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Iran News....

USA und Iran beschießen einander in Straße von Hormus
Trotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormus beschossen. Zudem griff das US-Militär einzelne Ziele im Iran an. „US-Streitkräfte wehrten unprovozierte iranische Angriffe ab und reagierten mit Schlägen zur Selbstverteidigung“, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) der US-Streitkräfte gestern auf der Plattform X mit.

Das iranische Militär bestätigte Angriffe auf US-Kriegsschiffe und machte dafür wiederum US-Attacken auf einen iranischen Öltanker verantwortlich.

USA: Bedrohungen „neutralisiert“
Centcom teilte weiter mit, die iranischen Angriffe seien abgewehrt worden, als Lenkwaffenzerstörer der US-Marine die Straße von Hormus in Richtung Golf von Oman durchquert hätten. Iranische Streitkräfte hätten mehrere Raketen abgefeuert und Drohnen sowie kleine Boote eingesetzt, als drei US-Schiffe die Meerenge passiert hätten.

Das US-Militär habe die Bedrohungen „neutralisiert“ und iranische Militäreinrichtungen angegriffen, die für die Angriffe auf die US-Streitkräfte verantwortlich gewesen seien – darunter Raketen- und Drohnenabschussrampen, Kommando- und Kontrollzentren sowie Zentralen für Aufklärung und Überwachung, hieß es weiter.

Es werde keine Eskalation angestrebt, man werde jedoch die US-Streitkräfte schützen, so Centcom.

Iran: Waffenruhe verletzt
Das iranische Militär warf den USA vor, die Waffenruhe verletzt zu haben. Das US-Militär habe einen iranischen Öltanker angegriffen, der von den Küstengewässern des Iran in Richtung Straße von Hormus unterwegs gewesen sei, zitierte der regierungstreue Sender Press TV das iranische Hauptquartier Chatam al-Anbija.

 
Trump stoppt Hormus-Plan nach saudischer Blockade – während Raketen zwischen den USA und Iran fliegen
Die Lage rund um die Straße von Hormus gerät erneut außer Kontrolle. Während sich amerikanische und iranische Streitkräfte am Donnerstag rund um die Straße von Hormus erneut direkte Gefechte lieferten, wurde gleichzeitig bekannt, dass Saudi-Arabien Donald Trump zuvor den Zugriff auf seinen Luftraum und amerikanische Militärbasen verweigert hatte. Genau diese Entscheidung zwang das Weiße Haus offenbar dazu, die groß angekündigte Marineoperation „Project Freedom“ abrupt wieder zu stoppen.

Nach Angaben amerikanischer Militärvertreter wollte Trump amerikanische Kriegsschiffe einsetzen, um Handelsschiffe durch die blockierte Straße von Hormus zu eskortieren. Die Operation sollte offiziell gestrandete Tanker und Besatzungen schützen. Doch ohne saudische Unterstützung war der Plan militärisch kaum durchführbar. Für den Schutz amerikanischer Zerstörer wären umfangreiche Luftoperationen notwendig gewesen – darunter Kampfflugzeuge und Angriffshubschrauber.

Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman verweigerte laut mehreren Quellen daraufhin die Nutzung saudischer Militärbasen und des saudischen Luftraums. Die Entscheidung soll amerikanische Regierungsvertreter regelrecht schockiert haben. Trump stoppte die Operation nur kurze Zeit später wieder und sprach öffentlich plötzlich von „Fortschritten“ bei Friedensgesprächen mit Teheran. Tatsächlich zeigen die Entwicklungen hinter den Kulissen inzwischen ein völlig anderes Bild als die öffentliche Rhetorik des Weißen Hauses. Noch im März soll Mohammed bin Salman Washington laut mehreren mit den Gesprächen vertrauten Personen gedrängt haben, die Angriffe gegen den Iran fortzusetzen, um das iranische Regime zu schwächen oder sogar zu stürzen. Inzwischen scheint sich die Haltung in Riad jedoch deutlich verändert zu haben.

 
Iran signalisiert Öffnung von Hormus – aber nur unter einer Bedingung
Irans UN-Botschafter Amir Saeid Iravani hat erklärt, dass Teheran bereit sei, die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus wieder vollständig zu gewährleisten – allerdings nur dann, wenn der Krieg dauerhaft beendet und die amerikanische Blockade gegen iranische Häfen aufgehoben wird. Iravani bezeichnete genau diese Kombination als die „einzige realistische Lösung“ für die Krise in der Region.

