Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Österreich

:haha:

Das muss eine Matrix sein in der wir leben, das kann nicht real sein.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Das muss eine Matrix sein in der wir leben, das kann nicht real sein.
Du meinst damit sicher Mario Zna: Host of the Mario Zna Podcast, Proud Serbian and Orthodox Christian! Besuche ihn in Belgrad :mrgreen:
KI:
Aus journalistischer Sicht, von Medienanalysten und Fact-Checking-Plattformen wie Raskrikavanje wird der Account von Mario Bojić („Mario Zna“) und sein Portal Nulta Tačka als äußerst kontrovers und problematisch eingestuft.
Dass er in bestimmten Nutzerkreisen für eine ablehnende Haltung gegenüber dem Islam gelobt wird, fügt sich in das breitere, dokumentierte Spektrum seiner Inhalte ein. Die wesentlichen Kritikpunkte und negativen Aspekte lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1. Verbreitung von Xenophobie und Anti-Migrations-Rhetorik
  • Ideologische Ausrichtung: Das Portal und der Podcast verbreiten regelmäßig stark antimigrantische und nationalistische Narrative. Kritiker werfen dem Account vor, gezielt Ängste vor Überfremdung, dem Verlust der christlich-orthodoxen Identität und einer vermeintlichen Bedrohung durch den Islam zu schüren. Diese Rhetorik überschneidet sich mit rechtsextremen Ideologien des „Großen Austauschs“. [1, 2]

2. Plattform für rechtsextreme Ideologen
  • Normalisierung radikaler Ansichten: Bojić bietet Akteuren aus der internationalen rechtsextremen Szene eine Bühne. Durch Interviews mit Figuren wie dem österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner (Kopf der Identitären Bewegung) tragen seine Kanäle zur Normalisierung und grenzüberschreitenden Vernetzung radikaler, ethno-nationalistischer Ansichten bei. [1]

3. Systematische Verbreitung von Falschinformationen und Verschwörungsmythen
  • Desinformation: Unabhängige Fact-Checker ordnen das Format als eines der aktivsten Desinformationsmedien im serbischsprachigen Raum ein. Zu den Kernthemen gehören:
    • Medizinische Mythen: Verbreitung von Impfgegnerschaft, Warnungen vor „Turbo-Krebs“ durch Mobilfunkstrahlung (5G) oder verharmlosende Theorien zu globalen Pandemien.
    • Verschwörungstheorien: Erzählungen über die totale Kontrolle der Menschheit durch „globale Eliten“ (z. B. Klaus Schwab, George Soros, Bill Gates), Transhumanismus und die angebliche Chip-Steuerung über Neuralink.
    • Klimawandel-Leugnung: Systematisches Abstreiten des menschengemachten Klimawandels als Erfindung globalistischer Organisationen. [1, 2, 3]

4. Radikaler Anti-Westler-Kurs und Polarisierung
  • Geopolitische Agitation: Die Inhalte zielen auf eine tiefe gesellschaftliche Spaltung ab. Durch eine radikale Anti-EU- und Anti-NATO-Rhetorik wird ein kompromissloses Feindbild gegenüber westlichen Demokratien aufgebaut. Gleichzeitig wirft er der demokratisch gewählten Führung Serbiens permanent „Verrat“ vor, was zu einer Radikalisierung der eigenen Anhängerschaft beitragen kann. [1]
 
Reaktionen aus Ländern auf Babler-Rückzug
SPÖ-Chef Andreas Babler hat am Sonntagabend angekündigt, er werde sich bis Jahresende als Vizekanzler und Parteichef zurückziehen. Die ersten Reaktionen aus den Landesparteien fielen positiv aus: Man sehe die Partei auf einem guten Weg.

Babler sagte nach der Sitzung der Bundes-SPÖ mit den Länderorganisationen, dass sein Rückzug ein Beitrag zur Geschlossenheit der Partei sei. Die internen Debatten müssten enden.

SPÖ-Niederösterreich-Chef Sven Hergovich sieht das offenbar ähnlich: Er sagte gegenüber noe.ORF.at, dass „neun Bundesländer, die Frauen und die FSG (Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter:innen, Anm.) heute an einem Strang gezogen haben. Das gab es lange nicht mehr und ist ein wichtiges Signal für eine gute Zukunft der SPÖ.“

Man habe „einen guten Weg für die SPÖ erreicht“, so Hergovich. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Marterbauer, Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner und Klubchef Philip Kucher, die Babler in der Parteiführung zur Seite gestellt werden, die SPÖ nun in „ruhigere Zeiten“ führen werden: „Diese Veränderung war notwendig, es wurden Gräben zugeschüttet, und ich bin guten Mutes, dass wir nun in eine geeintere und bessere Zukunft gehen. Das ist gut für die SPÖ und vor allem gut für das Land“ – mehr dazu in noe.ORF.at.

