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Gast3013
Guest
Hörmal, mir ist es völlig egal was meine Landsmänner schreiben, aber ich kann es nach vollziehen, dass Sie sich angegriffen fühlen, wenn irgend ein daher gelaufener wie Du Gr. Geschichte klauen will.
File, jeder vernünftige Kopf der diesen Thread betretet wird auf Anhieb merken dass die geschichtliche Auffassung, so wie die Diskussionskultur unserer nördlichen Nachbarn, für´n Arsch ist. So viele User haben versucht einen Dialog mit diesen Trollen zu finden, doch stattdessen kommen permanente Beleidigungen, Unterstellungen u.ä. aus der Ecke der Slawen FYROMs. Der User Macedonian beispielsweise ... nur weil seine Ansicht die Auffassung des FYROMs widerspricht, wird er ständig beleidigt oder verhunzt, obwohl er niemanden persönlich angreift; "Malakadonien wieder mit seinen Karten" usw. - was soll das?
Das sind doch verbitterte Seelen die nicht damit klar kommen dass alle außer sie + ihre fälschliche Geschichtsschreibung der Meinung sind, dass Makedonen Griechen/Hellenen gewesen sind. Sie sind frustriert weil ihr Wunschgedanke kein Gehör findet; weder regional noch international. Regional werden sie mit ihrem Antikisierungs-Disneyland sogar verspottet. International nicht einmal wahrgenommen, denn für die Geschichtswissenschaft steht fest: das antike Makedonien hat nichts mit Slawen und FYROM zu tun sondern ist durch und durch griechisch.
Griechische Geschichte klauen? :loool: Der Witz des Tages, Wir Makedonen haben unsere eigene Geschichte und müssen bei niemandem etwas klauen!
Schon einer der Ahnherrn der makedonischen Geschichtswissenschaft, Vasil Ivanovski, hatte in seinem 1943–44 in bulgarischer Haft verfassten historischen Werk „Warum wir Makedonier eine eigenständige Nation sind“ die Geschichte des antiken makedonischen Staates als „Vorgeschichte der makedonischen Nation“ bezeichnet. Er nannte zwar die Idee einer Kontinuität mit den antiken Makedonen eine chauvinistische „Vergewaltigung der Geschichte und der historischen Fakten“, aber gleichzeitig betonte er die gemeinsame geografische Heimat, den gemeinsamen Namen und das gemeinsame illyrische Erbe, die eine Verbindung zwischen antiken Makedonen und heutigen Makedoniern schufen (Ivanovski 1995: 118–123).
Autochthonistische und nichtslawische Herkunftsmythen unter den Südslawen - Ulf Brunnbauer
Auch aus dem gleichen Werk, welches ihr euch unbedingt angucken solltet:
Die Geschichte des antiken Makedonien wurde zum fixen Bestandteil der make- donischen nationalen Meistererzählung. Der erwähnte erste Band der neuen Natio- nalgeschichte widmet der antiken Periode mehr als zweihundert Seiten (ibid.: 45– 258), während es in der dreibändigen „Geschichte des makedonischen Volkes“ aus dem Jahr 1969 nur 20 Seiten waren. Um die antiken Makedonen aus der griechischen Geschichte herauszulösen, häufen makedonische Historiker und Historikerinnen Belege für ihre ethnische, linguistische, religiöse und kulturelle Verschiedenartigkeit von den Griechen an (vgl. Proeva 1997). Der Namen „Makedonien“ soll dadurch von jeglicher griechischer Konnotation befreit werden: „Die makedonische Ge- schichte kann man nicht anders behandeln als die historische Kontinuität von der Schaffung des Namens Makedonien bis heute“ (ibid.: 5). Neben der Kontinuität des Namens wird auch eine der Kultur etabliert: Die antiken Makedonen waren es, wel- che die Tradition der Staatlichkeit in der Region schufen, deren Erbe der heutige makedonische Staat ist. Der prominente Politiker, Jurist und Schriftsteller Vasil Tu- purkovski schrieb in seinen populären fünf Bänden über die antiken Makedonen diesen Eigenschaften zu, die auch die gegenwärtige Republik Makedonien auszeich- nen sollten. So habe Alexander an die Realisierbarkeit des universellen Friedens /sic/ und an die nationale, religiöse und rassische Toleranz geglaubt (Tupurkovski 1993: 436f). Alexander machte den Staat gegenüber seinen Bürgern rechenschafts- pflichtig und wandte sich gegen illegitime Usurpatoren. Es verwundert daher nicht, dass bei der festlichen Präsentation des ersten Bandes der „Geschichte des makedoni- schen Volkes“ im Juni 2001 einer der Redner die makedonische Regierung auffor- derte, Denkmäler für Aleksandar Makedonski zu errichten.
