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Iran News....

USA: China plant Waffenlieferung an Iran
China bereitet US-Geheimdienstinformationen zufolge die Lieferung von Luftabwehrsystemen an die Islamische Republik vor. Darauf deuteten Einschätzungen der US-Geheimdienste hin, berichtete der US-Nachrichtensender CNN heute unter Berufung auf drei Insider.

Demnach plane China die Lieferung von schultergestützten Flugabwehrraketen, sogenannten Manpads. Es gebe zudem Anzeichen dafür, dass China versuche, die Lieferungen über Drittländer zu leiten, um ihre Herkunft zu verschleiern.

Das US-Außenministerium, das US-Präsidialamt und die chinesische Botschaft in Washington reagierten nicht auf Anfragen.

 
Der Irankrieg trifft den Westen hart, China könnte dagegen profitieren. Wie kommt's?
Die Ölkrise schadet der aufstrebenden Großmacht weniger als anderen Ländern. Wirtschaftlich und politisch könnte Peking sogar gestärkt aus dem amerikanischen Iran-Fiasko hervorgehen

Der Tanker fährt einfach weiter – als wäre nichts geschehen. Während westliche Reedereien feststecken, nach Ausweichrouten suchen und Kerosin allmählich knapp wird, verlässt am 24. März ein Frachtschiff ungehindert die Straße von Hormus. An Bord: Öl für China. In den folgenden Tagen steuern weitere Tanker hinaus auf die offene See. Ein Teil der Lieferungen passiert die Meerenge erstaunlich unberührt von der Krise – und das bereits seit Wochen.

Die Lage am Persischen Golf ist eine Frage der Perspektive. Für China ist die Situation gar nicht so fatal, wie man vielleicht glauben würde. Klar ist: Der Konflikt hat die Ölpreise in den vergangenen Wochen in lichte Höhen getrieben, den globalen Börsen einen Dämpfer verpasst und die Inflation in aller Welt angeheizt. Auch am exportabhängigen China wird das nicht spurlos vorübergehen. Doch Peking war auf den Krieg gut vorbereitet. Er wird China zwar wirtschaftlich schaden, aber weniger stark als anderen Staaten. Politisch könnte das Land mittelfristig sogar von der verworrenen Situation profitieren – mehr als die USA, die den Krieg losgetreten haben.

Unabhängige Energie
Warum China vergleichsweise gut aussteigt, zeigt sich am eindrücklichsten im Energiebereich. China bekommt schon seit einigen Wochen wieder vereinzelt Lieferungen durch die Straße von Hormus und ist noch dazu weniger stark von der Meeresenge abhängig als andere asiatische Länder. Peking bezog vor dem Krieg, laut einer Berechnung von AFP, nur rund 35 Prozent seines Rohöls über die arabischen Länder des Persischen Golfs. In Südkorea und Japan waren es weit über 70 Prozent. China hat seine Ölreserven zudem stark ausgebaut. Die Vorräte decken, laut einer Analyse von Reuters, rund sieben Monate der Hormus-Importe ab.

Generell ist Chinas Wirtschaft weniger stark auf Öl angewiesen als andere Volkswirtschaften. Im Energiemix hat Öl, laut der Internationalen Energieagentur, einen Anteil von 18,3 Prozent. Zum Vergleich: In den USA sind es 36 Prozent, in Europa 33 Prozent. Kohle, die in Staaten wie Österreich aus Klimagründen längst nicht mehr abgebaut wird, ist nach wie vor zentral für die chinesische Energieerzeugung. In den vergangenen Jahren gab es einen massiven Ausbau von Solar-, Wind- und Wasserkraft. Verbrenner sind vielerorts E-Autos gewichen. In der Chemieindustrie wurde importiertes Öl als Grundstoff durch Kohle ersetzt.

 
Iran: Bevölkerung seit 1.000 Stunden ohne Internet
Die Iranerinnen und Iraner sind inzwischen seit 1.000 Stunden vom Zugang zum globalen Internet ausgeschlossen. Das teilte die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks in der Nacht auf heute auf der Plattform X mit.

Es handle sich um die bisher längste landesweite Internetsperre weltweit. Mit Beginn des Krieges Israels und der USA gegen den Iran am 28. Februar hatte die Regierung in Teheran den Zugang zum weltweiten Internet weitgehend gesperrt.

Die 90 Millionen Iraner können seitdem nur auf ein eingeschränktes internes Netzwerk zugreifen, in dem lediglich staatlich genehmigte Inhalte zur Verfügung stehen.

Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats dagegen nutzt das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X – also auf Portalen, die eigentlich gesperrt sind.

