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Eurovision Song Contest 2017 in Kiew

Die EBU hat Russland die Möglichkeit angeboten, über Satelliten live zu singen, wenn auch aus Russland aus. Das wäre das erste Mal, dass so etwas beim ESC passieren würde. Dennoch stehen sie in engem Kontakt mit der ukrainischen Politik, damit Julia Samoylova normal in Kiew singen kann.

EBU offers Russian singer opportunity to perform via satellite | News | Eurovision Song Contest
So etwas ist nur peinlich. Und das noch von der «demokratischen» Ukraine. :lol:
 
Dass bestimmte Lieder aus politischem Protest nicht beim Eurovision Song Contest teilnahmen, passiert 2017 nicht das erste Mal. Vor allem südliche und osteuropäische Staaten (welche besonders bekannt für ihren Nationalismus sind) sind in der Liste der Länder vertreten, die deswegen nicht teilnahmen. Das letzte Mal war 2012, nachdem der Präsident Aserbaidschans sagte, dass die „Armenier ihre größten Feinde auf der ganzen Welt“ wären.

List: Nine Eurovision withdrawals linked to international politics
 
Erste Eindrücke - Erstes Halbfinale

Jetzt habe ich vor, meine ersten Eindrücke niederzuschreiben, die ich von den Liedern habe. Die meisten kannte ich vor ein paar Minuten noch gar nicht, bis ich mir kurze Ausschnitte, die der Eurovision Song Contest und wiwibloggs auf YouTube zur Verfügung stellt, anhörte. Was ich jetzt machen werde, ist folgendes: Ich werde immer jeweils ein Lied hören und dann zu diesem Beitrag kommen und meine Meinung zum jeweiligen Lied notieren. Dann kommt das nächste Lied, usw.. Dabei wird es noch zu keiner Bewertung an sich kommen, sondern nur einem ersten Kommentar:

Albanien: Lindita - World: Für mich gibt es eine Grundregel beim Eurovision Song Contest: Wenn du kein Englisch kannst, dann singst du gefälligst in deiner Muttersprache! So war es auch für Linditas "World" vorgesehen, was zuerst "Bote" hieß, die Albaner sich jedoch danach entschieden haben, es ins Englische - eine Sprache, die Lindita nicht beherrscht - umzuschreiben. Schade, denn ihre Stimme zeigt, dass was Besseres aus ihr kommen könnte (auch wenn ich die albanische Version nicht kenne).

Australien: Isaiah - Don't Come Easy: Isaiah hat eine Stimme, mit der man träumen kann. Sie lässt die Gedanken des Hörers ausschweifen und in andere Welten reisen. Die Stimme ist also gut, aber das Lied ist nicht wirklich was für den Eurovision Song Contest. Der ESC ist vor allem eine TV-Show und auch wenn Australien es schaffen sollte, den Blick der Zuschauer bei der Live-Performance zu fesseln, handelt es sich hier nicht um ein träumerisches Lied. Ein Höhepunkt ist, wenn überhaupt, viel zu spät zu finden.

Aserbaidschan: Dihaj - Skeletons: Aserbaidschan überrascht seit ihrer ersten Teilnahme 2008 jedes Jahr, zumeist positiv. "Skeletons" mag wohl auch eine positive Überraschung sein. Der Refrain ist sehr eingängig, das Musikvideo schön gemacht und an sich ein tolles Lied. Hier gibt es jedoch ein Problem mit dem Refrain: Man wartet nur auf ihn, weil die Strophen langweilig sind...

Belgien: Blanche - City Lights: Eine sehr spezielle Stimme, welche auf jeden Fall faszinieren wird. Viele mögen Sprechgesang nicht, aber ich denke, dass dieses Lied für alle etwas Besonderes sein wird. Es ist ein sehr leises, langsames Lied, was in diesem mit Balladen gefüllten Jahr nichts Spezielles sein sollte, aber dennoch schafft es "City Lights" herauszustechen und als etwas Besonderes dazustehen.

