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Iran News....

Trump: Waffenruhe hängt am seidenen Faden
Die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran hängt laut US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Grund dafür sei der „dumme Vorschlag“ Teherans zur Beendigung des Krieges, sagte er gestern in Washington.

Aufgrund dessen sei die Waffenruhe „so schwach wie nie“. Trump sagte, der Iran habe sich zunächst bereiterklärt, dass die USA das angereicherte Uran außer Landes schafften. „Aber sie haben ihre Meinung geändert.“ Dennoch sei eine diplomatische Lösung weiterhin möglich.

Iran weist Aussagen Trumps zurück
Der Iran wies einem Bericht zufolge Trumps Aussagen zurück. Das Verhandlungsteam habe nicht zugestimmt, das hoch angereicherte Uran außer Landes zu schaffen. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Auch Berichte darüber, dass der Iran einem Stopp der Urananreicherung für 15 Jahre zugestimmt habe, seien laut Tasnim gelogen.

Derartige Informationen seien „psychologische Kriegsführung“, schrieb die Agentur, die der mächtigen iranischen Revolutionsgarde nahesteht. Der Iran hatte nach eigenen Angaben in seiner Antwort auf einen Vorschlag der USA für eine Beendigung des Krieges ein Ende der Kämpfe in der gesamten Region und eine Freigabe seiner im Ausland eingefrorenen Vermögenswerte gefordert.

Iranische Antwort für Trump „inakzeptabel“

 
USA erhöhen Druck auf Iran mit weiteren Sanktionen
Die US-Regierung verschärft den ökonomischen Druck auf den Iran weiter. Sie verhängte Sanktionen gegen mehrere Personen und Unternehmen, darunter Firmen mit Sitz in Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wie das US-Finanzministerium gestern mitteilte.

Die USA werfen ihnen vor, den Verkauf und den Transport iranischen Öls durch die iranische Revolutionsgarde nach China unterstützt zu haben. Die Revolutionsgarde nutzte Tarnfirmen, „um ihre Rolle bei den Ölverkäufen zu verschleiern und die Einnahmen an das iranische Regime weiterzuleiten“, hieß es.

Die USA arbeiten demnach weiter daran, der Führung der Islamischen Republik die Mittel für ihre Waffenprogramme, terroristischen Stellvertreter und nuklearen Ambitionen zu entziehen, sagte US-Finanzminister Scott Bessent.

Sanktionen vor Treffen Trumps mit Xi
Die neuen Sanktionen erfolgen kurz vor dem geplanten Treffen von Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Bereits vor wenigen Tagen hatten die USA neue Iran-Sanktionen bekanntgegeben, die auch mehrere chinesische Unternehmen treffen. Sie hätten eine Rolle bei der Beschaffung von Waffen sowie Bauteilen für das iranische Drohnen- und Raketenprogramm gespielt, hieß es.

 
Riesiger Ölteppich vor Kharg Island – das schwarze Symbol einer entgleisten Welt

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Bandar Abbas – Mitten in einer ohnehin angespannten Region treibt jetzt auch noch ein gewaltiger Ölfilm durch den Persischen Golf. Neue Satellitenbilder zeigen südwestlich der iranischen Insel Kharg Island einen riesigen dunklen Teppich auf dem Wasser. Die Insel gilt als wichtigstes Rohölterminal des Iran. Ein erheblicher Teil der iranischen Ölexporte läuft über genau diesen Punkt.

Die Aufnahmen vom Montag zeigen, dass sich der Ölfilm inzwischen deutlich weiter ausgebreitet hat. Nach aktuellen Auswertungen zieht sich die Verschmutzung über rund 75 Kilometer Breite durch den Golf und liegt etwa 45 Kilometer südlich von Kharg Island. Bereits in der vergangenen Woche waren erste Spuren westlich der Insel entdeckt worden. Inzwischen wirkt der Teppich diffuser, teilweise auseinandergezogen, offenbar durch Strömung und Wind.

 

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Militäranalyst Feichtinger: „Die USA führen im Iran einen militärischen Striptease auf“
Geostratege Walter Feichtinger glaubt, dass der Iran-Krieg dem Status der USA als Supermacht dauerhaft schadet und den Umbruch der Weltordnung beschleunigt. China attestiert er einen genialen Schachzug.

Die Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA sind neuerlich zusammengebrochen. Donald Trump hat die iranische Antwort auf einen US-Vorschlag abgelehnt. Rechnen Sie damit, dass der Iran-Krieg neu aufflammt?