 
Die Trump-Administration soll den jetzigen Kurs gegenüber dem Iran beibehalten, und sich nicht von "seinen Freunden" weiter an der Nase herumführen lassen. Wenn der Typ noch Zwei und Zwei zusammenzählen kann, wird er aus diesem Schlamassel seine korrekten Schlüsse ziehen, unter anderem dass Europa nicht aus Anti-Amerikanismus zurückhaltend war.
 
Oberster Führer des Iran wohl schwer verletzt und entstellt
Der oberste Führer des Irans, Ajatollah Modschtaba Chamenei, erholt sich Insidern zufolge noch immer von schweren Verletzungen, die er bei dem Luftangriff zu Beginn des Krieges erlitten hat.

Das Gesicht des 56-Jährigen sei beim Beschuss des Gebäudekomplexes des geistlichen und politischen Oberhauptes im Zentrum Teherans entstellt worden, sagten drei Personen aus dem engeren Umfeld Chameneis der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem habe er eine erhebliche Verletzung an einem oder beiden Beinen erlitten.

In wichtige Verhandlungen „eingebunden“
Bei dem Angriff am Anfang des von den USA und Israel am 28. Februar begonnenen Krieges wurde das damalige Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet. Zum Nachfolger wurde sein Sohn Modschtaba Chamenei gewählt, der seither jedoch nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten ist. Es stellt sich die Frage, ob er überhaupt in der Lage ist, die Staatsgeschäfte zu führen.

 
Friedensgespräche in Islamabad „eröffnet“
Der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif hat die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad für eröffnet erklärt. Die Verhandlungen könnten bis Sonntag dauern – schließlich sind die Vorzeichen, unter denen die Gespräche stehen, alles andere als einfach.

„Mit dem Beginn der Gespräche von Islamabad am Samstag hat der Premierminister von Pakistan, Muhammad Shehbaz Sharif, ein Treffen mit Seiner Exzellenz JD Vance, dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, abgehalten“, teilte Sharifs Büro am Samstag mit. Zuvor hatte Sharif Medienberichten zufolge die iranische Delegation empfangen. Die Gespräche begannen am Nachmittag, wie auch der Iran bestätigte.

Das Büros Sharifs bekräftigte, dass Pakistan sich darauf „freut, seine Vermittlung für beide Seiten fortzusetzen, um Fortschritte hin zu einem nachhaltigen Frieden in der Region zu erzielen“. Außenminister Ishaq Dar hatte zuvor gesagt, er hoffe, die USA und der Iran würden sich konstruktiv einbringen.

 
Einigung auf Waffenruhe zwischen USA und Iran: Von Epic Fury zur "strategischen Niederlage"?
Kurz vor Ablauf von Donald Trumps Ultimatum kam noch eine Einigung zustande. In jenen Fragen, die wirklich zu einem Kriegsende führen könnten, liegen die USA und der Iran aber weit auseinander

Nur wenige Stunden nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran mit der permanenten "Auslöschung seiner Zivilisation" gedroht hatte, hob er in der Nacht auf Mittwoch, erst kurz vor Auslaufen seines Ultimatums, seine genozidale Drohung wieder auf und verkündete, dass unter pakistanischer Vermittlung eine Einigung über eine zweiwöchige Waffenruhe erreicht worden sei.

Weltweit atmeten Menschen auf, Energiepreise fielen, und Staats- und Regierungschefs begrüßten unter anderem den "Schritt zurück vom Abgrund". Aber kann die Einigung den Weg für ein Kriegsende ebnen? DER STANDARD fasst zusammen, was bisher bekannt ist.

Frage: Was haben die USA, der Iran und Israel in einem ersten Schritt vereinbart?

Antwort: Der Iran, der bisher eine temporäre Feuerpause abgelehnt hatte, hat in der Nacht nun doch zugestimmt, seine "defensiven Operationen" vorübergehend einzustellen und Schiffen eine sichere Durchfahrt durch die wichtige Hormus-Meerenge zu gewähren. Zudem hat Teheran Washington einen Zehn-Punkte-Plan für ein dauerhaftes Kriegsende übermittelt. Trump erklärte diesen zur "praktikablen Grundlage für Verhandlungen". Gespräche darüber könnten, wenn Washington zusagt, am Freitag auf Einladung Pakistans in Islamabad beginnen. Die USA haben ihrerseits eingewilligt, ihre "Bombardements und Angriffe im Iran" vorerst einzustellen. Dem hat auch Israel, das den Krieg mit den USA am 28. Februar begonnen hatte, im Verlauf des Mittwochs zugestimmt. Für den Libanon soll die Waffenruhe aus israelischer Sicht jedoch nicht gelten – entgegen früheren Wortmeldungen Pakistans und Aufforderungen von Frankreich, Deutschland, Großbritannien und der EU-Kommission.

