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Nachrichten aus der VR China

Da geht sicher ein großes Zittern durch China.
Anscheinend doch
China wirft Philippinen absichtliche Schiffskollision vor
Im Südchinesischen Meer ist es zu einem Vorfall zwischen einem Schiff chinesischer Behörden und der philippinischen Marine gekommen. China warf den Philippinen heute eine absichtliche Kollision eines Versorgungsschiffs mit einem Boot der chinesischen Küstenwache vor.

Das philippinische Schiff sei illegal in Gewässer an einem Riff eingedrungen, das in China Ren’ai Jiao heißt, teilte die chinesische Küstenwache mit. Die philippinischen Streitkräfte nannten die Vorwürfe falsch. Man werde über keine Details zu der „Versorgungsoperation“ an dem auch als Second-Thomas-Untiefe oder Ayungin Shoal bekannten Riff sprechen.

Umstrittene Gebietsansprüche
China erhebt in der Gegend Gebietsansprüche, obwohl der Internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag diese 2016 zurückwies. Peking ignoriert das Urteil jedoch. Die Philippinen zählen die Riffe zu ihrer exklusiven Wirtschaftszone und kritisieren, Schiffe der chinesischen Küstenwache hielten sich dort illegal auf und ließen die Spannungen durch ihr Handeln eskalieren.

 
China ermittelt gegen EU-Schweinefleisch
China hat eine Anti-Dumping-Untersuchung gegen importierte Produkte aus der Europäischen Union angekündigt. Die Ermittlung richte sich gegen eingeführtes Schweinefleisch und Nebenprodukte, teilte das Handelsministerium heute in Peking mit.

Das dürfte eine Gegenreaktion Pekings auf die von der EU angedrohten Strafzölle auf chinesische E-Autos sein. Zuvor hatte die EU-Kommission zu Chinas Subventionen für Elektrofahrzeuge ermittelt, die nach Ansicht Brüssels den Markt in Europa verzerren.

Vor allem Fleisch für Verzehr betroffen
Die chinesische Staatszeitung „Global Times“ hatte bereits unter Berufung auf einen Insider berichtet, dass die chinesische Industrie Beweise für die Untersuchung gegen bestimmte Milchprodukte und Schweinefleisch aus der EU sammle.

Betroffen seien Produkte, die hauptsächlich zum Verzehr durch Menschen gedacht sind, teilte das Handelsministerium mit. Als Beispiele nannte die Behörde frisches und gefrorenes Schweinefleisch oder Schlachtnebenerzeugnisse.

Fachleute rechneten mit Gegenreaktion
 
Xi bemängelt „tiefsitzende Probleme“ bei Chinas Militär
Chinas Präsident Xi Jinping macht „tiefsitzende Probleme“ beim Militär der Volksrepublik aus. Diese zeigten sich in der Politik, Ideologie und Arbeitsweise der Armee, zitierte der staatliche Sender CCTV Xi heute.

„Es darf für korrupte Elemente in der Armee kein Versteck geben.“ Der Präsident forderte ein schärferes Vorgehen gegen Bestechung.

Zudem rief er die Armeekader dazu auf, mutig genug zu sein, „ihre eigenen Unzulänglichkeiten“ offenzulegen und sie gewissenhaft zu korrigieren. Worauf Xi konkret anspielte, wurde nicht klar.

Er äußerte sich dem Sender zufolge auf einer Konferenz zur militärpolitischen Arbeit in der Stadt Yanan, die von 17. bis 19. Juni stattfand. An welchem Tag Xi sprach, ging aus dem Bericht nicht hervor.

 
Visa-Stopp
Ecuador reagiert auf Migrationswelle aus China
Ecuador ergreift Maßnahmen gegen Migration: Das südamerikanische Land kündigt an, ab dem 1. Juli die Visabefreiung für chinesische Staatsbürger vorübergehend auszusetzen. Auch die USA sind von dem Schritt betroffen.

