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Nachrichten aus Österreich

Die verräterische Küssel-Mail
Wie kommt der FPÖ-nahe Leiter des Überfalls auf den Verfassungsschutz auf die Mailingliste eines Neonazis?

Als damals im Jahr 2018 das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) von einer Polizeieinheit gestürmt wurde, dachte sich die Leiterin der Extremismusabteilung, Sybille G.: "Das muss er sein, der Tag X, von dem die Rechtsextremen immer reden." Zuerst werde die Staatspolizei aufgehängt, dann die Justiz. So ihre Aussage vor dem U-Ausschuss.

Alles gar nicht wahr, schreit jetzt FPÖ-Chef Herbert Kickl, damals Innenminister, in seinem "rave" im Parlament. Alles ganz normal, und das BVT war sowieso ein verwahrloster Haufen.

 
die KPÖ würde ich auch wählen

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Ja, haben sich sozialdemokratische Themen einverleibt und spielen auch bei Demokratie mit. Kann man absolut mit dem sowjetisch geprägten Kommunismus vergleichen
 
Nachgerechnet: So viele Millionen Steuergeld kassierte Systemkanzler Kickl bisher
ER wettert tagein, tagaus gegen den Staat und schimpft auf die Republik, die sein Leben zerstören will, doch die Wahrheit sieht ganz anders aus – Herbert Kickl casht selbst Länge mal Breite von den Steuerzahler:innen ab.

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Kaum ein Systempolitiker hat mehr verdient als er. Seit seinem Eintritt in den Nationalrat im Jahr 2006 hat er exakt…

2.727.813,923650 €

vom System einkassiert.

Aktuell bezieht er 16.211 Euro monatlich, auf Vollzeitbasis umgerechnet entspricht das einem Stundenlohn von 113,36 EUR – nicht schlecht für einen Kärntner Arbeitsmigranten ohne Ausbildung.
...
Soziale Hängematte
Ab 1988 folgte ein bis heute andauerndes Bummelstudium, das er nicht abschloss, es zahlt ja eh das Volk. Grinsend warf er sich in die soziale Hängematte, in der er bis heute herumschaukelt.

 

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Russen-Spionage: FPÖ schweigt erstmals zu Ausländern, die zum Einbrechen nach Wien kommen
Russische Agenten brachen in Wien in die Wohnung eines Journalisten ein und stahlen einen Laptop und USB-Sticks. Die FPÖ meldete sich bis jetzt noch nicht zu Wort und schreibt damit Parteigeschichte: Erstmals schweigt die Patriotenpartei zu Ausländern aus Osteuropa, die zum Einbrechen die Festung Österreich heimsuchen.

Es ist heute merkwürdig still in der Festung Österreich. Bis 16 Uhr lag noch keine Einladung zur Eil-Pressekonferenz von Herbert Kickl vor. Es wurde keine Demo am Viktor-Adler-Markt angemeldet. Und auch FPÖ-TV unterbrach das aktuelle Programm („Ivermectin-Einläufe gegen 5G-Impfschäden im Test“, gefolgt von „Fit mit Hitlergruß-Andi“) noch nicht für eine Sondersendung.

Und das, obwohl nachweislich Ausländer aus dem Osten nach Wien kamen, um in eine Wohnung einzubrechen und außerdem Handys zu verscherbeln, die in Wien-Floridsdorf gestohlen wurden. Hat die Patriotenpartei den Kampf gegen Ausländerkriminalität etwa aufgegeben?

 
Den Wahnsinn stoppen? Ja, den der FPÖ
Auf dem aktuellen Wahlplakat der Freiheitlichen findet sich alles, was die Partei unerträglich macht. Wähler müssten diese Niedertracht durchschauen

"Es reicht! Es reicht, weil die Summe der politischen Wahnsinnigkeiten ein Ausmaß erreicht hat, bei dem man nur noch auf die Stopptaste drücken kann." Das sind die Worte des Spitzenkandidaten der FPÖ. Harald Vilimsky steht vor seinem gerade enthüllten Plakat für den EU-Wahlkampf, mitten im Burgenland. Vilimsky meint mit seinem 2024er-Aufwasch des "Es reicht" von Alt-ÖVP-Chef Willi Molterer die EU und sowieso alles. Man muss seine Worte aber vor allem auf die FPÖ beziehen: Es reicht, FPÖ!

Auf dem FPÖ-Plakat küsst der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor einem schwarz-düster-dystopischen Gemenge aus Panzern, Trümmern, Impfspritzen, dem Coronavirus, Windrädern und einem Flüchtlingsboot. Die EU betreibe Kriegstreiberei, Öko-Kommunismus, dazu Asylkrise und Corona-Chaos. Stoppt den EU-Wahnsinn. Die FPÖ, abgetaucht in eine Weltverschwörung, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat.

