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Die Bevölkerungszahl in Deutschland schrumpf

Cosimo

Gesperrt
haha ich bin doch sogar hier geboren und sieh mich an :D

ich kenne keinen albaner hier der kein albanisch kann obwohl er hier geboren ist und vorallem die die hier eingewandert sind sind überhaupt nicht assimilierfähig bre

ja, warte noch drei oder vier generationen, dann sieht das auch anders aus.

was ich jedenfalls unter uns jungen albanern im ausland beobachte ist, dass man untereinander deutsch spricht. zwischen verwandten, freunden, wie auch immer. wenn diese generation kinder bekommt, was meinst du in welcher sprache sie ihre kinder großziehen wird? und selbst wenn sie ihren kindern noch ein halbfertiges albanisch mitgeben, wird spätestens mit der enkel generation die assimilation beendet sein.
 

BeZZo

★★★Viva La Palestina★&#973
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Ilan

eminency
Liegt daran, dass sich die Zahl der älteren Leute überhäuft... Und weniger Kinder gemacht werden.
 

Boschwa

Saka, Nos, Patos !
Ganz einfach. Die Albaner und Türken werden in der überzahl sein und ein Referendum ablegen, in dem die Unabhängigkeit bestätigt wird! :mongolol:
Kreuzberg/Berlin wird türkisches Staatsgebiet und NeuPerlach/München wird dem Albanertum angeschlossen!
 
T

Theodisk

Guest
Ganz einfach. Die Albaner und Türken werden in der überzahl sein und ein Referendum ablegen, in dem die Unabhängigkeit bestätigt wird! :mongolol:
Kreuzberg/Berlin wird türkisches Staatsgebiet und NeuPerlach/München wird dem Albanertum angeschlossen!
Solange ich lebe sicher nicht!
 

El Malesor

Ali Pasha i Gucis
Liegt daran, dass deutsche Frauen immer öfter ihr Abitur machen und lieber Arbeiten wollen als Kinder großzuziehen - Nachteil der Emanzipation der Frauen.
 
T

Theodisk

Guest
Liegt daran, dass deutsche Frauen immer öfter ihr Abitur machen und lieber Arbeiten wollen als Kinder großzuziehen - Nachteil der Emanzipation der Frauen.
Babyboom-Comeback? Geburtenrate steigt teilweise wieder

05.08.2009 | 18:53 | THOMAS KRAMAR (Die Presse)
Mehr Wohlstand, weniger Kinder: Bei hohem Entwicklungsgrad eines Landes dreht sich dieser Zusammenhang um. Österreich zählt zu den Ausnahmen. Kann der Bevölkerungsschwund verhindert werden?

Weder Biologen noch Soziologen können es konzis erklären, aber es ist eine Tatsache, das „demografisch-ökonomische Paradoxon“: Je wohlhabender, freier und gebildeter eine Gesellschaft wird, desto weniger Kinder bekommt sie. In vielen Ländern sinkt die Geburtenrate (exakter: die Fertilitätsrate) – und zwar oft weit unter die Zahl, die notwendig ist, um eine Bevölkerung konstant zu halten. Das sind im Durchschnitt 2,1 Kinder pro Frau – dass die Zahl nicht exakt 2,0 ist, liegt daran, dass mehr Buben als Mädchen zur Welt kommen und dass auch in höher entwickelten Ländern etliche Frauen sterben, bevor sie die Menopause erreichen. Besonders niedrig ist die Geburtenrate in Slowenien (1,23), der Slowakei (1,25), in Polen (1,24) und Japan (1,26). In Österreich liegt sie bei 1,41, in den USA bei 2,05.

Die Konsequenz ist klar: Nur massive Zuwanderung – mit all den Problemen, die sie bringt – kann verhindern, dass die Bevölkerung erstens schrumpft und zweitens altert, was die Sozialsysteme stark strapaziert.
Man fragt sich: Ist dieser Trend wirklich unumkehrbar? Ist der (negative) Zusammenhang zwischen Wohlstand und Fruchtbarkeit streng linear? Verlangsamt sich das Fallen der Geburtenrate nicht ab einem gewissen Wohlstand? Oder beschleunigt es sich? Hat die Funktion gar einen Knick?
Forscher am „Population Studies Center“ der University of Pennsylvania sahen sich das genau an, analysierten Daten aus über 100 Ländern aus den Jahren von 1975 bis 2005 – und kamen zu einer überraschenden Diagnose: Die Funktion hat einen Knick. Ab einem bestimmten, allerdings sehr hohen Entwicklungsgrad steigt die Geburtenrate in einem Land wieder (Nature, 460, S.741).

