Das Gespräch" im ORF über Asylnotstand: Sprüche aus der Kampfrhetorikkiste
Während Asylkoordinator Lukas Gahleitner-Gertz mit Zahlen für Klarheit sorgt, liefern sich die Parteien bei Susanne Schnabl den üblichen Schlagabtausch
Herrscht beim Thema Asyl tatsächlich ein echter Notstand, sodass Flüchtlinge künftig ihre Familien nicht mehr nachholen können, oder steckt dahinter politisches Kalkül? Eindeutig Letzteres, sagt Asylkoordinator Lukas Gahleitner-Gertz und legt am Sonntag bei Susanne Schnabl in Das Gespräch die Zahlen auf den Tisch.
"Wir haben derzeit so wenige Asylwerber in der Grundversorgung in Österreich wie noch nie, seit wir die Aufzeichnungen haben. Wir sprechen derzeit von 11.400 Personen." Zum Familiennachzug sagte Gahleitner-Gertz: "Wir hören seit fünf Monaten, dass etwas gestoppt werden soll. Tatsächlich kommen aber keine Personen mehr nach." Bei der Integration sieht er sehr wohl "Druckstellen".
Bei diesen Druckstellen hätte man aufbauen können – nicht nur in dieser Diskussion, sondern auch im Prozess der politischen Willensbildung. Bei Susanne Schnabl beließen es die Parteienvertreter bei den üblichen gegenseitigen Anwürfen: Grüne gegen ÖVP, SPÖ gegen ÖVP, ÖVP gegen FPÖ, Neos gegen FPÖ, FPÖ gegen alle. An Sprüchen aus der Kampfrhetorikkiste mangelte es nicht.
www.derstandard.at
Während Asylkoordinator Lukas Gahleitner-Gertz mit Zahlen für Klarheit sorgt, liefern sich die Parteien bei Susanne Schnabl den üblichen Schlagabtausch
Herrscht beim Thema Asyl tatsächlich ein echter Notstand, sodass Flüchtlinge künftig ihre Familien nicht mehr nachholen können, oder steckt dahinter politisches Kalkül? Eindeutig Letzteres, sagt Asylkoordinator Lukas Gahleitner-Gertz und legt am Sonntag bei Susanne Schnabl in Das Gespräch die Zahlen auf den Tisch.
"Wir haben derzeit so wenige Asylwerber in der Grundversorgung in Österreich wie noch nie, seit wir die Aufzeichnungen haben. Wir sprechen derzeit von 11.400 Personen." Zum Familiennachzug sagte Gahleitner-Gertz: "Wir hören seit fünf Monaten, dass etwas gestoppt werden soll. Tatsächlich kommen aber keine Personen mehr nach." Bei der Integration sieht er sehr wohl "Druckstellen".
Bei diesen Druckstellen hätte man aufbauen können – nicht nur in dieser Diskussion, sondern auch im Prozess der politischen Willensbildung. Bei Susanne Schnabl beließen es die Parteienvertreter bei den üblichen gegenseitigen Anwürfen: Grüne gegen ÖVP, SPÖ gegen ÖVP, ÖVP gegen FPÖ, Neos gegen FPÖ, FPÖ gegen alle. An Sprüchen aus der Kampfrhetorikkiste mangelte es nicht.
"Das Gespräch" im ORF über Asylnotstand: Sprüche aus der Kampfrhetorikkiste
Während Asylkoordinator Lukas Gahleitner-Gertz mit Zahlen für Klarheit sorgt, liefern sich die Parteien bei Susanne Schnabl den üblichen Schlagabtausch