Neue Chatprotokolle zwischen Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und weiteren ehemaligen und aktuellen FPÖ-Parteigranden deuten auf Postenabsprachen hin – etwa rund um die Bestellung des Immobilienunternehmers Siegfried Stieglitz zum Aufsichtsratsvorsitzenden der ASFINAG.
In einem dem „profil“ nun neu vorliegenden Bericht der (WKStA) zur Causa Stieglitz zeigen Chatverläufe, dass Stieglitz die FPÖ auch mit der Bereitstellung eines Wahlkampfbusses für die Nationalratswahl 2017 unterstützt haben dürfte – und zwar kostenlos, wie die WKStA laut „profil“ vermutet.
Die Chats zeigen aber viel mehr, als Vilimskys Geschmacklosigkeit. Sie beleuchten den Postenschacher unter der türkis-blauen Regierung. Stieglitz wurde 2018 Asfinag-Aufsichtsrat, nachdem er Strache schrieb:
"Konntest Du mit Norbert (Anm: Norbert Hofer, Ex-Verkehrsminister) in meiner Sache schon reden? ... Abmachungen sollen eingehalten werden." Strache antwortete: "Ja, werde mit ihm reden. Kontaktiere du ihn auch!"
Seit dem 1. Lockdown absolut nichts. Sonja Lauterbach hat lange Zeit in der Schweiz gelebt und gearbeitet zu dem ThemaWieso steht Österreich in den Corona Zahlen besser da als die Schweiz bei fast gleicher Bevölkerungzahlen ??
Was machen die Österreicher richtig ??
Sebastian Kurz war eingeweiht. Das beweisen erstmals geheime SMS, die der CASAG-Beschuldigte Thomas Schmid am 23. Dezember 2018 mit einer Vertrauten im Finanzministerium austauschte. Beide reden über Postenwünsche des Kanzlers, die Informationen von ÖBAG bis OMV, die direkt an Kurz gingen und beide machen sich über „Saubermann“ Kurz lustig. Schmid hat die SMS gelöscht, die WKStA hat sie wiederhergestellt. ZackZack veröffentlicht sie als erste.
zackzack.at
Ermittlungen und der U-Ausschuss zeigen immer deutlicher, wie sich Türkis-Blau die Republik aufgeteilt und Posten an Spender und Freunde vergeben hat
LINIENTREUE CHEFREDAKTEURE BLAMIEREN SICH IM ORF
Die „ORF“-Runde der Chefredakteure wurde am Sonntag gleich im Anschluss an die ersten Ergebnisse zur Wien-Wahl ausgestrahlt. Die SPÖ ist mit knapp 42 Prozent (Stand letzte Hochrechnung, offizielles Ergebnis kommt noch) eindeutig die Wahlsiegerin.
Nicht jedoch für die ausschließlich bürgerlichen Journalisten der ORF-Runde. Fairerweise muss man Rainer Nowak, Chef der „Presse“, eine ausgewogene Analyse attestieren.
Doch Martina Salomon („Kurier“) und Christian Rainer („Profil“) schienen offenbar andere Zahlen zu haben als der Rest des Landes. Beide spielten den Sieg der SPÖ mit merkwürdigen Argumenten herunter. Rainer ging sogar soweit, dass die 42 Prozent gar kein Sieg sein würden.
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