Finnland: Norma John - Blackbird: "Blackbird" ist eines der wenigen Lieder, das ich schon vor heute kannte. Auch dieses Lied ist sehr langsam und ich würde es gerne mit Australiens "Don't Come Easy" vergleichen: Denn auch Norma John lassen den Hörer mit ihrer Stimme und seinem Klavierspiel träumen, aber im Gegensatz dazu haben wir hier einen sehr deutlichen Höhepunkt. Weil wir hier eine sehr spezielle Stimme haben und das Lied auch ganz genau auf sie ausgelegt ist, würde ich auch hier den Gegensatz ziehen und behaupten, dass "Blackbird" nicht viel Performance braucht, sondern es eigentlich ähnlich machen kann, wie im nationalen Vorentscheid in der Heimat.

Georgien: Tako Gachechiladze - Keep The Faith: "Keep The Faith" eines der wenigen Lieder, die mich emotional problematisierten. Im Hintergrund laufen Videos und Schlagzeilen über Hunger, Krieg, Terror, Armut, Krankheit, etc. und das Lied heißt "Keep The Faith". Doch genau dieses emotionale Problem war es, das mir gefiel. Das Thema Weltschmerz mag vielleicht an Jamalas "1944" erinnern, aber "Keep The Faith" spricht alle an. Ich freue mich auf jeden Fall auf das Lied.

Montenegro: Slavko Kalezic - Space: Ich weiß nicht, ob dieser Beitrag humorvoll gemeint ist, da der Sänger nicht nur schwul (was nicht sonderlich überraschend oder schockierend für den ESC wäre), sondern super schwul wirkt, als würde er sich über etwas lustig machen wollen oder so. Das Lied hat auf jeden Fall einen Beat, der von den Balladen absticht. Ein attraktiver Kerl, der Kalezic auch ist, wird wohl dem Land wohl auch nicht schaden, bei dem man sich jedoch schon fast sicher kann, dass er besser sein wird als der Flop von 2016.

Portugal: Salvador Sobral - Amar pelos dois: Ein Lied, welches mir, als ich mir nur die sekundenlangen Ausschnitte anhörte, gar nicht gefiel. Der erste Eindruck vom ganzen Lied ist jedoch überraschend positiv! Nachdem Portugal sich aufgrund der schlechten Ergebnisse der letzten Jahre dazu entschied, 2016 auszusetzen, kommen sie paradoxerweise erneut mit einem sehr langsamen Lied zurück, diesmal jedoch in einem sehr unterschiedlichen Stil, was Erfolg verspricht. Auch hier bleibe ich gespannt, da Sobral ein unterhaltsamer Performer zu sein scheint.

Schweden: Robin Bengtsson - I Can't Go On: Wie ich hier im Thread schon mehrmals anmerkte, verfolgte ich Melodifestivalen und demzufolge kenne ich das Lied Schwedens auch schon. Dazu kann man nur sagen, dass schon alles bereit ist. Das Lied ist eingängig, der Sänger sieht gut aus, seine Tänzer haben ihren Tanz eigentlich schon und eigentlich ist die ganze Performance schon so, wie sie beim ESC sein könnte. Wie so oft auch, ist von Schweden mindestens ein Top 5 zu erwarten.

Armenien: Artsvik - Fly With Me: Bei diesem Lied bin ich mir unsicher, ob es was Gutes oder nicht ist. Sie scheinen schon eine Art Tanz bereit zu haben, aber die Musik mag nicht den Geschmack eines Jeden treffen. Leute, die Orientalisches mögen, sollten jedoch auch dieses Lied genießen können. Es bleibt abzuwarten, wie es umgesetzt wird. Auf jeden Fall nichts Schlechtes.

Zypern: Hovig - Gravity: Ein gutes Lied, welches auch eingängig ist und nicht unbedingt schnell zu vergessen, aber ich weiß nicht, ob es etwas Besonderes ist. Letzten Endes werden einfach nur die gleichen Worte immer und immer wieder wiederholt, was nicht unbedingt ein Pluspunkt für das Lied ist. Dennoch ist es wohl auch hier gut, keine Ballade zu haben. Auch dieses Lied kannte ich außerdem schon davor.

Tschechische Republik: Martina Bárta - My Turn: "My Turn" ist eines der Lieder, bei denen man sich „Nicht schlecht!“ denkt und sie dann nie wieder mehr hört. Es ist einfach kein Höhepunkt zu finden und nur das Musikvideo an sich lässt den Faktor der Interesse etwas höher erscheinen.