 
Angriff auf die Pressefreiheit: Polizei verhaftet Journalist bei Berichterstattung über Steyrer Spaziergang
Es sind unfassbare Szenen, die sich gestern beim 300. Steyrer Spaziergang abgespielt haben. Der Journalist Michael Bonvalot wurde – angeblich auf Wunsch des Versammlungsleiters des Spazierganges – vor unseren Augen verhaftet.

STEYR. Einmal mehr sorgt der als „Steyrer Spaziergang“ bekannte Verschwörungsaufmarsch für Aufregung. Im Mittelpunkt steht diesmal das Vorgehen der Steyrer Polizei, die den Journalisten Michael Bonvalot während seiner Berichterstattung verhaftet hat. Besonders kritisch: Die Verhaftung soll laut Bonvalot quasi auf Zuruf des Versammlungsleiters des Spazierganges passiert sein, da dieser sich „bedroht fühlte“, so Bonvalot nach seiner Freilassung.

Schwerer Angriff auf die Pressefreiheit
Der Wiener Journalist Michael Bonvalot (standpunkt.press) war – mit Personenschutz – für eine Berichterstattung angereist. Kurz nach seiner Ankunft am Kundgebungsort am Steyrer Stadtplatz wurde er von mehreren Teilnehmern der Kundgebung erkannt und nach eigenen Aussagen stark bedrängt. Kurz darauf wurde er von Beamten der Steyrer Polizei einer Kontrolle und Leibesvisitation unterzogen. Die Beamten wiesen Bonvalot darauf hin, dass sie ihn verhaften würden, wenn er den Bereich der Kundgebung nicht verlassen würde. Bonvalot lehnte dies natürlich ab und wies die Beamten seinerseits darauf hin, dass dies rechtswidrig wäre.

Als Bonvalot dann seine Berichterstattung fortsetzen wollte, wurde er von der Steyrer Exekutive tatsächlich verhaftet, abgeführt und erst Stunden später wieder freigelassen. Eine direkte Anfrage von e-steyr an einen leitenden Beamten vor Ort, was denn der Grund der Verhaftung wäre, wollte der Beamte nicht beantworten. Man sei „zu beschäftigt“, um jetzt Fragen zu beantworten.

 
Die Macht der "Krone" ...
... wird überschätzt, wie sich an der Kandidatur von Gerhard Zeiler zeigte.

Ein nicht unwichtiger Nebeneffekt des großen SPÖ-Dramas: Es hat sich (endgültig) herausgestellt, dass die Macht der Krone schwer überschätzt wird. Gerhard Zeiler hatte bei seiner Aktion "Wie werde ich endlich SPÖ-Vorsitzender" voll auf die Kronen Zeitung gesetzt. Die große Ansage – "Ich kandidiere" – war strategisch mit einem großen Interview in der Sonntags-Krone platziert. So wurde vorab signalisiert: Zeiler hat den Segen der allmächtigen Massenzeitung, nur das zählt.

Es kam anders. Das Interview fand statt, aber das geplante große Feuerwerk erlosch sehr rasch (ebenso wie nachgeschobene Interviews in anderen Medien). Das lag sicher auch daran, dass Zeiler erstaunlich wenig Mitreißendes zu bieten hatte. Aber eben auch daran, dass die Krone schon länger nicht (mehr) den Einfluss hat, den ihr Generationen von Politikern zusprachen. Das hat viele Gründe – den Wandel in der Medienwelt, aber auch dass den Krone-Kampagnen heute der Schuss Rücksichtslosigkeit fehlt, der sie jahrzehntelang "auszeichnete".