Der Schritt ist ein deutliches Zeichen für die wachsenden Bedenken im Land wegen der zuletzt stark gestiegenen Zahl von Migranten aus China. Wie die Nachrichtenagentur „AP“ berichtet, hat das ecuadorianische Außenministerium eine „besorgniserregende“ Zunahme irregulärer Migrationsbewegungen als Grund für die Maßnahme angegeben.

Deutlich mehr Ein- als Ausreisen in Ecuador
Es wurde festgestellt, dass etwa die Hälfte der chinesischen Bürger, die nach Ecuador kamen, das Land nicht innerhalb der erlaubten 90 Tage oder über reguläre Wege verließen. Nach offiziellen Daten der ecuadorianischen Regierung reisten chinesische Bürger im Jahr 2023 48.381 mal in das Land ein, verließen es jedoch nur 24.240 mal – ein signifikanter Unterschied, der die höchste Rate unter allen Nationalitäten darstellt.

 
„BEZÜGE AUSLÖSCHEN“
China benannte viele uigurische Orte um
Seit Jahren geht die chinesische Regierung in der Provinz Xinjiang brutal gegen die muslimische Minderheit der Uiguren vor – Menschenrechtsgruppen werfen Peking unter anderem Misshandlungen und Folter vor, etwa im Zuge von Zwangsarbeit in Lagern. Ein neuer Bericht zweier NGOs zeigt das Bestreben Pekings auf, „religiöse oder kulturelle Bezüge auszulöschen“, wie es heißt – mittels Umbenennung Hunderter Dörfer und Städte.

Die neuen Ortsnamen spiegeln die Ideologie der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) wider, wie aus einer am Mittwoch vorgelegten Untersuchung der in Norwegen ansässigen Organisation Uyghur Hjelp und der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hervorgeht. Dokumentiert sind die Fälle von rund 630 Gemeinden, die im Zuge der Repression durch Peking zwischen 2009 und 2023 umbenannt wurden.

 
3,5 Gigawatt (GW)
China hat größtes Solarkraftwerk der Welt in Betrieb genommen
China möchte bis 2060 klimaneutral werden und baut deshalb die Wind-, Wasser- und Solarkraft mit hohem Tempo aus. 2023 hat das Land neue Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 217 Gigawatt (GW) installiert, was einer Steigerung von 148 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht. Kürzlich hat China zudem den Bau eines schwimmenden Solarparks aus 3,3 Millionen Modulen angekündigt, der etwa 230.000 Menschen mit Strom versorgen soll.

China Green Electricity Investment of Tianjin, eine Tochtergesellschaft des chinesischen Staatsunternehmens China Green Development Group (CGDG), hat nun das größte Solarkraftwerk der Welt in Betrieb genommen. Der Solarpark besteht aus 5,26 Millionen Modulen, die jeweils eine Leistung von 650 Watt besitzen. Seine Gesamtleistung liegt somit bei 3,5 Gigawatt (GW). Der vorherige Rekordhalter des chinesischen Energieversorgers Huanghe Hydropower Development, der im Oktober 2020 ans Netz gegangen ist, hat eine Maximalleistung von 2,2 GW.

 
Chinas Raumkapsel mit Mondgestein zurück auf Erde
Zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt hat eine Sonde Proben von der Rückseite des Mondes auf die Erde gebracht: Die chinesische Sonde „Chang’e-6“, die Gesteinsproben von der erdabgewandten Seite des Mondes dabeihat, sei heute auf der Erde gelandet, meldete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Damit habe China seine bisher komplexeste Mondmission nach 53 Tagen erfolgreich zu Ende gebracht. „Chang’e-6“ war am 3. Mai vom Weltraumbahnhof Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan gestartet und einen Monat später auf der Rückseite des Mondes in einem riesigen Krater namens Südpol-Aitken-Becken gelandet.

