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Nachrichten aus Deutschland

Sechs Menschen in Deutschland erschossen: Verdächtiger tot
Der Verdächtige im Fall von sechs erschossenen Menschen in einer Jugendhilfeeinrichtung im deutschen Stade ist tot. Wie das niedersächsische Justizministerium heute in Hannover mitteilte, beging der Mann im Gefängnis Suizid. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nicht.

Der 45-Jährige soll vor drei Wochen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade während eines Gesprächs sechs Beschäftigte der Einrichtung und des Jugendamts erschossen haben. Hintergrund der Tat war laut Ermittlungserkenntnissen mutmaßlich ein Sorgerechtsstreit. Der Mann wurde kurz nach der Tat auf der Flucht festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft.

 
Spahn-Rücktritt fatal für Merz: Bundeskanzler ist jetzt unbeliebtester Politiker

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Berlin (dpo) - Dass Friedrich Merz seinen Fraktionschef Jens Spahn zum Rücktritt drängte, wurde von vielen Beobachtern als kluges Manöver gesehen. Doch inzwischen herrschen im Kanzleramt Zweifel, ob der Schritt wirklich hilfreich war – immerhin ist Merz nun selbst der unbeliebteste Politiker Deutschlands.

"Wieso musste ich ausgerechnet den einzigen Politiker loswerden, der in Politiker-Beliebtheitsrankings immer zuverlässig unter mir stand?", klagt der Kanzler. "Beim Jens konnte ich mir immer sicher sein, dass der nächste Skandal schon um die Ecke ist und er mir nicht zu nahe rückt."

Zwar war der Bundeskanzler schon vorher unbeliebt und leistete sich Fehltritte, aber solange er sich neben Jens Spahn stellen konnte, wirkte er stets wie ein weiser, seriöser Staatsmann.

Er blickt nachdenklich auf die Liste. "Jetzt steh ich alleine ganz unten und Katherina Reiche ist einen Platz über mir in unerreichbarer Ferne. Vielleicht sollte ich mir bei ihr ein paar Tipps holen. Wie schafft sie es, die Herzen zu erobern?"

Alternativ überlegt Merz, für die Spahn-Nachfolge Andreas Scheuer (CSU) vorzuschlagen.

 

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Naja... nach dem ersten Messerangriff vor ein paar Wochen gab's hier letztes Wochenende übrigens eine Gay-Parade! Wunderbar! Kann mir nur nicht vorstellen, dass es nach einem rechtsextremistischen Angriff auf nicht-deutsche Personen oder Einrichtungen Grund zum Feiern gäbe. Vermutlich wäre alles abgesagt worden. Stattdessen liefen hier alle fröhlich rum, nachdem sie natürlich eine innige Schweigeminute auf dem Campus hielten.
 
Wird es Dobrindt? Und falls ja: warum?
Heute geht es um die Frage, wer aus welchen Gründen Unionsfraktionschef wird. Um den erstaunlichen Befund, dass in Hitlers Wohnstätten offenbar bevorzugt die Polizei einzieht. Und um eine Überlegung dazu, was man lieber nicht in den sozialen Medien postet.

Union-Fraktionschef gesucht – wird es einer von der CSU?
Heute trifft sich die Bundesregierung, um zu beschließen, wie sie neu gegründete Unternehmen fördern will. Diese sogenannte Startup- und Scaleup-Strategie will dann Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) mittags vor der Presse erläutern. Doch so dringlich das Thema sein mag, ein anderes wird mitlaufen und die Nebengespräche bestimmen: Wer denn nun den frei gewordenen Chefposten der Unionsfraktion bekommt (mehr dazu hier).

Als einer der Favoriten gilt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Nun gehört der aber zur CSU. Diejenigen, die an dieses Szenario nicht glauben wollen, verweisen auf die Geschichte der Fraktion und sagen, dass es noch nie jemand von der kleineren Schwesterpartei an die Spitze geschafft habe.

