lebten vor 2014 9,2 Millionen Menschen in den 4 Regionen. Bis zum Sommer 2025 befanden sich weniger als 4 Millionen Menschen in Gebieten unter russischer Kontrolle. Eine Million floh nach Russland, 3 Millionen nach Europa und in die Ukraine, und etwa 1 weitere Million blieb in Gebieten unter ukrainischer Kontrolle.

Auf jedes in der Donezker Volksrepublik geborene Kind kommen 5 Tote. In der Lugansker Volksrepublik sind es 9. Da vor allem ältere Menschen zurückbleiben, wird sich die Kluft zwischen Sterbe- und Geburtenrate weiter vergrößern. Hunderttausend Vertriebene inmitten eines Exodus von Millionen bedeuten, dass wir es mit einem Muster des Aussterbens zu tun haben. So sieht die "Russische Welt" aus.
 
US-General verliert geheime Ukraine-Karten in Zug - zwei Monate später fällt er erneut auf
Ein US-General verlor geheime Ukraine-Karten in einem Zug und fiel zwei Monate später erneut unangenehm auf, wie ein Pentagon-Bericht offenlegt.
Ein US-General, der Waffenlieferungen an die Ukraine koordinierte, hat geheime Unterlagen in einem Zug verloren und sich zwei Monate später nach starkem Alkoholkonsum schwer verletzt. Das geht aus einem aktuellen Pentagon-Bericht hervor.

General lässt geheime Karten in Zug liegen
Laut der amerikanischen Zeitung "The Hill" ließ Zwei-Sterne-General Antonio Aguto im März 2024 eine Röhre mit geheimen Karten mehr als 24 Stunden in einem Zug nach Polen liegen. Die US-Botschaft in Kiew stellte die Unterlagen einen Tag nach der Ankunft des Zuges in Polen sicher.

Der Pentagon-Bericht zitiert die Untersuchung vor Ort mit den Worten: "Wir wissen nicht, wer die Kontrolle über die geheimen Karten hatte, als die Reisenden in den Zug einstiegen." Aguto habe jedoch die Verantwortung für sie übernommen, heißt es weiter.

Bericht über betrunkene Stürze
Geprüft werden außerdem Vorwürfe, Aguto habe sich bei einem Besuch in Kiew im Mai 2024 stark betrunken. Dem Bericht zufolge konsumierte er bei einem Abendessen hochprozentigen Schnaps, und räumte ein, "in gewissem Maße betrunken" gewesen zu sein. Zeugen beobachteten laut "The Hill", wie er mehrmals stürzte und sich am Kopf verletzte.

 
Der Ingenieur, der blieb – und dafür verschwand: Wie ein Atomkraftwerk zur Folterzone wurde
Ruslan Lavryk war 51 Jahre alt, als russische Truppen im Frühjahr 2022 das größte Atomkraftwerk Europas übernahmen. Ein Ort, der eigentlich für Stabilität stehen sollte, wurde innerhalb weniger Tage zu einem militärischen Stützpunkt. Die ukrainische Verteidigung war gebrochen, russische Soldaten bewegten sich zwischen Reaktorblöcken, legten Minen und durchsuchten Gebäude. Viele Mitarbeiter flohen aus Enerhodar. Lavryk blieb. Nicht aus Loyalität zu den Besatzern, sondern weil jemand die sechs Reaktoren sicher weiter betreiben musste.

Kurz darauf kamen Männer von Rosatom. Beamte, Ingenieure, Funktionäre aus Russland. Sie übernahmen die Kontrolle, ersetzten die ukrainische Leitung und begannen, Druck aufzubauen. Verträge sollten unterschrieben werden. Wer sich weigerte, wurde eingeschüchtert. Zeugenaussagen berichten von Misshandlungen, von gezielter Gewalt. Oleg Romanenko, leitender Ingenieur aus Balakowo, führte die neue Struktur. Ukrainische Beschäftigte wurden beobachtet, kontrolliert und unter Druck gesetzt.

Die Zahlen sind festgehalten. Mindestens 78 Fälle von körperlicher oder psychischer Folter unter den Mitarbeitern. Andriy Honcharuk starb nach Misshandlungen in einer Polizeistation. Andriy Tuz wurde bei einem Fluchtversuch festgehalten, seine Finger mit einem Feuerzeug verbrannt, bis er eine Videoerklärung abgab, in der er frühere Aussagen widerrief. Wer widersprach, wurde gebrochen.