Walter Feichtinger: Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Krieg noch einmal kurz und heftig aufflammt. Ich erwarte aber nicht, dass es zu einer längeren Auseinandersetzung kommt. Beide Seiten haben erkannt, dass dies nicht sinnvoll wäre.

Warum haben die USA dann einen dritten Flugzeugträger in die Region geschickt?

Die USA unterstreichen damit ihre Position militärisch. Ein dritter Flugzeugträger schafft zusätzliches Potenzial, den Luftkrieg mit entsprechender Zielauswahl fortsetzen zu können. Einen wirklichen qualitativen Unterschied macht das jedoch nicht.

 
Iran verlangt Entschädigung – und plötzlich bekommt Trump Angst vor dem Wort „Reparationen“!
Während Donald Trump öffentlich weiter Stärke demonstriert, wächst hinter den Kulissen offenbar genau die Debatte, die er politisch am meisten fürchtet. Nach Angaben zweier regionaler Diplomaten sorgt in Washington derzeit vor allem eine iranische Forderung für massive Spannungen: Teheran verlangt offenbar Entschädigungen für Kriegsschäden. Der Grund für die Nervosität ist einfach. Reparationen zahlt normalerweise nicht die Seite, die einen Krieg gewonnen hat. Genau deshalb soll Trump laut den Diplomaten verhindern wollen, dass der Begriff überhaupt in offiziellen Vereinbarungen oder Vorschlägen auftaucht. Denn allein die Formulierung könnte international wie ein Eingeständnis wirken, dass die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten militärisch oder politisch eben doch nicht als klare Sieger dastehen.

Damit bekommt der Konflikt plötzlich eine zweite Ebene. Wochenlang wurde in Washington von Stärke, Abschreckung und Kontrolle gesprochen. Doch sobald über Geld, Schäden und Verantwortung geredet wird, verändert sich die Lage. Denn dann geht es nicht mehr nur um Militärschläge oder Waffenruhen, sondern um die Frage, wer am Ende tatsächlich die Folgen dieses Krieges tragen muss. Parallel dazu versucht Pakistan offenbar, zwischen beiden Seiten zu vermitteln. Einer der Diplomaten erklärte, Islamabad arbeite an einer Vereinbarung zwischen den USA und Iran, die nicht nur die Kämpfe endgültig beenden, sondern auch weitere direkte Gespräche ermöglichen soll. Unterstützt werde der Versuch von mehreren Staaten der Region.

Nach Angaben des Diplomaten stehen Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif, Außenminister Ishaq Dar und Armeechef Asim Munir bereits mit beiden Seiten sowie weiteren Regierungen im Kontakt. Ziel sei es, die Waffenruhe zu stabilisieren und persönliche Gespräche in der kommenden Woche vorzubereiten.
 
Bericht: Emirate griffen im April Iran an
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ im Iran-Krieg im April die Islamische Republik angegriffen. Die Angriffe hätten sich gegen eine Raffinerie auf der iranischen Insel Lawan gerichtet, berichtete die US-Zeitung gestern.

Die Zeitung nannte kein genaues Datum für die angebliche Attacke. Bisher waren Angriffe der Vereinigten Arabischen Emirate auf den Iran in dem Krieg nicht bekannt. Die Nachrichtenagentur AFP konnte die Angaben des „Wall Street Journal“ nicht unabhängig überprüfen.

Der iranische Sender IRIB hatte am 8. April berichtet, Raketen- und Drohnenangriffe unter anderem auf die Emirate seien „wenige Stunden nach dem Angriff auf die Ölanlagen der Insel Lawan“ ausgeführt worden.

Die Emirate gehören zu den engsten Verbündeten der USA in der Golfregion. Nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar war das Land stark von iranischen Angriffen betroffen. Dabei wurden nicht nur Einrichtungen mit Verbindungen zu den USA beschossen, sondern auch auf zivile Infrastruktur, Energieanlagen und Wahrzeichen.

 
Der Iran sieht sich selbst als unbesiegt
Teheran vertraut darauf, dass China nicht die Absicht hat, Trumps strategische Fehlkalkulation am Golf ungeschehen zu machen

Der Iran geht auf den minimalistischen Vorschlag Donald Trumps, der mit einer dürren einseitigen Rahmenerklärung die brüchige Waffenruhe am Golf für die nächsten Wochen sichern wollte, nicht einmal ein. Die Antwort Teherans kam Tage später als vom US-Präsidenten gefordert und zeigt, wie sich das iranische Regime selbst sieht: unbesiegt und in der Lage, noch lange durchzuhalten.

