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Iran News....

Ölpreis fällt trotz neuer Warnung Teherans
In Asien ist an den Börsen der Preis für Rohöl zurückgegangen, nachdem er am Montag zeitweise 120 US-Dollar pro Fass erreicht hatte, und das trotz der neuen Warnung Teherans, die Straße von Hormus so lange zu blockieren, bis die USA und Israel ihre Angriffe eingestellt haben. Teheran gab sich zugleich entschlossen: Der Iran werde bestimmen, wann der Krieg endet. Die gegenseitigen Angriffe gingen unterdessen weiter.

Der Iran werde „nicht einen Liter Öl“ durch die Straße von Hormus – die für den Öltransport entscheidende Meeresstraße entlang der iranischen Küste – lassen, hatte die Revolutionsgarde betont. Das hatte scharfe Reaktionen von US-Präsident Donald Trump zur Folge, der davor um Beruhigung bemüht war und deshalb ein baldiges Ende des Angriffskrieges gegen den Iran in Aussicht gestellt hatte.

Dass Teheran zudem betonte, nur das Land selbst werde bestimmen, wann der Krieg zu Ende sei, ist einerseits ein Signal nach innen und andererseits eines des Trotzes und Beharrens nach außen. Die öffentliche Erklärung dürfte es Trump aber schwerer machen, ein Ende des Krieges zu verkünden, umso mehr, als die iranische Führung jegliche Verhandlungen strikt ablehnt. Da ein Regimewechsel jedenfalls derzeit nicht in Sicht scheint, braucht Trump eine politische Vereinbarung mit dem Regime, um zumindest einen Teil seiner sehr zahlreichen und teils widersprüchlichen Kriegsziele erreichen zu können.

 
Iran wird Angriffe „so lange wie nötig“ fortsetzen
Der Iran wird seine Raketenangriffe nach den Worten von Außenminister Abbas Araktschi „so lange wie nötig“ fortsetzen. Araktschi sagte gestern (Ortszeit) im US-Fernsehsender PBS News, die Angriffe auf sein Land dauerten an, der Iran sei aber darauf „vorbereitet“.

„Wir sind bestens darauf vorbereitet, sie so lange wie nötig und solange es dauert, mit unseren Raketen anzugreifen“, sagte Araktschi. Neue Gespräche mit den USA schloss der iranische Außenminister aus.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erstmals ein mögliches Kriegsende angedeutet. Der Krieg sei „so gut wie“ beendet, sagte er im Sender CBS. Trump begründete das mit einer militärischen Schwächung des Iran. Der Iran habe keine Marine, keine Kommunikationsmittel und keine Luftstreitkräfte mehr, sagte der US-Präsident. Auch die Raketen des Landes seien fast alle zerstört.

 
UNESCO-Welterbe in Isfahan laut Iran beschädigt
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im Iran ist nach Angaben der iranischen Regierung UNESCO-Welterbe beschädigt worden. In der Kulturmetropole Isfahan im Landeszentrum wurde der berühmte Tschehel-Sotun-Palast in der Innenstadt in Mitleidenschaft gezogen, wie von der Regierung heute veröffentlichte Aufnahmen zeigen.

Die im 17. Jahrhundert erbaute Anlage mit ihren feinen Verzierungen im Innengebäude ist Teil der Persischen Gärten, die seit 2011 zum UNESCO-Welterbe zählen.

Bilder in sozialen Netzwerken zeigten nach Raketeneinschlägen zudem Rauchwolken unmittelbar in der Nähe der bekannten Schah-Abbas-Moschee am „Naghsch-e-Dschahan“, dem zentralen Platz in Isfahan, einem der wichtigsten Wahrzeichen der persischen Kultur.

Auch Golestanpalast in Teheran beschädigt
Auch in der Hauptstadt Teheran gab es Schäden an historischen Bauten. Unter anderem der Golestanpalast mit seiner prunkvollen Innenarchitektur wurde in Mitleidenschaft gezogen.

 
Putin bietet Trump in Telefonat Vermittlung in Nahost an
Kremlsprecher Dmitri Peskow sieht eine Aufhebung der US-Beschränkungen für russische Ölexporte als "richtigen Schritt". Kein Wunder: Russland braucht dringend Mehreinnahmen aus Öl- und Gasgeschäften

Die beiden Präsidenten, Donald Trump und Wladimir Putin, haben telefoniert. Rund eine Stunde redeten beide, das erste Telefonat in diesem Jahr. Beide bezeichneten das Gespräch als "gut". Für die Ukraine aber bedeutet das nichts Gutes.