Gleichzeitig griff der iranische Diplomat die Vereinigten Staaten und mehrere Golfstaaten scharf an. Hintergrund ist ein neuer Resolutionsentwurf im UN-Sicherheitsrat, der Iran mit Sanktionen und weiteren Maßnahmen droht, falls Teheran die Angriffe auf Schiffe nicht beendet, keine „illegalen Gebühren“ mehr erhebt und Informationen über mögliche Seeminen in der Straße von Hormus zurückhält. Iravani warf den westlichen Staaten vor, den Sicherheitsrat politisch zu missbrauchen. Der Entwurf sei einseitig und diene nicht der Stabilisierung der Lage. Deshalb rief der iranische Botschafter andere UN-Mitgliedsstaaten offen dazu auf, die Resolution nicht zu unterstützen und im Sicherheitsrat scheitern zu lassen.
 
Verhandlungen: USA erwarten heute Antwort Teherans
In den diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Krieges erwarten die USA nach Angaben von Außenminister Marco Rubio noch heute eine Antwort aus Teheran. Bisher habe man noch keine Rückmeldung erhalten, aber „wir sollten etwas erfahren“, sagte Rubio bei seinem Besuch in Italien vor Journalistinnen und Journalisten.

Man erwarte „heute irgendwann eine Antwort von ihnen“, betonte er. Er hoffe, dass es sich um ein ernsthaftes Angebot handeln werde. „Die Hoffnung ist, dass es etwas ist, das uns in einen ernsthaften Verhandlungsprozess bringen kann.“

USA streben 30-tägige Verhandlungen an
Derzeit wartet das Weiße Haus laut Medienberichten auf eine Reaktion des Iran auf eine Absichtserklärung, die eine Seite lang ist und 14 Punkte enthält. Ziel ist es unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden.

Diskutiert werden demnach auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Verhandlungen über das umstrittene Atomprogramm des Iran geschaffen werden.

 
Trump fordert Deal – während amerikanische Raketen bereits wieder iranische Tanker treffen
Der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran rutscht immer tiefer in eine gefährliche Zwischenphase ab, in der offiziell weiter von Waffenruhe gesprochen wird, während sich beide Seiten gleichzeitig gegenseitig angreifen. Am Freitagmorgen beschuldigte Irans Außenminister Abbas Araghchi die Vereinigten Staaten einer „rücksichtslosen militärischen Eskalation“ und warf Washington vor, laufende Verhandlungen gezielt zu sabotieren. Hintergrund sind neue amerikanische Angriffe auf iranische Tanker und militärische Ziele rund um die Straße von Hormus.

Die Vereinigten Staaten haben den iranischen Öltanker „Sea Star III“ angegriffen und außer Gefecht gesetzt, nachdem das Schiff laut amerikanischen Angaben versucht hatte, die US-Seeblockade gegen den Iran zu umgehen. Gleichzeitig berichtet die iranische Nachrichtenagentur Fars, dass es in den vergangenen Stunden weiterhin zu vereinzelten Gefechten zwischen iranischen und amerikanischen Streitkräften in der Straße von Hormus gekommen sei.

Nach Angaben des amerikanischen Zentralkommandos wurden zwei weitere iranische Öltanker – die M/T Sea Star III und die M/T Sevda – mit Präzisionsmunition außer Gefecht gesetzt, nachdem sie versucht hätten, einen iranischen Hafen zu erreichen. Die Vereinigten Staaten erklärten, man habe die Schiffe gezielt an den Schornsteinen getroffen und so die Weiterfahrt verhindert. Bereits am Mittwoch war ein iranischer Tanker attackiert worden. Genau darauf hatte Teheran nach eigenen Angaben mit Raketen- und Drohnenangriffen auf amerikanische Kriegsschiffe reagiert.