Wie realistisch diese Selbsteinschätzung ist, lässt sich von außen schwer feststellen. Die iranische Wirtschaft liegt am Boden, früher oder später werden sich die von den Ölingenieuren prognostizierten Probleme auf den Ölfeldern einstellen. Aber aus Sicht Teherans tut sich mit Trumps Besuch bei Xi Jinping in Peking eine diplomatische Chance auf. Trump rechnet vielleicht damit, Xi dazu zu bringen, mehr Druck auf das iranische Regime auszuüben. Aber dieses baut seinerseits darauf, dass China keine Absicht hat, die strategische Niederlage der USA im Iran für Trump auszubügeln.

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Kuwait: Iran griff Insel des Golfstaats an
Die iranische Revolutionsgarde hat eine zu Kuwait gehörende Insel nach Darstellung des Golfstaats angegriffen. Sechs bewaffnete Männer hätten sich der kuwaitischen Insel Bubijan im Auftrag der Revolutionsgarde vor rund zwei Wochen mit einem Fischerboot genähert, teilte das Innenministerium heute mit.

Zwei Männer seien bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften geflohen, die vier weiteren seien festgenommen worden.

Die unbewohnte Insel Bubijan liegt im Norden Kuwaits an der Grenze zum Irak und zugleich nur wenige Kilometer vom Iran entfernt. China baut auf der Insel als Teil seiner Initiative „Neue Seidenstraße“ einen großen Hafen. Bubijan und weitere Inseln sollen für Handel und Tourismus ausgebaut werden.

Die vier Festgenommenen hätten gestanden, der iranischen Revolutionsgarde anzugehören und in deren Auftrag gehandelt zu haben, hieß es der Staatsagentur Kuna zufolge. Das Fischerboot sei gechartert worden, um „feindliche Handlungen“ gegen Kuwait durchzuführen.

Bericht: Emirate griffen Iran an
Zuvor war unterdes bekanntgeworden, dass die Vereinigten Arabischen Emirate laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ im Iran-Krieg im April die Islamische Republik angegriffen haben. Die Angriffe hätten sich gegen eine Raffinerie auf der iranischen Insel Lawan gerichtet, berichtete die US-Zeitung.

 
Erdbeben erschütterte Teheran
In der iranischen Millionenmetropole Teheran hat gestern um kurz vor Mitternacht (Ortszeit) die Erde gebebt. Laut der US-Erdbebenwarte (USGS) hatte das Beben eine Stärke von 4,3. Der staatliche Sender IRIB gab einen Wert von 4,6 an.

Es ereignete sich demnach östlich der Hauptstadt im Bezirk Pardis in einer Tiefe von rund zehn Kilometern. Berichte über Schäden oder Verletzte oder Schäden gibt es noch nicht.

Das Beben soll IRIB zufolge auch im Vorort Karadsch, rund 40 Kilometer westlich von Teheran, zu spüren gewesen sein.

 
Medien: Teheran besitzt noch Großteil seines Raketenarsenals
Der Iran verfügt US-Medienberichten zufolge immer noch über den Großteil seiner Bestände an mobilen Abschussrampen und Raketen. Die „New York Times“ berichtete über Erkenntnisse von US-Geheimdiensten, wonach der Iran noch jeweils etwa 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie des Raketenarsenals habe, das er vor dem Krieg hatte.

Die Zeitung berief sich dabei auf Personen, die mit den Geheimdiensterkenntnissen von Anfang dieses Monats vertraut sind. Der Iran habe auch wieder Zugang zum Großteil seiner unterirdischen Raketenlager, heißt es.

Die „Washington Post“ hatte bereits vergangene Woche über eine US-Geheimdienstanalyse berichtet und ähnliche Zahlen genannt. Der Iran verfüge noch über etwa 75 Prozent seiner Vorkriegsbestände an mobilen Abschussrampen und über etwa 70 Prozent seiner Raketen, zitierte die Zeitung einen US-Beamten.

Dieser verwies auch auf Hinweise, dass die iranische Führung in der Lage gewesen sei, fast alle ihrer unterirdischen Lagerstätten wieder in Betrieb zu nehmen, einige beschädigte Raketen zu reparieren sowie einige neue Raketen fertigzustellen.

Die „New York Times“ berichtete darüber hinaus, einige hochrangige Beamte seien besonders wegen Hinweisen alarmiert, dass der Iran den Zugang zu den meisten seiner Raketenstellungen wiederhergestellt habe, die er entlang der Straße von Hormus unterhalte.

Trump kritisiert Berichterstattung

 
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