Pakistan vermittelt, Saudi-Arabien rüstet auf, Europa rechnet nach
Islamabad – In Islamabad wird heute geredet. Zum ersten Mal seit Beginn des Krieges am 28. Februar sitzen amerikanische und iranische Vertreter – wenn auch indirekt – an einem Tisch. Vizepräsident JD Vance reiste mit Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff und Jared Kushner nach Pakistan. Auf iranischer Seite führt Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf die Delegation. Pakistan hat beide Seiten zu diesen Verhandlungen gebracht, Armeechef General Asim Munir soll dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben. Ägyptische, saudische, chinesische und katarische Vertreter sind ebenfalls in Islamabad – als stille Vermittler im Hintergrund.
Die Stimmung auf beiden Seiten ist alles andere als entspannt. Irans Außenminister Abbas Araghchi sagte vor den Gesprächen offen, sein Land trete ihnen mit tiefem Misstrauen entgegen – ausgelöst durch zwei Angriffe, die mitten in früheren Nuklearverhandlungen stattfanden. Sein Land werde zurückschlagen, wenn es angegriffen werde. Gleichzeitig machte Irans erster Vizepräsident Mohammad Reza Aref deutlich, unter welcher Bedingung ein Deal möglich sei: wenn Washington tatsächlich amerikanische Interessen verfolge und nicht die Israels. Seine Botschaft war direkt – mit Vertretern von „Israel first“ werde es keine Einigung geben.
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Islamabad – In Islamabad wird heute geredet. Zum ersten Mal seit Beginn des Krieges am 28. Februar sitzen amerikanische und iranische Vertreter – wenn auch indirekt – an einem Tisch. Vizepräsident JD Vance reiste mit Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff und Jared Kushner nach Pakistan. Auf iranischer Seite führt Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf die Delegation. Pakistan hat beide Seiten zu diesen Verhandlungen gebracht, Armeechef General Asim Munir soll dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben. Ägyptische, saudische, chinesische und katarische Vertreter sind ebenfalls in Islamabad – als stille Vermittler im Hintergrund.
Die Stimmung auf beiden Seiten ist alles andere als entspannt. Irans Außenminister Abbas Araghchi sagte vor den Gesprächen offen, sein Land trete ihnen mit tiefem Misstrauen entgegen – ausgelöst durch zwei Angriffe, die mitten in früheren Nuklearverhandlungen stattfanden. Sein Land werde zurückschlagen, wenn es angegriffen werde. Gleichzeitig machte Irans erster Vizepräsident Mohammad Reza Aref deutlich, unter welcher Bedingung ein Deal möglich sei: wenn Washington tatsächlich amerikanische Interessen verfolge und nicht die Israels. Seine Botschaft war direkt – mit Vertretern von „Israel first“ werde es keine Einigung geben.
Die Delegation aus dem Iran – Die iranische Seite hat ihre Bedingungen auf den Tisch gelegt. Sie will Entschädigung für die Schäden durch die amerikanisch-israelischen Angriffe, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, einen Mechanismus zur Öffnung der Straße von Hormus und einen greifbaren, dauerhaften Waffenstillstand – im Iran und in der gesamten Region, was als Verweis auf Irans Verbündete zu verstehen ist. Diese Bedingungen wurden der iranischen Delegation zufolge in ihrem Treffen mit Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif offengelegt.
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