Musik und Filme mit politischer Botschaft
Die kurdische Musik ist auch im 21. Jahrhundert sehr mit Traditionen verbunden. Westliche Einflüsse, wie sie etwa in der Türkei zu hören sind, gibt es eher selten. Stattdessen dominieren Liebes- und Arbeitslieder, die mit traditionellen Instrumenten wie Flöten und Lauten gespielt werden. Seit den 1990er Jahren hat sich in Teilen Kurdistans eine Art Guerilla-Musik herausgebildet, die neben der Schönheit der Landschaft auch den Freiheitskampf des Volkes zum Thema hat. Kurdische Rebellen, die im Kampf umgekommen sind, werden in diesen Liedern als Märtyrer gepriesen.
Auch der kurdische Film ist meist eindeutig politisch positioniert und behandelt oft die Themen Freiheit und Unterdrückung. Die Anzahl kurdischer Filme ist allerdings sehr überschaubar. Bis in die 1990er Jahre konnten aufgrund der strengen antikurdischen Gesetze Filme fast ausschließlich in der Diaspora produziert werden. Eine Ausnahme stellt "Yol – Der Weg" dar, der heimlich in der Türkei gedreht wurde und dessen Negative vom Drehbuchautoren Yilmaz Güney heimlich außer Landes geschmuggelt wurden, nachdem er aus dem Gefängnis ausgebrochen war. Der Film erzählt die Geschichte mehrerer Sträflinge, die während ihres Hafturlaubs nach Hause fahren und deren Welt sich erheblich verändert hat. Das sozialkritische Porträt der türkischen Gesellschaft in den 1980er Jahren behandelt auch die Kurdenfrage und den beginnenden Krieg zwischen Armee und PKK.
"Yol" gewann mehrere renommierte Preise, darunter 1982 die Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes. In der Türkei wurde der Film erst Ende der 1990er Jahre erstmals öffentlich aufgeführt.
Auch der kurdische Film ist meist eindeutig politisch positioniert und behandelt oft die Themen Freiheit und Unterdrückung. Die Anzahl kurdischer Filme ist allerdings sehr überschaubar. Bis in die 1990er Jahre konnten aufgrund der strengen antikurdischen Gesetze Filme fast ausschließlich in der Diaspora produziert werden.
Eine Ausnahme stellt "Yol – Der Weg" dar, der heimlich in der Türkei gedreht wurde und dessen Negative vom Drehbuchautoren Yilmaz Güney heimlich außer Landes geschmuggelt wurden, nachdem er aus dem Gefängnis ausgebrochen war. Der Film erzählt die Geschichte mehrerer Sträflinge, die während ihres Hafturlaubs nach Hause fahren und deren Welt sich erheblich verändert hat. Das sozialkritische Porträt der türkischen Gesellschaft in den 1980er Jahren behandelt auch die Kurdenfrage und den beginnenden Krieg zwischen Armee und PKK. "Yol" gewann mehrere renommierte Preise, darunter 1982 die Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes. In der Türkei wurde der Film erst Ende der 1990er Jahre erstmals öffentlich aufgeführt.