Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus der VR China

Small Modular Reactors
Mit Mini-Atomkraftwerken setzt China auf neue Macht-Hebel
China setzt auf eine neue Generation der Atomkraft. Kleine, modulare Reaktoren sollen nicht nur abgelegene Regionen mit Strom versorgen, sondern auch KI, Industrie und geopolitische Ambitionen absichern. Während Europa zögert, schafft Peking Fakten – mit globalen Folgen.
China läuft in Sachen technologischer Innovation dem Rest der Welt davon, nun auch in Sachen Atomenergie. Peking hat in seinem letzten Fünfjahresplan als Ziel ausgegeben, zu einem weltweit führenden Land in Sachen Nukleartechnologie zu werden, und das in einem Moment, in dem in anderen Teilen der Welt wie in der Bundesrepublik der Atomausstieg beschlossene Sache ist.

Doch für China ist das kein gangbarer Weg, denn obwohl das Land der Energieproduzent Nummer eins ist, haben immer noch ein Drittel der 1,5 Milliarden Chinesinnen und Chinesen keinen Zugang zu ausreichend Elektrizität. Chinas reiche Küstenregionen, auf deren rasante Entwicklung die Welt mit Staunen schaut, sind eben nicht das ganze Land.

Mit Mini-Atomkraftwerken will China jetzt auch arme Regionen versorgen
Um auch die ärmeren und dünn besiedelten Regionen mit ausreichend Strom zu versorgen, hat sich Peking im Jahr 2021 entschlossen, einen neuen Weg zu beschreiten, den der Small Modular Reactors, kurz SMR. Wie der Name sagt, sind diese Atomreaktoren deutlich kleiner als die großen Reaktoren, deren Bild uns vor Augen ist, wenn wir von Atomenergie sprechen. Ein solcher kleiner Reaktor kann bis zu 300.000 Haushalte versorgen. Modular bedeutet, dass man jederzeit einen weiteren, je nach Bedarf, andocken und so die Energieproduktion aufstocken kann. Er ist also ideal für Chinas dünn besiedelte Regionen.



 
China startete neue Militärübung rund um Taiwan
China hat erneut eine großangelegte Militärübung rund um Taiwan begonnen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua heute unter Berufung auf das chinesische Militär berichtete, habe das Manöver „Mission Gerechtigkeit 2025“ begonnen. Geübt werde in Luft- und Seegebieten rund um Taiwan. Im Fokus stünden Patrouillen zur Gefechtsbereitschaft, das Erlangen umfassender Überlegenheit sowie die Blockade wichtiger Häfen und Gebiete.

China spricht von „ernster Warnung“
Ein Sprecher bezeichnete die Übungen als „ernste Warnung“ an „separatistische“ Kräfte. Sie seien zudem eine „legitime und notwendige“ Maßnahme zur Wahrung der chinesischen Souveränität und nationalen Einheit, hieß es. Es ist jedoch das erste Mal, dass China öffentlich erklärt, das ⁠Manöver ziele auch auf die „Abschreckung“ einer ausländischen militärischen Einmischung ab.

In einer separaten Mitteilung wurde außerdem angekündigt, dass diese Woche Schießübungen in fünf ausgewiesenen Zonen rund um Taiwan abgehalten werden. Unbeteiligte Schiffe und Flugzeuge sollten diese Bereiche meiden.

Die Ankündigung folgt auf neue Spannungen mit den USA, nachdem Washington ein großes Waffenpaket für Taiwan bekanntgegeben hatte. Es handelt sich um die ersten größeren chinesischen Militärübungen vor Taiwan seit April.

Taiwan kritisiert China scharf

 
Klar, jetzt haben sie ja die Genehmigung von Vucic
China setzt Militärmanöver rund um Taiwan fort
China hat sein großes Militärmanöver rund um Taiwan am zweiten Tag mit weiteren Übungen fortgesetzt. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua heute unter Berufung auf das chinesische Militär berichtete, führte das zuständige Ostkommando der Volksbefreiungsarmee Übungen nördlich und südlich der Insel durch.