Natürlich hat die Krone heftig an der Demontage von Andreas Babler gearbeitet. Sie gab damit den äußeren Anlass für die Krisensitzung, die zu seinem Abstieg führte. Aber SPÖ-intern war Bablers Abgang schon längst geplant. Vor allem aber hat die Krone ihren "Kandidaten" Zeiler nicht durchgebracht. Vielleicht fürchtet sich die Politik jetzt weniger vor ihr. (Hans Rauscher, 5.10.2026)

 
Leaks: Pilnacek soll laut WKStA "justizinterne" Mails nach außen gespielt haben
Die Auswertung von Christian Pilnaceks Daten durch die WKStA legt nahe, dass der damalige Sektionschef das Umfeld von Beschuldigten mit Interna versorgt habe

Die Anklage gegen führende Mitarbeiter des Innenministeriums war Christian Pilnacek ein Dorn im Auge – obwohl er sie zuvor als Sektionschef selbst genehmigt hatte. Die Angelegenheit – die Causa Stadterweiterungsfonds – ist ein Verfahren, das den Konflikt zwischen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) und ihren Oberbehörden eindrucksvoll und beispielhaft illustriert. In der Sache ging es um den Vorwurf, dass Verantwortliche Fondsgelder zweckwidrig ausgegeben hätten. Die ganze Sache begann schon 2013 und hat von Beginn weg für Troubles in der Justiz gesorgt.

Jetzt hat die WKStA sie erneut geprüft, und zwar im Rahmen der Frage, ob es in der Ära Pilnacek zu (versuchten) Interventionen in Ermittlungsverfahren gekommen sei. Das hatte Pilnacek im Sommer 2023, kurz vor seinem Tod, in einem aufgezeichneten Gespräch behauptet, er adressierte dabei die ÖVP.

 
Diesen Namen hatte ich schon vor einiger Zeit "vergeben" Um genau zu sein vor beinahe 1 Jahr


Windkraft-Kampagne
Bürgermeister für mehr Windkraft: "Vielleicht heißt das Weinviertel einmal Windviertel"
Können Windräder ein Stück Heimat werden? Die Interessenvertretung Windkraft Österreich wirbt mit einer neuen Kampagne genau dafür

Bürgermeister Albert Mayer (ÖVP) hat in seiner Gemeinde Rohrau 26 Windräder stehen, und drei kommen bis Jahresende noch dazu. 29 Windräder, das ist fast so viel wie das gesamte Bundesland Oberösterreich. Dabei ist Rohrau in Niederösterreich eine kleine Gemeinde mit 1700 Einwohnerinnen und Einwohnern.

"Mit dem Windertrag lukriert die Gemeinde Einnahmen", erklärt Mayer dem STANDARD, warum er Rohrau als "Windgemeinde" sieht und stolz darauf sei. Eine sechsstellige Summe fließe durch den Windstrom jährlich in die Gemeindekasse, sagt Mayer: "Mit dem Geld haben wir im vorigen Jahr unsere Volksschule umgebaut und einen Zubau gemacht."

Aber auch abseits der Gemeindefinanzen wirbt Mayer für mehr Windkraft in Österreich. "Der Strom kommt nicht aus der Steckdose, das ist zu simpel. Wer Milch kauft, braucht dafür auch eine Kuh." An Gemeinden, die Windkraftprojekte abwehren wollen, richtet er die Frage: "Was ist uns lieber: ein Atomkraftwerk oder ein Landschaftsbild mit Windrädern?"

Gefühle fürs Windrad
Mayer ist einer von zwei Bürgermeistern, die am Montag beim Start einer Kampagne der Interessenvertretung Windkraft Österreich (früher IG Windkraft) in St. Pölten dabei waren. Name der Kampagne: "Niederösterreich: Heimat sicherer Energie". Die Botschaft lautet: Windenergie sei verlässlich, lokal, und sie schaffe Umsatz und Arbeitsplätze in der Region. Öl- und Gasimporte hingegen würden von anderen Staaten zunehmend als politisches Druckmittel eingesetzt werden.

 
Die mahnenden Worte können sie ÖVP und Neos sparen.
Koalitionspartner mit mahnenden Worten
Der angekündigte Personalumbau bei der SPÖ wirft auch bei den beiden Koalitionspartnern Fragen auf. Montagvormittag berieten die Länderchefs der ÖVP, wie man mit der neuen Situation umgehen soll. Am Nachmittag betonte Parteichef und Kanzler Christian Stocker erneut, dass parteiinterne Diskussionen nicht die Regierungsarbeit beeinträchtigen dürften. Das unterstrich auch NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger.

