Ölpreis fällt trotz neuer Warnung Teherans
In Asien ist an den Börsen der Preis für Rohöl zurückgegangen, nachdem er am Montag zeitweise 120 US-Dollar pro Fass erreicht hatte, und das trotz der neuen Warnung Teherans, die Straße von Hormus so lange zu blockieren, bis die USA und Israel ihre Angriffe eingestellt haben. Teheran gab sich zugleich entschlossen: Der Iran werde bestimmen, wann der Krieg endet. Die gegenseitigen Angriffe gingen unterdessen weiter.
Der Iran werde „nicht einen Liter Öl“ durch die Straße von Hormus – die für den Öltransport entscheidende Meeresstraße entlang der iranischen Küste – lassen, hatte die Revolutionsgarde betont. Das hatte scharfe Reaktionen von US-Präsident Donald Trump zur Folge, der davor um Beruhigung bemüht war und deshalb ein baldiges Ende des Angriffskrieges gegen den Iran in Aussicht gestellt hatte.
Dass Teheran zudem betonte, nur das Land selbst werde bestimmen, wann der Krieg zu Ende sei, ist einerseits ein Signal nach innen und andererseits eines des Trotzes und Beharrens nach außen. Die öffentliche Erklärung dürfte es Trump aber schwerer machen, ein Ende des Krieges zu verkünden, umso mehr, als die iranische Führung jegliche Verhandlungen strikt ablehnt. Da ein Regimewechsel jedenfalls derzeit nicht in Sicht scheint, braucht Trump eine politische Vereinbarung mit dem Regime, um zumindest einen Teil seiner sehr zahlreichen und teils widersprüchlichen Kriegsziele erreichen zu können.
orf.at
In Asien ist an den Börsen der Preis für Rohöl zurückgegangen, nachdem er am Montag zeitweise 120 US-Dollar pro Fass erreicht hatte, und das trotz der neuen Warnung Teherans, die Straße von Hormus so lange zu blockieren, bis die USA und Israel ihre Angriffe eingestellt haben. Teheran gab sich zugleich entschlossen: Der Iran werde bestimmen, wann der Krieg endet. Die gegenseitigen Angriffe gingen unterdessen weiter.
Der Iran werde „nicht einen Liter Öl“ durch die Straße von Hormus – die für den Öltransport entscheidende Meeresstraße entlang der iranischen Küste – lassen, hatte die Revolutionsgarde betont. Das hatte scharfe Reaktionen von US-Präsident Donald Trump zur Folge, der davor um Beruhigung bemüht war und deshalb ein baldiges Ende des Angriffskrieges gegen den Iran in Aussicht gestellt hatte.
Dass Teheran zudem betonte, nur das Land selbst werde bestimmen, wann der Krieg zu Ende sei, ist einerseits ein Signal nach innen und andererseits eines des Trotzes und Beharrens nach außen. Die öffentliche Erklärung dürfte es Trump aber schwerer machen, ein Ende des Krieges zu verkünden, umso mehr, als die iranische Führung jegliche Verhandlungen strikt ablehnt. Da ein Regimewechsel jedenfalls derzeit nicht in Sicht scheint, braucht Trump eine politische Vereinbarung mit dem Regime, um zumindest einen Teil seiner sehr zahlreichen und teils widersprüchlichen Kriegsziele erreichen zu können.
Iran-Krieg: Ölpreis fällt trotz neuer Warnung Teherans
In Asien ist an den Börsen der Preis für Rohöl zurückgegangen, nachdem er am Montag zeitweise 120 US-Dollar pro Fass erreicht hatte, und das trotz der neuen Warnung Teherans, die Straße von Hormus so lange zu blockieren, bis die USA und Israel ihre Angriffe eingestellt haben. Teheran gab sich...