Griechenland: Demy - This Is Love: Natürlich kannte ich dieses Lied auch schon davor und es ist auch sehr gut - besonders, wenn man es mit dem Beitritt aus dem letzten Jahr vergleicht. Das Lied hat Power, es hat Liebe, es hat eine hübsche Sängerin und ein tolles Musikvideo, was alle Facetten der Gesellschaft zeigt. Mehr würde man eigentlich gar nicht brauchen. Ich fand das Lied dennoch besser, als es den Songtext "Rain falls from above" hatte, egal, ob er blöd schien oder nicht. Ich hatte mir zwar gesagt, dass ich alle Lieder auf der gleichen Lautstärke hören würde, aber hier musste ich die Musik einfach etwas lauter stellen.

Island: Svala - Paper: Die Sängerin hier ist sehr mysteriös und man konzentriert sich fast mehr auf sie als auf das Lied. Das muss nicht unbedingt was Schlechtes sein, aber vielleicht auch ein bisschen schade, weil der Refrain ziemlich gut ist. Hier bin ich ebenfalls gespannt, was Island für Kiew vorbereitet hat.

Lettland: Triana Park - Lina: Wow! Einer der bisher genialsten und interessantesten Beiträge. Lettland versucht die letzten Jahre komplett neue Sachen, neue Melodien, neue Töne, Klänge und wagt sich generell vieles, bei dem andere vielleicht denken, dass das unpassend ist. Der mutige Schritt hat sich meiner Meinung nach gelohnt, weil "Line" für mich Höhepunkt des ersten Halbfinales zu werden scheint.

Moldawien: Sunstroke Project - Hey Mamma: Ein Lied, zu dem man sofort tanzen könnte. Es ist schon fast klar, dass es ins Finale kommen wird, da die Band schon 2010 durch ihren Saxophonisten und dessen Tanz berühmt geworden ist. Auch diesmal gibt es einen besonderen Tanz und die Melodie lässt einen auch hier die Lautstärke aufdrehen. Auch ein Lied, das ich davor kannte.

Polen: Kasia Mos - Flashlight: Seit dem letzten Jahr wagt sich Polen an die eher emotionalen Lieder - und wie ich finde, mit Erfolg. "Flashlight" hat eine besondere, eingängige Melodie, welche von klassischen Instrumenten unterstützt wurde, die die Dramatik gleich besonders betonen. Das Musikvideo ist mehr oder weniger einfacher gehalten, aber dennoch ist viel draus geworden.

Slowenien: Omar Naber - On My Way: Man kann hier nicht wirklich sagen, dass das Lied schlecht ist. Aber auch nicht, dass es gut ist. Was das Lied schlecht macht, ist eher der Sänger und hier spielt nicht die Stimme die Rolle, sondern seine fehlende Leidenschaft. Er singt das Lied, aber er bringt es nicht wirklich rüber, es scheint es nicht zu fühlen.

Fortsetzung folgt...
 
Erste Eindrücke - Zweites Halbfinale

Weiter geht's!

Österreich: Nathan Trent - Running On Air: Ein zu großer Klischee-Song. Gäbe es Eurovision-Fangirls, gäbe es vielleicht Chancen für dieses Lied, aber es ist absolut nichts Besonderes und der Eurovision Song Contest braucht nun einmal genau das. Langweilige 0815-Lieder kommen mittlerweile täglich raus...

Dänemark: Anja - Where I Am: Dänemark schickt dieses Jahr eine hübsche Frau mit wundervollen Augen. Der Refrain hat viel Power und man kann kaum erwarten, ihn zu hören. Sonst kann man jedoch auch nicht viel über dieses Lied sagen. Es wird sich zeigen, wie die Live-Performance sein wird, da ich trotz aller Schönheit und Power nicht zu viel Beliebtheit erwarte.

Ungarn: Joci Pápai - Origo: Ein Lied, das ich schon davor kannte und auch schon jetzt eines meiner Lieblingslieder zu werden scheint. Ich wollte auch bei diesem Lied die Lautstärke aufdrehen und direkt mitsingen, weil das Lied melodisch sehr gut ist. Wer orientalisch-indische Musik mag, der wird dieses Lied lieben. Eines der wenigen englischen Lieder, welches man jedoch trotzdem schnell erlernen kann. Bis auf ein paar Ausnahmen bring Ungarn die letzten Jahre super Songs zum ESC!