 
Satire Splitter
Die Schatullen der Krankenkassen sind leer, deshalb muss jetzt gespart werden. Wir faulen Deutschen feiern zu oft krank und lassen uns unnötig behandeln. Dann müssen wir es halt darauf ankommen lassen, ob ein Hautkrebs tödlich endet, denn die Hautkrebsvorsorge wurde gestrichen. Das ist nur ein Beispiel, wie wir Versicherten die ,,KankenKassen" retten sollen.
Dabei haben eben diese Krankenkassen 170 bis 500 Millionen Euro selber verzockt.
Mindestens 28 Kassen sowie Kassenärztliche Vereinigungen sollen mindestens 170 Millionen Euro in einen hochriskanten Immobilienfonds investiert haben.
Der Fonds geriet jedoch in Schieflage, das investierte Geld der Beitragszahler ist mit hoher Wahrscheinlichkeit dadurch verloren.
Gesetzliche Krankenkassen sind verpflichtet, eine Rücklage zu bilden. Diese muss mindestens 20 Prozent der durchschnittlichen monatlichen Ausgaben betragen und so angelegt werden, dass sie für den vorgesehenen Zweck verfügbar bleibt.
Allerdings gelten hierfür strenge Anlagevorschriften. Das Sozialgesetzbuch IV legt fest, dass die Geldanlage möglichst risikoarm erfolgen muss. Auch das Bundesamt für Soziale Sicherung, seinerseits Aufsichtsbehörde für die Krankenkassen, stellt klar, bei der Geldanlage geht es nicht um eine möglichst hohe Rendite, Vorrang hat immer die Sicherheit der Geldanlage.
Investiert haben die Kassen, Kassenärztliche Vereinigungen und andere institutionelle Investoren in einen sogenannten Mezzanine-Fonds. Dieser sammelt Gelder von professionellen und semiprofessionellen Anlegern ein. Im Anschluss wurde dieses, in Form hochverzinster Nachrangdarlehen, an Immobilien-Projektentwickler weitergereicht.
Insgesamt belaufen sich die bekannten Verluste durch diese Investitionen auf mindestens 170 Millionen Euro. Der tatsächliche Verlust könnte aber deutlich höher ausfallen, da viele der Institutionen bislang keine Angaben zur Verlusthöhe gemacht haben. Insider berichten laut Süddeutscher Zeitung über mögliche Verluste in Höhe von bis zu 500 Millionen Euro.
Nun verweisen die Krankenkassen darauf, dass sie bei den Anlagen wohl schlecht beraten wurden. Wenn man aber bedenkt, dass gerade unsere Krankenkassen keine älteren Ehepaare sind, die vom provisionsgeilen Bankberater über den Tisch gezogen werden, ist die ,,schlechte Beratung" schon mehr als fadenscheinig. Die Vorstandsetagen der Krankenkassen kassieren Millionen und haben eine wahre Armee an Rechtsanwälten und Finanzmanagern, da liegt das Problem wohl eher in der Gier oder in der Faulheit sich zu informieren.
Die Würde des Menschen scheint mittlerweile nicht mehr tastbar zu sein. Kinder bekommen aus Kostengründen kaum noch eine gute medizinische Versorgung. Psychotherapie und psychologische Behandlung wird deutlich beschnitten. Pflegende Angehörige werden bestraft, wenn sie den Krankenkassen durch ihre Pflege viel Geld ersparen.
Aber natürlich ist genug Geld, zum verzocken und für irre Provisionen an Vorstände da.
Dieses Mal bleibt mein Schleudertrauma vom Kopfschütteln leider unbehandelt.
Bleibt alle Gesund und Menschlich. Eure Leni Rastlos.
 
Frau in deutschem Einkaufszentrum niedergestochen und angezündet
Der Tatverdächtige wurde gefasst. Der Mann und das Opfer, das schwer verletzt wurde, kannten sich

Stuttgart – In einem Stuttgarter Einkaufszentrum ist eine Frau laut Polizei mit einem Messer angegriffen und angezündet worden. Den Ermittlern zufolge wurde die 47-Jährige bei der Attacke schwer verletzt. Ein 54 Jahre alter Tatverdächtiger wurde gefasst. "Nach ersten Kenntnissen hat er im Rahmen des Angriffs die Frau zunächst mit einem Messer attackiert und sie anschließend in Brand gesteckt", sagte ein Polizeisprecher.

Die ersten Notrufe gingen am Donnerstag um kurz nach 10.00 Uhr bei der Polizei ein. Das große Einkaufszentrum in der Innenstadt hatte zu diesem Zeitpunkt gerade erst seine Türen geöffnet.

Mann festgenommen
Stunden nach dem Angriff wurde der 54 Jahre alte Verdächtige gefasst. "Gegen 12.10 Uhr haben unsere Einsatzkräfte einen 54-jährigen Deutschen festgenommen. Der Mann steht oder stand mit der Geschädigten in einer Beziehung", teilte der Sprecher weiter mit.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Der Betrieb im Einkaufszentrum wurde wieder aufgenommen. Nach der Alarmierung am Vormittag wurde das aus mehreren Gebäuden bestehende Einkaufszentrum geräumt und teilweise abgeriegelt.

 
150 Jahre Bayreuther Festspiele: Als die Wagners Adolf Hitler hofierten
Diesen Freitag startet das Festival. Im Jubiläumsjahr steht es auch wegen seiner NS-Vergangenheit im Rampenlicht. Wie hält es der grüne Hügel mit dem braunen Ballast?