Laut Putins Präsidentenberater Juri Uschakow lag der Schwerpunkt "natürlich auf der Situation rund um den Konflikt mit dem Iran und auf den trilateralen Verhandlungen über eine ukrainische Lösung, die unter Beteiligung von US-Vertretern geführt werden." In Nahost könnte Russland vermitteln. Putin habe "verschiedene Optionen für unsere Vermittlung und gute Dienste vorgeschlagen, die zur Entspannung der Lage beitragen könnten. Viele dieser Vorschläge liegen weiterhin vor, wie der Präsident gestern erwähnte", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Ein wichtiger Punkt aus russischer Sicht aber war die Aufhebung der US-Beschränkungen für russische Ölexporte. Detailliert sei darüber nicht gesprochen worden, so Peskow. Die US-Maßnahmen stünden aber "im Zusammenhang mit den Bemühungen, die Lage auf den globalen Energiemärkten vor dem Hintergrund der Situation im Persischen Golf zu stabilisieren."

Unvermutetes Geschenk für Putin

 
Britische Experten warnen vor anhaltender Gefährdung der Nachbarstaaten durch den Iran
Das Londoner Strategieinstitut IISS geht davon aus, dass das Teheraner Regime militärisch noch einiges in petto hat

Im Irankrieg bleiben die Streitkräfte des angegriffenen Landes gefährlich. Zu diesem Schluss kommen die Fachleute des Londoner Strategieinstituts IISS. Zwar konnten Israel und die USA seit Beginn des Konflikts die Intensität und das Tempo ihrer Angriffe beibehalten oder sogar steigern, resümiert Martin Sampson, ein früherer Marschall der Royal Air Force und Leiter des IISS-Regionalbüros in Bahrain. Offenbar aber halte die Führung in Teheran eine erhebliche Anzahl von cruise missiles ebenso in Reserve wie den Einsatz von Seeminen und Patrouillenbooten im Persischen Golf sowie Cyberangriffe.

Die Intensität der israelisch-amerikanischen Angriffe werde anhalten, lautet Sampsons Analyse. Mäßigenden Einfluss auf die Angreifer könnten die Staaten am Persischen Golf ausüben. Die sechs Mitglieder des Kooperationsrates GCC, angeführt von Saudi-Arabien, hätten "den Krieg nicht gewollt", berichtet Hasan Alhasan. Die Skepsis bleibe groß, ob die USA unter ihrem erratischen Präsidenten Donald Trump in der Region engagiert bleiben wollen. "Er nimmt die Verteidigung Israels wichtiger als die der arabischen Halbinsel." Ernüchterung herrsche auch über die Haltung asiatischer Staaten wie Pakistan und Indien, wo die Golfstaaten sich zuletzt diplomatisch und wirtschaftlich stark engagiert hatten. "Dass sie die iranischen Angriffe auf die Nachbarn nicht einmal verurteilen, hat die GCC-Staaten enttäuscht."

 

Türkei stationiert Patriot-System in Malatya​


Die Türkei hat seit Beginn des neuen Golfkrieges zwei iranische Raketen über ihrem Staatsgebiet abgeschossen. Teheran dementiert, den Nachbarn angegriffen zu haben. Ankara verstärkt die Flugabwehr.
 

Türkei stationiert Patriot-System in Malatya​


Die Türkei hat seit Beginn des neuen Golfkrieges zwei iranische Raketen über ihrem Staatsgebiet abgeschossen. Teheran dementiert, den Nachbarn angegriffen zu haben. Ankara verstärkt die Flugabwehr.
Die Türkei hat keine eigenen Patriot‑Systeme, aber NATO‑Partner stationieren sie dort.
Das neue Patriot‑System in Malatya stammt nicht aus türkischem Besitz, sondern aus einer NATO‑Verlegung.
 
Läuft für Trump wie am Schnürchen:lol:

Einen alten Greis durch einen jungen noch radikaleren ersetzt. Milliarden Dollars verballert und jetzt kommen Stimmen hoch, das die Iraner die Seewege verminen wollen. Demnächst Spritpreise 2,5€ und drüber und die Iraner haben schon erklärt sie wollen weitermachen. Mal schauen ob Trump noch eine 3 Woche aushält.
 
Wer hält länger durch? Ein Land, welches seit Jahrzehnten die Hoffnung verloren hat und sich an die Misere gewöhnt hat, oder ein Land, dessen Bürger seit fast einem Jahrhundert eigentlich ganz angenehm leben und in dem nach wenigen Schwankungen im Ölpreis schon Gerüchte kursieren, die Berater würden dem Präsidenten raten, den Krieg aufzugeben, weil sonst alles teurer wird?
 
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