Ex-Nazis und und Geheimdienste standen an der Wiege der FPÖ
Neue Quellen belegen die Tätigkeit führender VdU- und FPÖ-Politiker für deutsche Geheimdienste
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Neue Quellen belegen die Tätigkeit führender VdU- und FPÖ-Politiker für deutsche Geheimdienste
Für die FPÖ ist das Thema mehr oder weniger erledigt, seit sie Ende 2019 einige Aufsätze über die "braunen Flecken" in der Partei vorlegt hat. Die Texte wurden von der FPÖ als "Historikerbericht" bezeichnet, während sie von mit dem Thema befassten Wissenschaftern als "ziemlich oberflächliche Arbeit", bei deren Erstellung "wissenschaftliche Standards nicht eingehalten wurden", regelrecht zerrissen wurden
Immerhin war es die erste offizielle FPÖ-Publikation, in der zu lesen ist, dass sich in ihren Reihen "mehr als bei den anderen Parteien ehemalige Nationalsozialisten in Führungspositionen fanden".
Eine Feststellung, die seit der Gründung der FPÖ im Jahr 1956 bekannt war. Schließlich kam der erste Parteiobmann direkt aus dem Zentrum des NS-Systems. Der Oberösterreicher Anton Reinthaller war bereits vor dem sogenannten Anschluss bekennender Nationalsozialist, trat 1938 der SS bei und wurde Reichstagsabgeordneter und Unterstaatssekretär des Großdeutschen Reiches
Geheimsache Parteigründung: Ex-Nazis und Geheimdienste standen an der Wiege der FPÖ
Neue Quellen belegen die Tätigkeit führender VdU- und FPÖ-Politiker für deutsche Geheimdienste