 
ORF-Satiriker sieht blau: Peter Klien radikalisiert sich an FPÖ-Theorien :mrgreen:
"Die FPÖ spricht als einzige Partei die Wahrheit aus": Der "Great Reset" des "Gute Nacht Österreich"-Anchors mit FPÖ-Abgeordnetem und EU-Kandidaten

Diesen Mann wird kein FPÖ-Security mehr in den Schwitzkasten nehmen müssen, um Parteichef Herbert Kickl vor heiteren Fragen nach dem Kuss mit Eva Glawischnig zu bewahren: ORF-Satiriker Peter Klien hat sich Freitagabend an FPÖ-Theorien zu "Great Reset", Weltregierung, Überwachungsstaat nach chinesischem Vorbild und Recht behaltenden Schwurblern radikalisiert. "Die FPÖ spricht als einzige Partei die Wahrheit aus", brüllt sich Klien aus der neuen Folge von "Gute Nacht Österreich", von Rauchschwaden und blauem Licht umwabert, bevor er vom Stuhl hinter seinen Show-Schreibtisch fällt.

Weltregierung und WHO
Dabei beginnt alles so seriös mit dem dieswöchigen Erklärstück der ORF-Satiresendung ("Sie werden lachen, es wird ernst"): Im Buch Covid 19: The Great Reset des Mitbegründers des World Economic Forum Klaus Schwab und des französischen Wirtschaftswissenschafters Therry Malleret komme etwa gar nicht vor, womit FPÖ-Chef Herbert Kickl auf FPÖ-TV 2022 diesen Reset erklärte. Also keine "Abschaffung von Nationalstaaten" und keine "Einheitsregierung", "wo uns selbst ernannte Eliten regieren und kontrollieren".

 
Russland-Spionage
Roter Faden durch Österreichs Geschichte
Wie folgenreich der aktuelle Spionagefall rund um Egisto Ott tatsächlich sein könnte, muss sich erst herausstellen. In der Vergangenheit hatte Spionage in Österreich teils enorme Auswirkungen, wie ein Blick zurück zeigt. An Beispielen mangelt es hierzulande nicht, auch etliche Frauen spionierten für Russland.

Liebesgrüße aus Moskau haben oft ein Ziel: Wien. Österreich hat als Standort vieler internationaler Institutionen bekanntlich eine lange Tradition der Spionage. Russland sticht dabei – damals wie heute – hervor, wie der Geheimdienstexperte und Historiker Thomas Riegler gegenüber ORF.at sagt.

Gerade der Spionagefall rund um den ehemaligen Verfassungsschützer Egisto Ott hat gezeigt, dass alte Klischees auch heute noch einen wahren Kern haben können. Ott und Komplizen sollen über Jahre hinweg Zielpersonen ausspioniert und Informationen an den russischen Geheimdienst verkauft haben – eine kleine Gruppe von Insidern sprengte demnach im Alleingang die heimische Spionageabwehr. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Von Mäusen und Motiven

 
Das Gebot der Stunde ist die Offenlegung der FP-Verbindungen zu Putin
Die politische Aufarbeitung der Spionageaffäre kann nicht bis nach den Wahlen warten. Die Bevölkerung muss wissen, welche Partei im Dienste Russlands steht

Seit einiger Zeit bemüht sich die in ihrer Geschichte einst eher antiklerikale FPÖ um einen christlichen Anstrich, was nicht nur angesichts ihrer Flüchtlingspolitik kühn ist. Bei seiner letzten Rede im Hohen Haus griff Parteichef Herbert Kickl einmal mehr zur Religion, was in einem säkularen Staat per se schon fragwürdig ist. Aber wenn man schon aus der Bibel zitiert, dann bitte richtig. Als Kickl gegen die ÖVP austeilte, musste das Alte Testament herhalten.

"Das neunte Gebot, meine Damen und Herren: Du sollst nicht lügen" habe keine Bedeutung mehr in der Volkspartei, rief Kickl. Im neunten Gebot geht es allerdings darum, "deines Nächsten Frau" nicht zu "begehren". Das achte Gebot wäre jenes, das Lügen untersagt. Kann passieren. Wer erst später im Leben den Glauben als Strategie entdeckt, muss nicht zwingend bibelfest sein.

 
Braunau in Österreich
Vier Deutsche nach Besuch bei Hitlers Geburtshaus angezeigt
Weil sich eine Frau vor Hitlers Geburtshaus mit ausgestrecktem Arm fotografieren ließ, wurde eine Polizeistreife auf eine vierköpfige Gruppe aus Bayern aufmerksam. Der Besuch in Braunau hat Konsequenzen.
Zwei Paare aus Bayern haben Adolf Hitlers Geburtsort in Österreich an dessen Geburtstag besucht und sind wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das NS-Verbotsgesetz angezeigt worden. Die Gruppe im Alter zwischen 24 und 31 Jahren stammt aus dem Gebiet von Plattling im Landkreis Deggendorf, wie die österreichische Polizei am Montag mitteilte .

Die zwei Schwestern und ihre Lebensgefährten waren laut Polizei am 20. April nach Braunau gefahren, um weiße Rosen am Geburtshaus des späteren Diktators niederzulegen. Eine Polizeistreife beobachtete, wie eine der Frauen den Hitlergruß zeigte.

Hitlergruß angeblich aus Spaß

 
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