Trotzdem behaupten beide Regierungen weiterhin, die Waffenruhe bestehe formal fort. Das iranische Außenministerium sprach inzwischen nur noch von einer „nominalen Waffenruhe“. Die Formulierung zeigt, wie fragil die Lage inzwischen geworden ist. Während über eine mögliche diplomatische Lösung gesprochen wird, laufen gleichzeitig militärische Operationen weiter. Im Zentrum der Gespräche steht derzeit ein amerikanischer Ein-Seiten-Plan, über den Washington und Teheran offenbar weiterhin verhandeln. Vorgesehen wäre eine Öffnung der Straße von Hormus, ein Stopp der Kampfhandlungen für 30 Tage und neue Gespräche über ein umfassendes Abkommen. Besonders umstritten bleibt die Zukunft des iranischen Atomprogramms und der Vorräte hochangereicherten Urans.

Marco Rubio erklärte am Freitag nach Gesprächen in Rom, Washington erwarte noch am selben Tag eine Antwort aus Teheran. Gleichzeitig verschärft sich die militärische Lage rund um den Persischen Golf weiter. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten neue iranische Raketen- und Drohnenangriffe, die von der Luftabwehr abgefangen worden seien.

 
Iranische Armee: Gefechte in Straße von Hormus beendet
Das iranische Militär hat die Gefechte mit US-Kriegsschiffen in der Straße von Hormus für beendet erklärt. „Nach einer gewissen Zeit gegenseitigen Beschusses sind die Kämpfe derzeit eingestellt und die Lage ruhig“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim gestern eine namentlich nicht genannte militärische Quelle.

Nach iranischer Darstellung war der Beschuss eines unbeladenen Öltankers unter iranischer Flagge durch US-Streitkräfte am Mittwoch Auslöser für die jüngste Eskalation. Darauf hätte die iranische Marine mit Verweis auf die „Verletzung der Feuerpause“ reagiert. In der vergangenen Nacht hatten einander die beiden Konfliktparteien gegenseitig angegriffen.

Der Iran attackierte US-Militärschiffe, die USA griffen Ziele auf dem iranischen Festland an. Das US-Militär teilte weiters mit, zwei unter iranischer Flagge fahrende Frachtschiffe mit „Präzisionsmunition“ angegriffen und manövrierunfähig gemacht zu haben. Die Schiffe „Sea Star III“ und „Sevda“ hätten versucht, die US-Blockade zu durchbrechen, erklärte das zuständige Zentralkommando Centcom.

 
Der Iran-Krieg erreicht jetzt die Supermärkte!
Der Krieg rund um Iran trifft längst nicht mehr nur Tanker, Häfen und Ölfelder. Inzwischen steigen weltweit auch die Lebensmittelpreise deutlich an. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen meldet den höchsten Stand seit drei Jahren. Besonders betroffen sind Pflanzenöle, Weizen und zahlreiche Grundprodukte, die für Millionen Menschen täglich über den Preis von Essen entscheiden. Der Zusammenhang führt direkt zurück zum Ölmarkt. Weil Rohöl teurer geworden ist, steigt weltweit die Nachfrage nach Biokraftstoffen. Dafür werden große Mengen Pflanzenöle benötigt, die eigentlich für Lebensmittel bestimmt waren. Gleichzeitig wächst die Sorge vor schlechteren Ernten in Südostasien. Dort könnten geringere Produktionen die Lage zusätzlich verschärfen.

Auch Weizen verteuert sich weiter. Die Vereinten Nationen verweisen auf Dürreprobleme in den USA und Australien sowie auf massiv gestiegene Düngerpreise infolge des Krieges. Viele Bauern überlegen inzwischen offenbar, weniger Weizen anzubauen und stattdessen Pflanzen zu wählen, die weniger Dünger benötigen. Genau das könnte den weltweiten Weizenmarkt zusätzlich unter Druck setzen. Damit zeigt sich immer deutlicher, wie schnell militärische Konflikte globale Versorgungsketten verändern. Während im Persischen Golf Raketen, Drohnen und Kriegsschiffe die Schlagzeilen bestimmen, steigen gleichzeitig tausende Kilometer entfernt die Preise für Brot, Speiseöl und Grundnahrungsmittel. Für viele Familien wird der Krieg damit nicht zuerst an der Front sichtbar, sondern an der Kasse im Supermarkt.