Die Pointe saß. Und doch: Gelacht hat niemand, als die Sänger-Legende Heinz Zednik bei einem Termin der Wiener Staatsopernfreunde eine alte Anekdote ausbreitete. Sie spielt im Jahr 1976, Patrice Chéreau hatte damals den Ring des Nibelungen in Bayreuth inszeniert, Zednik dabei den Loge und Mime verkörpert. Heute kultisch verehrt, stand die Produktion damals schwer unter Beschuss von konservativer Seite – auch von Winifred Wagner, Schwiegertochter des Komponisten. Sie hatte die Festspiele während der Nazi-Jahre geleitet, verehrte Adolf Hitler ihr Leben lang und lehnte mit der gleichen Inbrunst das sogenannte "Regietheater" ab. Chéreaus Ring strotzte nur so vor modernen Bildern, war ein Paradefall dieser Ästhetik. Allerdings habe der Franzose, so erzählte es Zednik, die gefürchtete Winifred befrieden können. Er habe eine Wirtshaus-Geselligkeit des Ensembles zu einem langen, zweisamen Gespräch mit der ehemaligen Hügelherrin genutzt. Schließlich sei er mit dem Satz zurückgekommen: "Jetzt habe ich etwas mit die Führer (sic!) gemeinsam. Ich habe Winifred die Hand geküsst."

Adolf Hitler, der Schlächter von Millionen, als galanter Handküsser? Es ist wohl diese Ungeheuerlichkeit, die einem das Lachen im Hals stecken bleiben lässt. Aber genau diese Rolle hat Hitler in Bayreuth gern gespielt. Und, noch ungeheuerlicher: Er musste das Festival dafür nicht erst vereinnahmen. Das Gegenteil war der Fall, der Clan des Komponisten öffnete dem Österreicher Tür und Tor. Schon 1923 lud man den begeisterten Wagnerianer in das Wohnhaus des verstorbenen Tonsetzers.

 
Der deutsche Kanzler will den personellen Neustart und steht dabei düpiert da
Beim Regierungsumbau in Berlin passiert eine peinliche Panne, die nicht nur den noch amtierenden Verkehrsminister, sondern auch Friedrich Merz belastet

Wenn dir das Leben Zitronen gibt, dann mach was draus – so lautet ein beliebter Motivationsspruch. Auch der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat versucht, nach diesem zu handeln.

Der Rücktritt von Fraktionschef Jens Spahn (CDU) in der Leihmutteräffäre hatte definitiv Zitronen-Qualität. Aber Merz nutzte die Gelegenheit und baute gleich umfangreicher in seinem Kabinett um.

Die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), auch Vorsitzende der Frauen-Union, macht er zur Chefin seines Kanzleramtes. Sie wird die erste Frau auf diesem Posten sein und für ihre bisherige Arbeit belohnt.

Kaum Zeit zum Einarbeiten
Denn ihre Gesundheitsreform ist von Bundestag und Bundesrat schon beschlossen worden. Sie kann also jenen Erfolg vorweisen, den Merz im Herbst auch bei der Steuer- und Rentenreform braucht.

 
Der deutsche Kanzler will den personellen Neustart und steht dabei düpiert da
Beim Regierungsumbau in Berlin passiert eine peinliche Panne, die nicht nur den noch amtierenden Verkehrsminister, sondern auch Friedrich Merz belastet

Wenn dir das Leben Zitronen gibt, dann mach was draus – so lautet ein beliebter Motivationsspruch. Auch der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat versucht, nach diesem zu handeln.

Der Rücktritt von Fraktionschef Jens Spahn (CDU) in der Leihmutteräffäre hatte definitiv Zitronen-Qualität. Aber Merz nutzte die Gelegenheit und baute gleich umfangreicher in seinem Kabinett um.

Die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), auch Vorsitzende der Frauen-Union, macht er zur Chefin seines Kanzleramtes. Sie wird die erste Frau auf diesem Posten sein und für ihre bisherige Arbeit belohnt.

Kaum Zeit zum Einarbeiten
Denn ihre Gesundheitsreform ist von Bundestag und Bundesrat schon beschlossen worden. Sie kann also jenen Erfolg vorweisen, den Merz im Herbst auch bei der Steuer- und Rentenreform braucht.

Denen ist aber schon bewusst, dass sie nicht den Klassensprecher wählen? Auch dass Güntzler erst Ja sagte und dann heute doch Nein ist doch peinlich. Ist das alles gestern im Schnelldurchgang entschieden worden? Alle wirken unvorbereitet oder gar überrascht.
 
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