Irland: Brendan Murray - Dying To Try: Von einem Jungen mit Babyface hätte ich eigentlich ein typisches Boyband-Lied erwartet; er hat mich aber sehr positiv überrascht. Seine Stimme mag sich in Teilen seinem Aussehen anpassen, aber seine Höhen beispielsweise sind sehr gut und der Songtext ist klar und deutlich gesungen, also man weiß sofort, worum es geht (was man nicht über jedes Lied sagen kann, auch wenn man die Sprache versteht). Auch dieses Lied scheint einen guten Platz in meiner Liste einzunehmen.

Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien: Jana Burceska - Dance Alone: Das Lied F.Y.R.O.M.s habe ich bisher in vielen Top Tens gesehen und es war das Lied, auf das ich am sehnsüchtigsten wartete. Mein allererste Gedanke bei den ersten dreißig Sekunden, als es ziemlich diskomäßig gehalten wurde, dachte ich mir: „Was ist denn das?! Wieso mögen das denn so viele?“ Als ich jedoch weiterhörte, verstand ich den Hype um das Lied. Der Refrain ist nicht sonderlich laut gemacht, was man für ein Diskolied vielleicht erwartet hätte, aber in Kombination mit dem Musikvideo dennoch sehr effektiv und generell eingängig. Ebenfalls hier bin ich gespannt, wie wohl die Live-Performance sein wird.

Malta: Claudia Faniello - Breathlessly: Spätestens bei diesem Lied dachte ich mir, dass das Zweite Halbfinale das deutlich stärkere ist. "Breathlessly" führt zu Gänsehaut dank der wunderschönen Stimme Faniellos, besonders wenn man sich das Musikvideo dazu anschaut; auch wenn es mit einfachen Mitteln verarbeitet und produziert wurde. Seit spätestens 2012 schickt Malta ununterbrochen unvergessliche Lieder und das wird eines dieser sein, bei dem ich mir sicher bin, dass ich es noch ein paar Mal hören werden will.

Niederlande: OG3NE - Lights And Shadows: Die Niederlande scheinen wohl anzufangen, mir weniger auf die Nerven zu gehen, wie sie es die letzten Jahre mit ihren Cowboy- und Todesliedern gewohnt sind. OG3NE hat drei interessante Stimmen, die toll miteinander harmonieren und eine blumig-mysteriöse Melodie vermitteln. Ich weiß dennoch nicht, ob sie mit den anderen mithalten können.

Rumänien: Ilinca ft. Alex Florea - Yodel It!: Endlich das, was man im ESC erwartet - Verrücktheit! Neben "Hey Mamma!" von Sunstroke Project bieten Ilinca und Alex Florea wohl das ausgefallenste Lied, das ich bisher gehört habe (Italien kam ja noch nicht und das soll ziemlich verrückt sein). Ilinca schafft es, dem Zuschauen ein bisschen Spaß herbeizujodeln, nachdem der diesjährige ESC so viele Balladen mit sich bringt. Eine hübsche Frau, ein starker Sänger und ein rhythmisches Lied - viel mehr braucht man nicht.

Russland: Julia Samoylova - Flame Is Burning: Huch, hier scheinen wir ein Sprachproblem zu haben! Aber halb so wild, wie es scheint, denn Samoylova bewegt mit ihrer schönen Stimme ohne jeglichen Tanz, ohne große Bewegung, ohne viele Effekte - nur mit ihrer Stimme und vielleicht ihren Augen. Ich hoffe, dass eine Lösung gefunden wird und sie teilnehmen wird, weil Russland auch dieses Jahr ein großartiges Lied schickt!

Serbien: Tijana Bogicevic - In Too Deep: Serbien weiß, dass sie ihre größten Erfolge mit Balladen hatten - und ausgerechnet im Jahr der Balladen schicken sie einen Pop-Song mit einer zweiten Katy Perry. Anscheinend nicht so schlimm, weil das Lied einen guten Beat hat und man toll drauf tanzen kann. Es wird wohl herausstechen und das Schlagzeug wird noch lauter ertönen.