Ausgewertet wurde der vom UNO-Entwicklungsprogramm UNDP verwendete „Human Development Index“ (HDI), der aus der Lebenserwartung, dem Bruttonationalprodukt und Kenngrößen für den Bildungsgrad der Bevölkerung errechnet wird. Er ist so definiert, dass er zwischen null und eins liegt. In armen afrikanischen Ländern wie Mali und Niger, wo die Geburtenraten Rekordhöhen bis zu 7,67 erreichen, lag er 2005 knapp über 0,3, in China bei 0,77, in Russland bei 0,81, in den USA bei 0,94, in Australien bei 0,97. Die europäischen Länder reichen von 0,79 (Ukraine) bis 0,96 (Norwegen), Österreich liegt bei 0,934, knapp vor Deutschland (0,916) und Slowenien (0,913).

Ab HDI-Werten zwischen 0,85 und 0,9 gehe es wieder aufwärts mit der Geburtenrate, schreiben die Forscher. In den USA begann der Trendwechsel bereits 1976 bei einem HDI von 0,88, in Norwegen 1983 bei einem HDI von 0,89, in Italien 1994 bei 0,90. Wenn man die Fertilitätsrate gegen den HDI aufträgt (in einer geeigneten Skala) und eine Funktion durch die Punkte legt, sieht sie aus wie ein schräg liegendes „L“ – für die Werte von 2005; aus den Werten von 1975 hätte auch der spitzfindigste Statistiker noch keine Trendwende lesen können (siehe Grafik). Wie sie zu erklären ist, darüber kann man nur spekulieren: Die Forscher neigen zur Interpretation, dass ein besonders hoher Lebensstandard es den Frauen erleichtert, sich (doch) für Kinder zu entscheiden. Ein möglicher Einwand: Es könnte auch sein, dass just ein steigender Anteil an Immigranten die Geburtenrate hebt.
Die Trendwende ist nicht flächendeckend. Es gibt Länder, in denen der HDI über 0,9 liegt und jährlich steigt, die dennoch eine sinkende Geburtenrate aufweisen: Japan, Südkorea, Australien, Kanada, die Schweiz, Österreich. (Wobei die Rate in Österreich am langsamsten fällt, in Japan am schnellsten.)

Plädoyer für Frauenförderung

Wie erklärt man sich diese Ausreißer? In den asiatischen Ländern könnten kulturelle Besonderheiten schuld sein, meinen die Autoren. Sonst vermuten sie, dass der HDI zu wenig die soziale und ökonomische Situation der Frauen beschreibt, die ja die Geburtenrate mehr beeinflusst als die der Männer. So seien staatliche Maßnahmen, die die Gleichheit der Geschlechter und Vereinbarkeit von Beruf und Kindern fördern, geeignet, um die Geburtenrate zu heben.

Kann eine solche Trendwende aber den Bevölkerungsschwund in den industrialisierten Ländern gänzlich verhindern? Wenn die Entwicklung so weitergeht (was man ja, wie genau diese Arbeit zeigt, nie strikt annehmen darf): nein. Eine Steigerung des HDI um 0,01 bewirkt eine Steigerung der Fertilitätsrate um 0,03. Allerdings kann der HDI nicht größer als eins werden. Im Fall Italiens, das im Jahr 2005 eine besonders niedrige Geburtenrate von 1,32 und einen HDI von 0,93 hatte, ergibt sich in diesem Modell allerhöchstens eine Steigerung um 0,21 auf eine Geburtenrate von 1,53. Die meisten westlichen Länder werden also, wenn sie ihre Bevölkerung konstant halten wollen, weiterhin auf Immigration angewiesen sein, allerdings weniger als bisher angenommen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.08.2009)
 
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