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Nachrichten aus Deutschland

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„Adolfine“ und der Traum vom Führer als Ehrenschütze
Nach dem Sieg über Hitler-Deutschland will niemand die Nazis unterstützt haben. Dabei bekam der „Geliebte Führer“ täglich Post mit Lobpreisungen, Anfragen und der Bitte um seinen Segen für Vornamen. Ein Einblick in die Gemütslage von Hitlers Deutschen / Von Helmut Ortner

In einem Berliner Antiquariat weckt ein Buch meine Neugier. Es ist nicht der Titel „Die Rückseite des Hakenkreuzes“, auch nicht das Cover – es ist der Untertitel: Absonderliches aus den Akten des „Dritten Reiches“. Ich blättere auf den ersten Seiten, beginne zu lesen – und kaufe das Buch. Erschienen ist es 1993 im Deutschen Taschenbuchverlag, herausgegeben von Helmut Heiber, einem langjährigen Mitarbeiter am renommierten Institut für Zeitgeschichte in München. Entdeckt hat Heiber das Material bei seinen Forschungen zur Rekonstruktion verlorengegangener Akten der Partei-Kanzlei der NSDAP in zahlreichen Archiven.

Es ist ein ebenso erschütternder wie irritierender Fund. Hier spricht Volkes Stimme, seine Verblendung und seine Verherrlichung von „Partei und Führer“, mit all seinen Überhöhungen, Schmeicheleien und bizarren Vergötterungen. Briefe, Anfragen, Fürbitten, Huldigungen, Demutsbekundungen und Lobpreisungen an den „geliebten Führer“ Adolf Hitler. Die Sammlung bietet einen bislang wenig erforschten Einblick in die Gemütslage von Hitlers Deutschen: Kurioses, Skurriles, Banales, Groteskes – kurzum: Alltägliches aus der Mitte des Führer-Volkes.

Da bittet ein Düsseldorfer Standesbeamter in einem Schreiben an die NSDAP-Gauleitung um Entscheidungshilfe, denn ein Parteigenosse möchte in Verehrung des Führers seine neugeborene Tochter auf den Namen Adolfine eintragen lassen:„Heute erschien dem mir unterstellten Standesbeamten ein Parteigenosse, der die Geburt seiner Tochter anmeldete und dem Kinde den Vornamen ,Hitlerine‘ beilegen wollte. Der mit der Registerführung beauftragte Beamte hatte Bedenken, diesen Namen einzutragen und holte meine Entscheidung ein. Ich habe daraufhin die Eintragung dieses Namens abgelehnt und dem Parteigenossen nahegelegt, dem Mädchen den Vornamen ,Adolfine‘ zu geben, womit er sich auch einverstanden erklärt hat. Da uns Nationalsozialisten der Name unseres Führers viel zu heilig ist, als dass wir ihn dem Missbrauch nationalen Klischees ausliefern lassen, wäre eine diesbezügliche baldige Entscheidung des Herrn Minister des Innern dringend erwünscht. Wenn ein Nationalsozialist seinen Sohn oder seine Tochter nach unserem Führer benennen will, so hat er ja die Möglichkeit, den Vornamen ,Adolf‘ oder ,Adolfine‘ beizulegen … Ist das aber erwünscht…?“ Er bittet um baldige Antwort.

 
Deutsche sehen USA als Gefahr für Weltfrieden
Der Blick der deutschen Bevölkerung auf die USA hat sich seit 2024 grundlegend verändert – und nicht unbedingt positiv, wie die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung durch das Allensbach-Institut im Auftrag des Centrums für Strategie und Höhere Führung zeigen.

Auf die Frage, von welchen Ländern in den kommenden Jahren wohl die größte Gefahr für den Weltfrieden ausgehe, nannten im Jänner fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) die USA. Zum Vergleich: Als die Meinungsforscher die gleiche Frage ein Jahr zuvor stellten, waren es 46 Prozent gewesen. 2024 sah lediglich knapp ein Viertel (24 Prozent) eine Bedrohung für den Frieden durch die USA.

Dass die USA militärische Hilfe leisten würden, wenn ein europäischer NATO-Staat angegriffen würde, glauben laut Umfrage nur knapp ein Drittel (32 Prozent) der Menschen in Deutschland. 35 Prozent rechnen nicht damit.

Russland als größte Bedrohung wahrgenommen
Die größte Gefahr für den Frieden in der Welt geht nach Einschätzung der Menschen in Deutschland weiterhin von Russland aus. Seit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine zählen bei der jährlich durchgeführten Umfrage zwischen 75 Prozent und 82 Prozent der Teilnehmer Russland zu den Ländern, von denen „in den nächsten Jahre die größte Gefahr, die größte Bedrohung für den Frieden in der Welt“ ausgeht.

 
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Ich lese jeden Tag vom Griechen, der den Schaffner getötet haben soll. Nun lese ich folgendes:

Die Formulierung „soll“ ist typisch für laufende Ermittlungen:
Sie bedeutet, dass die Angaben aus Ermittlerkreisen oder Umfeldrecherchen stammen, aber noch nicht offiziell bestätigt sind. Kann schon sei, dass er ethnischer Albaner ist, er hat nun mal einen griechischen Pass.
 

Was sind das eigentlich für Farcen, diese Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst? Ist ja nicht so, als würde die "Arbeitgeberseite" ihr eigenes Geld ausgeben - deswegen wird sie irgendwann immer zu allem Ja sagen.
 
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