Man stelle sich einmal Kickl als Kanzler vor
Wie verhaltensoriginell darf einer sein, der unser Land regieren will?
Soeben ist ein informatives, gut recherchiertes Buch über Herbert Kickl erschienen. Die Profil-Journalisten Gernot Bauer und Robert Treichler zeichnen da sowohl ein persönliches Porträt wie eine politische Einschätzung des extremen rechten FPÖ-Chefs (Kickl und die Zerstörung Europas, Zsolnay).
Das Psychogramm, basierend auf Gesprächen mit Wegbegleitern des FPÖ-Chefs, fällt so aus, wie man es sich angesichts seiner öffentlichen Auftritte schon länger gedacht hat: ein Einzelgänger, voll Misstrauen und voll Aggressionspotenzial. Immer in Lauerstellung, gleichzeitig großsprecherisch und unsicher. Scheinbar ohne anrüchige und öffentlichkeitsproblematische "Privat-Hobbys" wie Jörg Haider und H.-C. Strache. Ein Hang zur sportlichen Selbstquälerei (Extremtriathlon im Norden Schottlands). Fanatisch entschlossen.
Den Oberen "hineinsagen"
Wie verhaltensoriginell darf einer sein, der unser Land regieren will?
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