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Der Ukraine Sammelthread

Ukraine meldet Zerstörung von Eisenbahnbrücke auf Krim
Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben eine Eisenbahnbrücke auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim zerstört. Die Brücke über den Nord-Krim-Kanal sei ein strategisch wichtiger Übergang gewesen, der für die Logistik der russischen Truppen große Bedeutung gehabt habe, teilte das Militär heute mit.

Die ukrainischen Spezialkräfte schrieben auf Telegram, sie hätten in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Widerstandsbewegung zwei Angriffe auf die Brücke in der Nähe des Dorfes Rosdolne ausgeführt. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht.

 
Lawrow sieht USA nicht mehr als „objektiven Vermittler“
Russland betrachtet die USA nach dem Kursschwenk von Präsident Donald Trump nicht mehr als neutralen Vermittler im Ukraine-Konflikt. „Was die Vereinigten Staaten betrifft, so scheinen sie, nach ihren Handlungen zu urteilen, jeden Anspruch auf die Rolle eines objektiven Vermittlers aufzugeben“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow heute in Moskau.

Washington verfolge stattdessen einen Kurs, der darauf abziele, „den Sanktionsdruck auf Russland zu verstärken“. Lawrow verurteilte zudem die militärische Unterstützung für Kiew durch die europäischen Verbündeten der Ukraine.

Die G-7-Staaten hatten auf ihrem Gipfel in Frankreich vor einer Woche den Druck auf Russland erhöht und verschärfte Sanktionen angekündigt. Auch Trump zeigte sich bereit, auf diese Art auf ein Ende des Ukraine-Konflikts hinzuarbeiten.


Der sieht auch nur jemand als "objektiven Vermittler", der alles macht, was der wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen per Haftbefehl gesuchte Putin verlangt.
 
Donbass
Die Ukraine trifft Putins wunde Punkte – für Geländegewinne fehlen ihr aber die Soldaten
Kyjiws Drohnen zerstören Russlands Ölindustrie und isolieren zunehmend die Krim. Dass Putin deshalb einlenkt, halten Fachleute aber für unwahrscheinlich

Dass Wladimir Solowjow nicht eben ein Mann der feinen Klinge ist, hat der russische TV-Propagandist längst bewiesen. Deutschland werde "vom Erdboden getilgt", sollte Berlin der Ukraine Taurus-Marschflugkörper liefern. Großbritannien wiederum laufe Gefahr, im Atlantik versenkt zu werden, falls es Truppen in der Ukraine stationiert. Auch Wien wurde von Russlands Fernsehdemagogen Nummer eins schon einmal mit "Befreiung" bedroht.

Seine jüngste Volte richtet sich aber gegen Russlands vermeintliche Feinde im Inneren: "Panikmacher und Feiglinge", die ukrainische Drohnenangriffe so wie jenen auf eine Moskauer Ölraffinerie Moskau vergangene Woche filmen, müssten "auf der Stelle ausgerottet werden", forderte er.

Eine bizarre Tirade, die belegt, dass die Ukraine Russland mit ihren hochmodernen Drohnen tatsächlich dort trifft, wo es wehtut. So unmittelbar haben die meisten Russinnen und Russen den Krieg bisher nicht zu spüren bekommen. Nicht nur, weil der Sprit im Land knapp wird. Allein Moskau wurde in der vergangenen Woche dreimal angegriffen.

 
Imteressantes aus Weissrussland: Nachdem Zelenski von Lukashenko forderte, Verstärkeranlagen nahe der Grenze, die von russischen Drohnen in der Ukraine genutzt werden innerhalb einer Woche abzustellen. oder die Ukraine würde sie selber zerstören, hat Lukashenko wohl eingelenkt. Zelenski schreibt jetzt sie seien nicht mehr aktiv.

Ausserdem sagte Lukashenko in einem interview mit einem arabsichen TV Sender, dass man kein Interesse an einem Krieg mit der Ukraine hätte und sich auch gar nicht richtig verteidigen könnte.

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Putins Propaganda
Bericht: Russland bremst Kiews EU-Kurs mit Angstkampagnen
Russland versucht laut einem neuen EU-Ukraine-Bericht, den EU-Kurs Kiews gezielt zu sabotieren. Dabei geht es vor allem um Ängste vor Krieg, Korruption und hohen Kosten.
Russland versucht offenbar, den Weg der Ukraine in die Europäische Union zu erschweren. Dabei setzt Moskau nicht nur auf klassische Propaganda, sondern auch auf Einflusskampagnen, die je nach Land andere Ängste ansprechen, berichtet der „Kyiv Independent“ unter Berufung auf den Report des Europäischen Auswärtigen Dienstes und des ukrainischen Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation.

Der Bericht erfasst für den Zeitraum von Januar 2025 bis Mai 2026 insgesamt 500 Vorfälle mit ausländischer Informationsmanipulation und Einflussnahme. In 80 Fällen ging es demnach um den EU-Beitritt der Ukraine.

Unterschiedliche Botschaften für verschiedene Länder
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas findet dafür deutliche Worte. Eine „demokratische, souveräne und erfolgreiche Ukraine in der europäischen Familie“ wäre an Russlands Grenze „ein strategisches Scheitern der imperialen Ambitionen des Kremls in Europa“, heißt es laut „Kyiv Independent“ im Vorwort des Berichts.