Flagge auf Rückseite des Mondes
Nach der Landung hatte die Sonde laut Xinhua mit einer Bohrvorrichtung Material unterhalb des Mondbodens entnommen sowie mit einem Roboterarm Proben auf dem Boden eingesammelt. Nach dem erfolgreichen Sammeln der Proben wurde nach Angaben der chinesischen Raumfahrtbehörde CNSA erstmals eine chinesische Flagge auf der Rückseite des Mondes gehisst.

 
Mao Zedong führte in China ein blutiges soziales Experiment durch. Millionen von Menschen starben an Hunger und Gewalt
Um die «ideale Gesellschaft» zu schaffen, war ihm jedes Mittel recht: Mao Zedongs Politik bestand aus Terror, Hunger und Folter.

Das Erste, was einem ins Auge fällt, wenn man das historische Zentrum Pekings betritt, ist das riesige Porträt von Mao Zedong, das den Eingang zum ehemaligen Kaiserpalast schmückt. Da sind seine durchdringenden Augen, die gewölbte Stirn und das markante Muttermal auf dem Kinn. Er blickt auf das majestätische Mausoleum, direkt vor ihm auf dem Platz des Himmlischen Friedens, in dem sein einbalsamierter Körper ruht.

Seit dem Machtantritt von Xi Jinping vor zwölf Jahren wird der «grosse Steuermann», wie Mao sich nennen liess, wieder verherrlicht. Ende 2023 wiederholte Xi das Motto, das er schon früher ausgegeben hatte: «Genosse Mao Zedong war ein grosser Marxist, ein grosser proletarischer Revolutionär, Stratege und Theoretiker, ein grosser Pionier bei der Sinisierung des Marxismus, ein grosser Patriot und Nationalheld Chinas in der neuen Ära, die zentrale Figur der ersten Generation der kollektiven Führung des Zentralkomitees, ein grosser Mann an der Spitze des chinesischen Volkes, der sein Schicksal und das Gesicht der Nation verändert hat.»

 
Chinesisches Unternehmen hat die OpenSource Library polyfill.io aufgekauft und Maleware verbreitet, durch Coding, was sie eingebaut haben, wollten dadurch Daten von Usern abzapfen und haben diese auf Scamseiten umgeleitet.
Hat ziemlich hohe Wellen geschlagen.....
Betroffen waren über 380.000 Hosts.

Die Chinesen wollen es jetzt wohl wirklich wissen.

 
Orban offenbar zu Besuch in China
Acht Tage nach Beginn des ungarischen EU-Ratsvorsitzes hat Ministerpräsident Viktor Orbán eine weitere Auslandsreise unternommen. Auf seinem X-Account verbreitete er in der Nacht auf Montag ein Bild vor einer ungarischen Regierungsmaschine, die ihn offenbar in der Chinas Hauptstadt Peking zeigt. „Friedensmission 3.0. #Beijing“ betitelte er das Bild. Laut einer Meldung der staatlichen ungarischen Nachrichtenagentur MTI will Orbán mit Chinas Staatschef Xi Jinping sprechen.

In der Vorwoche hatte er in einem von den EU-Partnern kritisierten Alleingang Kreml-Chef Wladimir Putin besucht. Ungarn hat im zweiten Halbjahr den EU-Ratsvorsitz inne, doch sind damit keinerlei Vertretungsbefugnisse im außenpolitischen Bereich verbunden. Diesbezüglich sind einzig der ständige EU-Ratspräsident Charles Michel und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell befugt. Auf diese Tatsache wies Borrell erst am Samstagabend hin, nachdem Orbán auch am Gipfel der Organisation der Turkstaaten (OTS) in Aserbaidschan teilgenommen hat und damit dem EU-Mitgliedsstaat Zypern in den Rücken fiel. Beobachterin der Organisation ist nämlich auch die abtrünnige Türkische Republik Nordzypern, die mit militärischer Unterstützung der Türkei ein sezessionistisches Regime im Nordteil des EU-Staates etabliert hat.

 
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