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Nachrichten aus der Türkei




Kocgiri sind Zaza/Kurden und alevitisch, die sind in der Region Sivas verbreitet und nach denen ist der Aufstand benannt. Es ging aber dabei um Kurdische Autonomiegebiete. Da ging alles los und das hatte mit Einfluss auf Dersim/Tunceli. Weil es alles verbunden war zum Teil und diese Bevölkerungsgruppe (Kocgiri) auch dort verteilt war… es ging um Autonomiegebiete . Den Bereich um Zara und somit kocgiri war btw auch für viele Armenier Westarmenisch.

Mein Opa meinte immer schon unser Dorf /unsere Familie sei nicht türkisch. Es hatte nen Armenischen Namen, hat Verbindungen zum
Schwarzmeer(Pontos) und alles hoch gewachsene Menschen zum Teil angeblich aus dem Iran. Also komplett durcheinander die Region. Es ist auch in der Nähe einer bekannten antiken romasiedlung und viele aus der nördlichen schwarzmeerregion der Provinz mussten nach Griechenland. Das war eindeutig eine Sache des separatistmuses. Diese Region ist sehr eigen
Das historische dersim erstreckt sich bis zu den östlichen ausläufen von sivas. Beide Aufstände sind wie du schon sagst miteinander verbunden. Dersim war schon zu osmanischen Zeiten für seine widerspenstigkeit gefürchtet. Es war kein ethnischer Aufstand. Es waren auch einige kurdische gruppen auf Seiten der jungen türkei an dem massaker beteiligt.
Dieser Konflikt war mehrschichtig und lässt sich nicht so einfach erklären.
 
An das Madimak Brandanschlag kann ich mich noch sehr errinern als wäre es gestern. Seitdem haben die Aleviten ein besonderes Selbstbewusstsein.
1993 war das Jahr der Brandanschläge sowohl in der Türkei wie auch in Deutschland. Selbst die Wohnung unseres Nachbarn fiehl einen Brandanschlag zum Opfer.
Das Jahr 1993 war generell ganz speziell in der türkei. Schau mal was da alles so passiert ist.
 
Erdogan offen für Wiederannäherung an Assad
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich offen für eine Wiederannäherung an den syrischen Machthaber Baschar al-Assad gezeigt. Seine Regierung könne Assad „jederzeit einladen“, sagte Erdogan gestern gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Erdogan deutete an, Staats- und Regierungschefs, darunter der mit Assad verbündete russische Präsident Wladimir Putin, hätten ein Treffen zwischen ihm und Assad in der Türkei vorgeschlagen.

„Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem wir, sobald Baschar al-Assad einen Schritt zur Verbesserung der Beziehungen zur Türkei unternimmt, ihm gegenüber die gleiche Haltung einnehmen werden“, sagte Erdogan weiter. Die Türkei hatte ihre Beziehung zum Nachbarland Syrien nach Beginn des dortigen Bürgerkriegs im Jahr 2011 unterbrochen.

 
Erdogan offen für Wiederannäherung an Assad
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich offen für eine Wiederannäherung an den syrischen Machthaber Baschar al-Assad gezeigt. Seine Regierung könne Assad „jederzeit einladen“, sagte Erdogan gestern gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Erdogan deutete an, Staats- und Regierungschefs, darunter der mit Assad verbündete russische Präsident Wladimir Putin, hätten ein Treffen zwischen ihm und Assad in der Türkei vorgeschlagen.

„Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem wir, sobald Baschar al-Assad einen Schritt zur Verbesserung der Beziehungen zur Türkei unternimmt, ihm gegenüber die gleiche Haltung einnehmen werden“, sagte Erdogan weiter. Die Türkei hatte ihre Beziehung zum Nachbarland Syrien nach Beginn des dortigen Bürgerkriegs im Jahr 2011 unterbrochen.

Jetzt wo die Freie Syrische Armee das Doppelspiel der Türkei durchschaut hat und die Türkischen Besatzer aus dem Norden Syriens vertreibt, mögchte Erdogan sich plötzlich wieder mit dem Schlächter Assad annähern. Das ist Türkische Real Politik.
 
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