 
Orban bleibt hart
EU-Hilfe für Ukraine soll trotzdem fließen
In seltener Schärfe haben die EU-Staats- und -Regierungschef ihren ungarischen Kollegen Viktor Orban kritisiert. Er verweigerte auch beim EU-Gipfel am Donnerstag weiter seine Zustimmung zu den bereits vereinbarten Ukraine-Hilfen. 25 EU-Staaten hielten aber fest, man gehe trotzdem vom Beginn der Auszahlung im April aus. Die Beratungen endeten aber am späten Donnerstagabend, ohne Lösung des Streits.

Ungarns Ministerpräsident Orban verweigerte auch in der Runde der EU-27 in Brüssel seine Zustimmung zum 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine. Orban stellt im laufenden ungarischen Wahlkampf seinen Widerstand gegen Hilfen für die Ukraine als Kampf für Frieden für Ungarn dar und hat das und seine damit verbundene Blockade von europäischen Ukraine-Hilfen ins Zentrum seiner Kampagne gerückt.

Die EU-Staats- und -Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), nahmen am Donnerstag in Brüssel den Teil der Gipfelerklärung zur Ukraine aus dem Rat daher schließlich zu fünfundzwanzigst an – also ohne Ungarn und die Slowakei. Beide Länder werfen der Ukraine vor, die Reparatur der beschädigten „Druschba“-Pipeline, die russisches Öl pumpt, zu verzögern. Dass die Pipeline in der Gipfelerklärung nicht erwähnt wird, erklärte auch die Slowakei für nicht akzeptabel.

Fotos von Orban allein beim EU-Gipfel
Auch Angebote der EU, die Pipeline mit EU-Fachleuten zu reparieren, konnten kein Einlenken erwirken. Auf Ungarn herrscht Druck, seine Blockade eines eigentlich schon beschlossenen 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine aufzuheben. Beim EU-Gipfel wurde Orban von seinen EU-Amtskolleginnen und -kollegen ungewöhnlich scharf kritisiert und isoliert: Fotos vom Treffen hinter verschlossenen Türen zeigen den Ungarn alleine, während sich die anderen unterhielten.

 
Wasser abgeschnitten – Wie ein Angriff in der Ukraine ein ganzes Land trifft
Ein Angriff auf ein Wasserkraftwerk in der Ukraine hat Folgen weit über die Grenze hinaus. In Moldau sind zehntausende Menschen plötzlich ohne Wasser. Öl gelangt in den Dnister, einen Fluss, der einen Großteil der Bevölkerung versorgt. Präsidentin Maia Sandu macht Russland verantwortlich und spricht von einer Bedrohung für die Wasserversorgung eines ganzen Landes. Die Lage ist ernst genug, dass ein Umweltalarm ausgerufen wird. Behörden schalten Wasserleitungen ab, um die Bevölkerung zu schützen. Besonders betroffen ist Balti, die zweitgrößte Stadt des Landes. Dort bringen Militärfahrzeuge Trinkwasser, während Menschen Eimer in ihre Wohnungen tragen müssen.

Für viele bedeutet das einen abrupten Einschnitt in den Alltag. Schulen schließen, Unterricht wird online verlegt. Selbst grundlegende Dinge werden schwierig. Wasser holen wird zur täglichen Aufgabe, vor allem für ältere Menschen. Die Verschmutzung ist nachgewiesen, doch viele Details bleiben unklar. Wo genau die Schadstoffe herkommen und in welcher Menge sie sich ausbreiten, wird noch untersucht. Gleichzeitig arbeiten Einsatzkräfte daran, den Fluss zu reinigen und die Ausbreitung einzudämmen.

Erste Messungen zeigen leichte Verbesserungen, doch Entwarnung gibt es nicht. Die Belastung kommt in Wellen, was Prognosen erschwert. Behörden wollen die Versorgung erst wieder freigeben, wenn mehrere Tests stabile Werte zeigen. Auch politisch zieht der Fall Kreise. Die Staatsanwaltschaft bereitet ein Verfahren vor, Russland weist jede Verantwortung zurück. Währenddessen zeigt sich bereits der ökologische Schaden. Kleine Tiere sterben, das Gleichgewicht im Fluss gerät ins Wanken. Was hier sichtbar wird, ist die direkte Folge eines Angriffs auf Infrastruktur. Nicht an der Front, sondern im Alltag. Ohne Wasser wird ein ganzes Land verwundbar.

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