Weißrussland: NAVIBAND - Historyja Majho Zyccia: Weißrussland hat sich also entschieden, ein weiteres Mal ein patriotisches Lied zu schicken (ich verstehe zwar kein Weißrussisch, aber ich nehme mal an, dass es ein solches ist)... auch wenn es Freude bereitet und die Sprache interessant wirken mag, erwarte ich, dass es den selben Erfolg wie "I Love Belarus" haben wird - also gar keinen.

Bulgarien: Kristian Kostov - Beautiful Mess: Auch auf dieses Lied habe ich sehnsüchtig gewartet, weil es so sehr gehyped wurde und ich kann nun auch verstehen, wieso. Kostov hat eine tolle Stimme und Bulgarien mag dieses Jahr tatsächlich einen Platz in den Top Five finden, wenn sie sich denn auch Mühe für die Live-Performance geben; anders als für ein Musikvideo, welches es nicht zu geben scheint.

Kroatien: Jacques Houdek - My Friend: Ein interessantes Spiel mit Stimmen und der englischen und italienischen Sprache. Dennoch musste das Plagiat von "Let It Go" nicht sein, welches deutlicher nicht hätte sein können. In Teilen werden sogar genau die gleichen Wörter wie im Frozen-Lied genommen. Es wird sich zeigen, wie das ankommen wird...

Estland: Koit Toome und Laura - Verona: Estland bringt in diesem Jahr etwas mehr Kunst als gewohnt mit, denn auch Romeo und Julia spielen bei "Verona" eine Rolle. Auf jeden Fall ein sehr eingängiges Lied, welches vielleicht nicht sooo lange wie die Liebe halten werden, aber dennoch nicht so schnell vergessen wird, wie ich hoffe.

Israel: IMRI - I Feel Alive: Israel erinnert sich anscheined noch deutlich an den Hit "Golden Boy" aus 2015 und versucht auch diesmal daran mit einem Sommer-Hit anzuknüpfen, der indische Elemente aufweist. Das Musikvideo zeigt, wie sehr IMRI zum ESC gehen wollte und wir sind gespannt auf seine Leidenschaft, die er mit nach Kiew mitbringen sollte. "I Feel Alive" hat, anders als der Hit von vor zwei Jahren nicht nur positive Momente im Lied, sondern auch teilweise uninteressante oder langweilige.

Litauen: Fusedmarc - Rain Of Revolution: Litauen bringt dieses Jahr ein... "interessantes" Lied. Dieses Interesse weckt vor allem die Sängerin mit dem eigenartigen Haar. An sich ist "Rain of Revolution" aber eigentlich gar nicht mal schlecht, sondern hat sehr viel Power, wie der Titel schon erahnen lässt. Die baltischen Staaten sind dieses Jahr also sehr überraschend positiv aufgefallen.

Norwegen: JOWST - Grab The Moment: Nach der Flaute von 2016 musste Norwegen mit etwas Speziellem zurückkehren - und das machen sie mit einem sehr außergewöhnlichen DJ, der im Hintergrund des Sängers die Stimme und die Musik mixt. Mit dem Club-Song, welche eigentlich nichts für die Eurovision-Fans sind, hat sich Norwegen als mutig erwiesen, welches, wie ich denke, wenigstens mit einem Platz im Finale belohnt wird.

San Marino: Valentina Monetta & Jimmie Wilson - Spirit Of The Night: Valentina Monetta ist wieder da und ich hoffe ernsthaft, dass sie es endlich mal ins Finale für San Marino schafft. Was mich trotz ihres guten Liedes mit Jimmie Wilson pessimistisch macht ist, dass sie sich sich im starken Halbfinale befindet. Dabei haben sie ein tolles Diskolied, was wohl für jeden etwas sein könnte.

Schweiz: Timebelle - Apollo: Alle anderen Lieder, die ich schon davor kannte, hatte ich mehrmals gehört. "Apollo" hörte ich gerade zum zweiten Mal nach ungefähr einem Monat und ich kann mich immer noch daran erinnern - ein sehr gutes Zeichen! Timebelle hat eine schöne Stimme und sie wird wohl hoffentlich mit den anderen Balladen mithalten können.

Fortsetzung folgt...
 
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