Frage: Was bedeutet das konkret für den Libanon?

Antwort: Die Lage ist unübersichtlich. Premier Benjamin Netanjahu hat verneint, dass die Waffenruhe den Libanon umfasst. Zuvor hatte jedoch das vermittelnde Pakistan erklärt, die Vereinbarung gelte "überall, einschließlich im Libanon". Das hatte auch der Iran, der das kleine Mittelmeerland mit seiner Stellvertreter-Miliz Hisbollah in den Krieg hineingezogen hat, gefordert. Während die Hisbollah Mittwochfrüh ankündigte, ihre Waffen niederzulegen, rief Israel zu großflächigen Evakuierungen, auch in Beirut, auf und griff erneut mit massiver Härte im Nachbarland an: Das libanesische Gesundheitsministerium sprach von hunderten Opfern und überfüllten Spitälern. Israel hat nach Reuters-Quellen im neuen Krieg gegen die Hisbollah bisher mehr als 400 Mitglieder der Miliz getötet, die israelischen Angaben liegen bei rund 700 Terroristen. Doch insbesondere die Zivilbevölkerung leidet unter dem Krieg, der im Schatten der Iran-Eskalation immer wieder in Vergessenheit gerät: Ganze Dörfer im Südlibanon liegen in Schutt und Asche, mehr als eine Million Menschen wurden vertrieben und rund 1500 Menschen, darunter etliche Frauen und Kinder, getötet. Wiederaufgeflammt war der Krieg Anfang März, als die Hisbollah nach Beginn der US-israelischen Angriffe im Iran aus Loyalität gegenüber ihrem Schirmherrn ihre Raketenangriffe auf Nordisrael wieder aufnahm – zur massiven Entrüstung großer Teile der libanesischen Bevölkerung.

Operation Epic Fail läuft gerade an. Jetzt wo J.D. Hooker an Board ist :haha:
 
Die Trump-Administration soll den jetzigen Kurs gegenüber dem Iran beibehalten, und sich nicht von "seinen Freunden" weiter an der Nase herumführen lassen. Wenn der Typ noch Zwei und Zwei zusammenzählen kann, wird er aus diesem Schlamassel seine korrekten Schlüsse ziehen, unter anderem dass Europa nicht aus Anti-Amerikanismus zurückhaltend war.
Konkret müsste er auf welchen Schluss kommen? Ich befürchte die einfache Mathematik ist des Donalt‘s Stärke nicht.
 
Trump zu den Iran-Verhandlungen:

„Wir gewinnen, egal was passiert, wir gewinnen. Wir werden sehen, was passiert. Vielleicht schließen sie ein Abkommen, vielleicht nicht. Das spielt keine Rolle. Aus amerikanischer Sicht gewinnen wir.“

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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, die Militäroperation gegen den Iran sei noch lange nicht beendet:

„Der Kampf gegen den Iran ist noch nicht vorbei – wir haben noch viel zu tun. Es gibt immer noch angereichertes Material im Iran, und wie Trump sagte, muss es entfernt werden; entweder durch ein Abkommen oder auf anderem Wege“, sagte Netanjahu in einem Interview im israelischen Fernsehen.

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auch der Iran hat sich zum Sieger erklärt, nur Israel noch nicht, also muss Krieg weitergehen, damit alle siegen können
 
Papst-Appell: „Schluss mit dem Krieg!“
Mit eindringlichen Worten hat Papst Leo XIV. angesichts der aktuellen Weltlage ein Ende von Kriegen gefordert. „Schluss mit dem Krieg!“, sagte das Oberhaupt von weltweit etwa 1,4 Milliarden Katholikinnen und Katholiken gestern bei einem Friedensgebet im Petersdom.

An die Regierenden richtete der Papst in seiner Predigt einen direkten Appell: „Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden!“ Die Welt erlebe derzeit eine dramatische Zuspitzung: Es gebe „anscheinend noch nicht genug Gräber, weil man weiter kreuzigt und Leben vernichtet, ohne Recht und ohne Gnade“, kritisierte Leo mit Blick auf anhaltende Kriege, Konflikte und tödliche Gewalt.

„Allmachtsfantasien“
Der Papst sprach von „Allmachtsfantasien, die um uns herum immer unberechenbarer und aggressiver werden“. Leo kritisierte erneut den Missbrauch von Religion für Gewalt: „Sogar der heilige Name Gottes, des Gottes des Lebens, wird für Todesreden herangezogen.“ Überall seien Drohungen statt Aufrufe zum Zuhören und zur Begegnung zu vernehmen. Wer bete, töte nicht und drohe nicht mit dem Tod.

 
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