Stocker betonte, seine Aufgabe sei es, die Handlungsfähigkeit und Stabilität der Bundesregierung sicherzustellen. Ebenso erwartet er von der SPÖ, dass sie sich dem „Herbst der Ergebnisse“ widmet. Die Regierung müsse den Wirtschaftsstandort stärken, die Reformpartnerschaft vorantreiben sowie Sozialhilfereform, Zukunftsdepot und das Verbot des Politischen Islam umsetzen. Die Staatsverantwortung müsse immer über der Parteipolitik stehen.

Den von der SPÖ gewählten Übergabeprozess wollte er nicht kommentieren. Sein Ansprechpartner bleibe jedenfalls der Vizekanzler, und das sei weiterhin SPÖ-Chef Andreas Babler. Auf die Frage nach etwaigen Neuwahlen betonte Stocker, die Koalition funktioniere und arbeite.

 
Was hinter Bablers kompliziertem Abschied auf Raten steckt
Bablers Unnachgiebigkeit, Marterbauers Krankheit und ein Mangel an Alternativen führten zu komplexem Stufenplan. Ländervertreter sind dennoch zufrieden.
Vorne am Rednerpult ein nach der Krisensitzung leicht unaufgeräumt wirkender Andreas Babler, ihm gegenüber in der ersten Sitzreihe still zuhörend die Spitzen der SPÖ-Landesparteien, Gewerkschaft und Frauenorganisation. So merkwürdig das Setting bei der Präsentation des Umbaus der SPÖ-Spitze, so merkwürdig auch die geplante Vorgehensweise, auf die sich die Genossen Sonntagabend geeinigt haben, um den glücklosen Babler als Parteichef loszuwerden.

Nochmals kurz zusammengefasst: Babler gibt den Vizekanzler-Posten zu Jahresbeginn an Finanzminister Markus Marterbauer ab, bleibt aber Minister (Kultur, Medien, Sport, Wohnbau). Als Parteichef werden ihn schon jetzt mit Klubobmann Philip Kucher und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner zwei geschäftsführende Parteivorsitzende zur Seite gestellt, ehe sie ebenfalls zu Jahresbeginn den Vorsitz ganz von ihm übernehmen.

Endgültig geklärt werden soll die Vorsitz-Frage bei einem Parteitag im Frühjahr, wobei nach Jetztstand Marterbauer gekürt werden soll. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem kompliziert wirkenden Konstrukt:

 
Ex-Spindoktor Rudas: „Ludwig hat die SPÖ wieder zusammengeführt“
Andreas Rudas, der Medienmanager und ehemalige Bundesgeschäftsführer der SPÖ, über die sonntäglichen Personalentscheidungen, die Rolle von Gerhard Zeiler und das Manko der Mitte-Parteien.
Andreas Rudas zählt zu den engsten Weggefährten von Gerhard Zeiler, der von der SPÖ nicht als Nachfolger von Andreas Babler installiert wurde. Dennoch sieht Rudas die Personalentscheidungen in der Sozialdemokratie positiv.

KURIER: Herr Rudas, am Sonntag haben die SPÖ-Granden getagt und am Ende sind eine Dreier-Parteispitze mit Ablaufdatum und ab Jänner ein neuer Vizekanzler präsentiert worden. Wie beurteilen Sie das Ergebnis?

Andreas Rudas: Wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass sehr viele politische Beobachter entsetzt und sehr kritisch waren. Auch die Zeitungsartikel waren durch die Bank negativ. Das muss man anerkennen, das war für die Öffentlichkeit ein nicht nachvollziehbarer Schritt. Wenn sich der erste Staub gelegt hat, muss man aber schon auch sagen, was da tatsächlich passiert ist. Die Partei hat ja nicht nur unter den schlechten Umfragewerten gelitten, vielmehr war sie in den vergangenen Jahren vollkommen zerrissen. Es hat keine ordentlichen Sitzungen der Parteigremien gegeben, weil die Bundesländer nicht mehr gekommen sind. Offensichtlich hat es Wiens Bürgermeister Michael Ludwig am Sonntag geschafft, die Partei wieder zusammenzuführen. Eine Geschlossenheit ist für die Sozialdemokratie in Zukunft nicht ganz unwichtig.

Diese Aussagen überraschen ein wenig, weil im Vorfeld der Sitzung eher von einem parteiinternen Match Bundesländer gegen Wien die Rede war. Nach dem Motto: Es kann nicht immer Wien entscheiden, was in der SPÖ passiert.

 
Zurück
Oben