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Ölteppich vor Irans wichtigstem Exporthafen breitet sich weiter aus
Vor der iranischen Insel Kharg treibt inzwischen ein gewaltiger Ölteppich durch den Persischen Golf. Satellitenbilder zeigen eine verschmutzte Fläche von rund 71 Quadratkilometern. Die Spur wurde bereits Anfang der Woche entdeckt und breitet sich weiter aus. Kharg gilt als wichtigster iranischer Umschlagplatz für Rohölexporte und liegt mitten in jener Region, in der amerikanische und iranische Streitkräfte seit Tagen militärisch aufeinandertreffen. Woher das Öl stammt, ist weiterhin unklar. Genau das macht die Lage zusätzlich brisant. Während Raketen, Drohnen und Kriegsschiffe die Region dominieren, scheint sich gleichzeitig niemand um die Umweltkatastrophe auf dem Wasser zu kümmern. Fachleute gehen inzwischen davon aus, dass größere Säuberungsarbeiten kaum beginnen werden, solange die Kämpfe rund um Iran weiter eskalieren.

Besonders heikel ist die Situation für die empfindlichen Lebensräume im Golf. Auch wenn Experten derzeit nicht davon ausgehen, dass größere Mengen Öl direkt an Land treiben, könnten zahlreiche Meeresgebiete dennoch schwer beschädigt werden. Der Persische Golf gehört ohnehin zu den am stärksten belasteten Gewässern der Welt. Krieg, Ölindustrie und militärische Spannungen treffen dort seit Jahren auf engstem Raum aufeinander. Während die Welt vor allem auf Explosionen, Luftangriffe und die Straße von Hormus blickt, wächst daneben fast unbemerkt eine Umweltkrise mitten auf dem Meer.

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Mitten im Krieg zeigt Teheran plötzlich amerikanische Kunst gegen den Krieg

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Während draußen in Teheran antiamerikanische Plakate hängen und der Konflikt mit den USA weiter eskaliert, läuft im Museum für Zeitgenössische Kunst eine Ausstellung mit Werken amerikanischer Künstler aus den sechziger Jahren. Gezeigt werden Arbeiten von Roy Lichtenstein, Robert Indiana und James Rosenquist. Viele der Bilder beschäftigen sich direkt mit Krieg, Bombardierungen und militärischer Gewalt.

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Besonders auffällig ist Rosenquists Werk „F-111“. Das Bild entstand während des Vietnamkriegs und verbindet Kampfflugzeuge, Atompilze und Gesichter von Kindern zu einer offenen Kritik an der amerikanischen Rüstungsindustrie. Daneben hängt Lichtensteins berühmtes Bild eines Kampfpiloten aus einem Comicstil, der Krieg gleichzeitig bunt und erschreckend wirken lässt. Die Werke stammen aus jener riesigen Kunstsammlung, die in den siebziger Jahren unter der Frau des Schahs aufgebaut wurde. Nach der Islamischen Revolution von 1979 verschwanden viele westliche Kunstwerke für Jahrzehnte aus der Öffentlichkeit. Nun tauchen sie ausgerechnet während eines offenen Konflikts mit Washington wieder auf.

Viele junge Besucher blieben lange vor den Bildern stehen. Einige erklärten, amerikanische Künstler hätten Krieg oft auf eine Weise verspottet, die man selten sehe. Gerade nach Wochen voller Luftangriffe und Bombardierungen wirken die Bilder für viele Besucher plötzlich nicht mehr wie ferne Kunstgeschichte, sondern wie Kommentare zur Gegenwart.
 

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London entsendet Zerstörer für Einsatz in Straße von Hormus
Großbritannien hat einen Zerstörer für einen möglichen Einsatz zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus entsandt. Die „HMS Dragon“ werde in Position gebracht, um an einer von Großbritannien und Frankreich geführten Mission teilzunehmen, sobald die Feindseligkeiten zwischen dem Iran und israelisch-amerikanischen Streitkräften enden, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA gestern das Verteidigungsministerium in London.

Das Schiff war zuletzt im östlichen Mittelmeer im Einsatz, nachdem ein Stützpunkt der britischen Luftstreitkräfte in Zypern von einer Drohne iranischer Bauart getroffen worden war. Unter Führung Frankreichs und Großbritanniens bereitet ein internationales Bündnis einen möglichen Marineeinsatz nach einem Ende der Kampfhandlungen vor.

 
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