Das denke ich nicht, werter Jovan. Was genau hast du im Sinn?
naja der shinto war eigentlich eine Reaktion in der meji-periode als man eine wirklich "japanische" Religion haben wollte und den buddhismus vom shinto trennte (shinbutsu-bunri). Der buddhismus, jetzt mal unabhängig welche schule, war mehr oder weniger die öffentlichkeitslehre mit den tempelanlagen wo eben auch einfache Leute angemeldet wurden und eben auch lesen und schreiben beibrachten.
Zudem tauchte der "shinto" im 9. jhrd. Auf und war hauptsächlich im kaiserkult begründet, der eben den Kaiser als Nachfahre amiterasus betrachtet, welche ja eine nachfahrin eines "götterpaares" sein soll, die ja japan erschaffen hat.
Glaube selbst, dass dieser Kult, der ja hauptsächlich mit den Tenno zu tun hat, von der Tang Dynastie adoptiert wurde, wie vieles weitere auch zu der Zeit.
genauso wie "buddha" als kami gesehen wurde und umgekehrt, wo es eben zur Verschmelzung kam und man eigentlich vom kami-buddhismus reden kann.
Klar, es gab bzw. gibt nicht nur die Legende des djimmu, dennoch ist das die ketnaussage zumindest in philosophischer Hinsicht.
Wenn man bei der religiösen Theorie wäre, so ist das nichts weiter als schamanismus resp. geisterbeschwörung der natürlich kein Dogma kennt, jedoch rituelle "reinheit" und dessen Vollzug.
Warum glaubst du wurden Totengräber und Metzger als nijin oder so was nicht-mensch bedeutet gesehen.