Von der makedonischen Bevölkerung wurde diese Geschichtsmythologie als direkte Verbindung zwischen den antiken Makedonen und der heutigen makedonischen Nation rezipiert. Aber auch von „wissenschaftlicher“ Seite kam Bestätigung der ethnischen Kontinuitätsthese, wodurch auch die Makedonier zu einem nichtslawischen Volk werden: Der Skopjoter Historiker Aleksandar Donski behauptet in seinem Buch „The Descendants of Alexander the Great of Macedon“, dass es sich bei den Makedonen Philipps und Alexanders und den heutigen Makedoniern um ein und dasselbe Volk handeln würde. Die Makedonier unterscheiden sich anthropologisch von den Slawen, die in antiken Quellen als blond und großwüchsig beschrieben wer- den. Neben historischen und human-anthropologischen „Beweisen“ verweist der Autor auf Volksbräuche und die kollektive Erinnerung, die keinerlei Hinweis auf die slawische Herkunft der Makedonier enthalten würden. Es gibt kein einziges makedonisches Volkslied, in dem das Wort „Slawe“ überhaupt verwendet wird, während viele Bräuche, Volksepen und die Sprache auf die Abstammung von den antiken Makedonen hindeuten (Donski 2004). In einem Artikel gelang diesem Autor auch der Nachweis, dass Kleopatra die „berühmteste Makedonierin aller Zeiten“ gewesen ist (Donski 2000b). Zwischen Makedoniern und Bulgaren gibt es hingegen tiefgehende „ethnogenetische Unterschiede“ (Donski 2000a). Mit solchen Thesen erfreut sich Donski insbesondere in der makedonischen Diaspora größter Beliebtheit, wie ein Blick auf einschlägige Webseiten zeigt (z.B. <www.unitedmacedonians.org>, <www.historyofmacedonia.org>).
Im Internet war 2001 auch von genetischen Untersuchungen zu lesen, nach denen die Griechen eine große Ähnlichkeit mit Populationen in Schwarzafrika aufwiesen, während die Gene der Makedonier auf ein älteres mediterranes Substrat hindeuten (<http://www.makedonika.org/processpaid.aspcontentid=ti.2001.pdf>). Im Jahr dar- auf berichtete die Nachrichtenagentur „MakNews“ von einem britischen Human- anthropologen und Genetikern vom Institut für Immunbiologie und Humangenetik an der Medizinischen Fakultät in Skopje, welche die Ähnlichkeit der Chromosomen, die angeblich in Philipps Wirbelknochen gefunden worden waren, und denen der heutigen Makedonier nachweisen wollten (<http://www.maknews.com/html/arti- cles/genetic_studies/ancient_genes.html>).
Nein, ihr habt ja eure eigene Geschichte ...
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Schwachsinn, dass redest du dir nur ein damit deine Welt auch schon blau-weiß bleibt![]()
Keineswegs, denn genau so gehst du hier ständig vor. Selbst dem hoch angesehenen Althistoriker Robin L. Fox wirfst du vor von Griechen bestochen (bisher konntest du das nicht einmal beweisen) zu sein und das nur weil er berechtigterweise die antiken Makedonen für Hellenen hält. Hätte Fox jemals das Gegenteil behauptet, würdet ihr ihn mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit vergöttern. Ihr pickt euch nur das raus was nicht eurer Weltanschauung widerspricht oder eben gegen die Griechen schießt; genau so wie mit Takis Michas. Wäre Michas jemand der FYROM kritisieren würde, wäre er für dich dubios, da Grieche. Aber weil er Griechenland kritisiert, ist er natürlich wieder zugänglich, da er gegen Griechen schießt.