Geübt worden seien unter anderem Einsätze gegen Seeziele sowie Luftabwehr und U-Boot-Abwehr, hieß es. Zum Einsatz kamen laut Xinhua Zerstörer, Fregatten sowie Kampf- und Bomberflugzeuge. Auch habe das Militär Schießübungen mit scharfer Munition durchgeführt.

Große Zahl chinesischer Flugzeuge und Drohnen
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Taipeh wurden bisher innerhalb eines Tages 130 Einsätze chinesischer Militärflugzeuge und Drohnen rund um die Insel registriert. Das ist der zweithöchste Wert für einen solchen Zeitraum. Nur im Oktober 2024 wurden während des Manövers „Joint Sword 2024B“ mit 153 Flügen noch mehr Aktivitäten gezählt.

 
Schuldenfalle: Diese Länder müssen China Milliarden zurückzahlen
Russland: 155,3 Milliarden Euro Gesamtverschuldung
Russland ist der größte Empfänger von Mitteln aus dem BRI-Programm und mit Abstand der größte Kreditnehmer Chinas. Die Gesamtverschuldung von 2000 bis 2021 beläuft sich auf unglaubliche 155,3 Milliarden Euro und realistischerweise ist diese Zahl seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine noch gestiegen.

Angesichts der westlichen Sanktionen hat sich Moskau für hohe Geldbeträge an Peking gewandt. Laut Berichten haben die vier größten chinesischen Banken ihr Engagement im russischen Bankensektor seit Februar 2022 vervierfacht. Allerdings gibt es demnach auch andere Banken, die aufgrund der internationalen Sanktionen keine Kredite vergeben wollen.


Sehr interessant
 
USA kritisieren China wegen Großmanövers vor Taiwan
Die USA haben das jüngste chinesische Großmanöver rund um Taiwan kritisiert. Chinas militärische Aktivitäten und Rhetorik gegenüber Taiwan und anderen Staaten der Region „vergrößern unnötigerweise die Spannungen“, sagte gestern der Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott.

Er appellierte an Peking, „Zurückhaltung zu üben, seinen militärischen Druck auf Taiwan zu beenden und sich stattdessen auf einen konstruktiven Dialog einzulassen“.

Manöver vor Taiwan mit Raketen
Die chinesische Armee hatte am Montag und Dienstag ein Manöver mit Dutzenden Kampfflugzeugen und Marineschiffen rund um die demokratisch regierte Insel Taiwan abgehalten und dabei auch Raketen abgefeuert. Simuliert wurden die Blockade wichtiger taiwanischer Häfen und Angriffe auf Ziele zur See.

 
China will mit Steuer auf Verhütungsmittel Geburtenrate ankurbeln
Als Folge der bis 2015 geltenden Ein-Kind-Politik ist die Bevölkerung das dritte Jahr in Folge geschrumpft

Hongkong – China hat seine seit drei Jahrzehnten bestehende Steuerbefreiung für Verhütungsmittel abgeschafft. Damit will die Regierung die sinkende Geburtenrate im Land bekämpfen. Laut einer Regierungsmitteilung gilt ab dem 1. Jänner der reguläre Mehrwertsteuersatz von 13 Prozent auch für Kondome und die Antibabypille. Die Bevölkerung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt war 2024 das dritte Jahr in Folge geschrumpft. Experten gehen davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

Die chinesische Regierung hatte im vergangenen Jahr bereits Kinderbetreuungszuschüsse von der Einkommensteuer befreit und eine jährliche Subvention für Kinderbetreuungskosten eingeführt. Die Staats- und Parteiführung verpflichtete sich im Dezember zudem eine "positive Einstellung zur Ehe und zum Kinderkriegen" zu fördern. Die Geburtenraten in China sind seit Jahrzehnten rückläufig. Dies ist eine Folge der von 1980 bis 2015 geltenden Ein-Kind-Politik und der schnellen Urbanisierung. (APA, 2.1.2026)


 
Zurück
Oben