 
Das könnte problematisch werden
Treffen mit Rutte: Trump lobt Selenskyj und kritisiert Merz
Knapp zwei Wochen vor dem NATO-Gipfel hat US-Präsident Donald Trump die Ukraine überraschend deutlich gelobt und seine Kritik an Deutschland erneuert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sei „mutig“ und verteidige sein Land „ziemlich gut“ gegen Russland, sagte Trump gestern bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus in Washington.

Auf die Frage eines Journalisten, ob Selenskyj den Krieg gegen Russland gewinne, sagte Trump: „Er schlägt sich ziemlich gut.“ Trump fügte hinzu: „Man muss sagen, er ist mutig. Er hat eine großartige Ausrüstung. Er hat großartige Männer, er hat Kämpfer.“

„Enttäuscht über Deutschland“
Er sei hingegen „enttäuscht über Deutschland“ und die Haltung der deutschen Bundesregierung im Iran-Krieg, so der US-Präsident. Trump sagte, er habe die deutsche Bundesregierung im Iran-Krieg gebeten: „Gebt uns einen kleinen Stups, gebt uns ein kleines Küsschen. Aber sie haben Nein gesagt“, kritisierte er, ohne den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) namentlich zu nennen.

Dabei gäben die USA „Hunderte Millionen Dollar“ für in Deutschland und ganz Europa stationierte Truppen aus, fügte Trump hinzu. Inmitten des Iran-Konflikts hatte das Pentagon den Abzug von 5.000 Soldaten aus Deutschland angekündigt.

Kurswechsel vor NATO-Treffen in Ankara
Trumps Kurswechsel gegenüber der Ukraine hatte sich bereits auf dem G-7-Gipfel im französischen Evian Mitte Juni angedeutet, wo er Selenskyj persönlich traf. Die NATO dürfte das Umdenken als positives Vorzeichen für ihren Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara am 7. und 8. Juli werten, zu dem Selenskyj eingeladen ist.

 
Selenskyj kündigt Präventivschläge gegen russische Einrichtungen an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigt Präventivschläge gegen russische Einrichtungen an. Er habe die Geheimdienste und das Militär angewiesen, präventiv gegen Anlagen vorzugehen, die Russland für den Krieg nutze, sagt Selenskyj. Unterdessen fällt die Moskauer Ölraffinerie Insidern zufolge nach schweren Schäden durch ukrainische Drohnenangriffe für mindestens sechs Monate aus. Die russische Produktion von Erdölprodukten sinkt offiziellen Daten zufolge im Mai im Jahresvergleich um 13,5 Prozent.

 
NATO und Ukraine rufen Ideenwettbewerb zur Zerstörung russischer Flugfelder aus
Pisten sollen langfristig unbrauchbar gemacht werden. Militär-Startups sollen Ideen entwickeln. Schon jetzt ist klar, dass Künstliche Intelligenz eine große Rolle spielen wird

Das moderne Schlachtfeld wird zunehmend zu einem Testlabor für agile Technologieentwicklung, die nicht nur auf Drohnen beschränkt ist. Das zeigt sich nun an einem neuen Innovationswettbewerb: Das NATO-Kommando für Transformation und das gemeinsam mit der Ukraine betriebene Analyse-, Ausbildungs- und Schulungszentrum haben die "Persistent Airfield Denial Innovation Challenge" ins Leben gerufen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Technologien und Systeme zu entwickeln, die die Flugplatzinfrastruktur und Luftfahrtressourcen eines Gegners nicht nur punktuell treffen, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg unbrauchbar machen. Die noch unbekannte Technologie soll vor allem Flugplätze ins Visier nehmen und diese so lange wie möglich für den Gegner blockieren.

Präzision statt Flächenbombardement
Dass sich der Wettbewerb gezielt auf Flugplätze konzentriert, hat einen taktischen Hintergrund. Wie das ukrainische Verteidigungsministerium zu der Initiative erklärt: "Jeder russische Lufteinsatz, um die Ukraine anzugreifen, beginnt auf einem Flugplatz."

 
Ukraine erhält erste Milliarden aus EU-Darlehen
Die Ukraine erhält heute die erste Zahlung des 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehens der EU.

Rund drei Milliarden Euro Makrofinanzhilfen würden ausgezahlt, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine im polnischen Gdansk. In den kommenden Tagen solle zusätzliches Geld für die Drohnenproduktion an Kiew fließen.

60 Milliarden für Verteidigung
Von den neuen EU-Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro sind 60 Milliarden für verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen. Die Hälfte des Geldes soll bereits in diesem Jahr fließen, weitere 45 Milliarden könnten im kommenden Jahr folgen.

 
"Es gibt keinen Strom, der öffentliche Nahverkehr funktioniert nicht und die Lebensmittel in den Kühlschränken verderben. Der Notstand muss ausgerufen werden."

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Russen fliehen aus der Krim. Ein Autofahrer berichtet, er habe noch nie eine so lange Autoschlange gesehen.
 
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