Medienglosse "Blattsalat"
Im Rausch und neue Gerüchte um die Auferstehung von Sebastian Kurz
Wegen verkehrstechnischer Auffälligkeit geriet Norbert Hofer in die Fänge der Polizei, die ihn respektlos von seinem Führerschein trennte, mehr konnte sie nicht tun, um die "Salzburger Nachrichten" zufriedenzustellen
Man kann es mit der Forderung nach politischer Verantwortung übertreiben. Und oft paart sich das auch noch mit der Forderung nach nicht nur welt-, sondern vor allem landesfremder Askese. So jammerten die "Salzburger Nachrichten" diese Woche, es sei noch immer nahezu undenkbar, dass ein Politiker beim Frühschoppen mit einem alkoholfreien Bier anstößt oder beim Heurigenempfang Mineralwasser trinkt. Anlass für die Klage waren einige freiheitliche Politiker, die als rollende Alko-Pops Österreichs Straßen homogen bevölkerten.
Die Sache wäre wegen ihrer Gewöhnlichkeit vielleicht gar nicht in die Medien geraten, hätte sich nicht auch Fast-Staatsoberhaupt Norbert Hofer als Volksdrogenkurier – 2,5 Promille, aber nur für den Eigenbedarf – betätigt. Wegen verkehrstechnischer Auffälligkeit geriet er in die Fänge der Polizei, die ihn respektlos von seinem Führerschein trennte, mehr konnte sie nicht tun, um die "Salzburger Nachrichten" zufriedenzustellen. Die fragten, sollte ein Politiker nach einer Alkofahrt im Amt bleiben dürfen, und antworteten sich eindeutig mit der etwas windigen Behauptung: Verantwortung zu tragen und auch zu übernehmen, ist ein wesentlicher Teil des Jobs. Das scherte Hofer aber nicht im Geringsten, er war sich gewiss, dass sein völkischer Ruhm als Landtagsabgeordneter unter dem Entzug des Führerscheins nicht im Geringsten leiden würde.
www.derstandard.at
Im Rausch und neue Gerüchte um die Auferstehung von Sebastian Kurz
Wegen verkehrstechnischer Auffälligkeit geriet Norbert Hofer in die Fänge der Polizei, die ihn respektlos von seinem Führerschein trennte, mehr konnte sie nicht tun, um die "Salzburger Nachrichten" zufriedenzustellen
Man kann es mit der Forderung nach politischer Verantwortung übertreiben. Und oft paart sich das auch noch mit der Forderung nach nicht nur welt-, sondern vor allem landesfremder Askese. So jammerten die "Salzburger Nachrichten" diese Woche, es sei noch immer nahezu undenkbar, dass ein Politiker beim Frühschoppen mit einem alkoholfreien Bier anstößt oder beim Heurigenempfang Mineralwasser trinkt. Anlass für die Klage waren einige freiheitliche Politiker, die als rollende Alko-Pops Österreichs Straßen homogen bevölkerten.
Die Sache wäre wegen ihrer Gewöhnlichkeit vielleicht gar nicht in die Medien geraten, hätte sich nicht auch Fast-Staatsoberhaupt Norbert Hofer als Volksdrogenkurier – 2,5 Promille, aber nur für den Eigenbedarf – betätigt. Wegen verkehrstechnischer Auffälligkeit geriet er in die Fänge der Polizei, die ihn respektlos von seinem Führerschein trennte, mehr konnte sie nicht tun, um die "Salzburger Nachrichten" zufriedenzustellen. Die fragten, sollte ein Politiker nach einer Alkofahrt im Amt bleiben dürfen, und antworteten sich eindeutig mit der etwas windigen Behauptung: Verantwortung zu tragen und auch zu übernehmen, ist ein wesentlicher Teil des Jobs. Das scherte Hofer aber nicht im Geringsten, er war sich gewiss, dass sein völkischer Ruhm als Landtagsabgeordneter unter dem Entzug des Führerscheins nicht im Geringsten leiden würde.
Im Rausch und neue Gerüchte um die Auferstehung von Sebastian Kurz
Wegen verkehrstechnischer Auffälligkeit geriet Norbert Hofer in die Fänge der Polizei, die ihn respektlos von seinem Führerschein trennte, mehr konnte sie nicht tun, um die "Salzburger Nachrichten" zufriedenzustellen