Massenreise in die USA
AfD verbündet sich mit Trumps Lieblingen
Ein Großbesuch der AfD erregt in den USA Aufsehen: Rund zwei Dutzend Abgeordnete suchen die Nähe zu Trumps Hardlinern – unkoordiniert, steuerfinanziert und politisch brisant. Was steckt hinter dieser neuen transatlantischen Achse der Rechten?
Es sind so viele, dass auch in den Schaltzentralen der AfD gerade niemand so recht den Überblick hat: Dieser Tage fliegen mindestens rund zwei Dutzend AfD-Abgeordnete in die USA – aus Brüssel, Berlin und dem Landtag von Sachsen-Anhalt. Hauptziele sind dabei die Hauptstadt Washington und die Metropole New York. Es geht auf Konferenzen, Treffen mit Politikern und auf eine pompöse Weihnachtsgala in Manhattan, bei der Smoking angezeigt ist und die Tickets bis zu 30.000 Euro kosten.
Der Truppe von AfD-Politikern geht es darum, enge Kontakte mit den Republikanern bis hinauf zur US-Regierung zu knüpfen oder weiterzupflegen. Die Zeiten dafür waren nie besser. Und auch die Trump-Administration zeigt sich betont offen für die deutschen Oppositionspolitiker – trotz des Wissens um den stets lauernden diplomatischen Affront mit der amtierenden Bundesregierung aus Union und SPD.
Dutzende AfD-Politiker reisen derzeit durch die USA – finanziert von Steuern, empfangen vom Trump-Team. So funktioniert die transatlantische Allianz der Rechten.
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