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Nachrichten aus Serbien

Dodik wäre natürlich gut um das letzte bisschen Korruption noch zu finden und zu beseitigen. Auch wenn Vucic da nach Meinung der meisten Serben schon einen tollen Job gemacht hat.
 
Die zwei wären ein Super Tandem Team,

würden dem normalen Serben sogar die Unterhose klauen die zwei und dabei behauptet diese brauchen sie für die Verteidigung der Serben gegen die äußeren und inneren Feinde:lol:
 
Leider gibt es den kompletten Artikel nur wenn man ein Abo hat.
Was ist das – jetzt ruft man auch in Belgrad „Ustaša, Ustaša“…? Ist das strafbar?

Unser Innenminister sagt: Die kroatische Polizei wird nicht physisch auf die Tribünen gehen, Leute schlagen oder Gewalt anwenden – nur wegen eines „verbalen Delikts“. Bravo!

In Kroatien hat uns nie weniger interessiert, was in Serbien passiert, und noch weniger, wenn dort von einer „Ustaschisierung“ Kroatiens die Rede ist. Es kümmert uns schlicht nicht – wir leben seit 35 Jahren getrennt, und Kroatien und Serbien gehören ohnehin formell zu unterschiedlichen Welten.

Doch selbst jene, die immer noch leidenschaftlich die Ereignisse in Belgrad verfolgen, können sich ein Schmunzeln über die neue Praxis dort nicht verkneifen: Zuerst schrieben Vučićs Boulevardblätter abfällig, als die Polizei gegen seine politischen Gegner – Demonstranten, sogenannte „Blockierer“ – vorging, dass sich „die Ustašas in alle Richtungen zerstreut hätten“. Und am nächsten Tag riefen dieselben Blockierer und Demonstranten dem Polizeikordon sowie den als Gegendemonstranten verkleideten Vučić-Anhängern und Sicherheitsleuten „Ustaša, Ustaša“ entgegen.

Što je ovo, i u Beogradu viču "ustaše, ustaše"... Je l' to kažnjivo?
Naš ministar policije kaže da hrvatska policija neće fizički ulaziti na tribine, udarati ljude i koristiti silu zbog verbalnog delikta. Bravo!

U Hrvatskoj nas nikad manje nije opterećivalo što se zbiva u Srbiji, a još manje kad u Srbiji govore o "ustašizaciji" Hrvatske. Baš nas boli briga, već 35. godinu živimo odvojeno, a osim toga, Hrvatska i Srbija i formalno pripadaju različitim svjetovima. No, čak i onima koji još uvijek pasionirano prate zbivanja u Beogradu i šire, pobjegne osmijeh zbog nove tamošnje prakse. Prvo su Vučićevi tabloidi, kada je kordon policije nasrnuo na njegove političke protivnike, demonstrante, odnosno "blokadere", pogrdno napisali da su se "ustaše razbežale na sve strane". A onda su drugog dana ti blokaderi i demonstranti prema policijskom kordonu i onim kvazi protudemonstrantima, a preobučenim Vučićevim vojnicima i sigurnjacima, uzvikivali "ustaše, ustaše".

 
Ok, Euro 5,99 für 1 Monat, was solls

Und so haben sie sich gegenseitig beschimpft, Ustaše mitten in Belgrad zu sein. Ein Uninformierter könnte meinen, da seien irgendwelche Ustaše über die Drina gekommen. Außerdem machen Vučićs Medien ohnehin keinen Unterschied zwischen Ustaše und Kroaten. Für sie sind das Synonyme. Das gehört zwar schon in die Psychologie, klingt aber ziemlich amüsant, wenn auch in Belgrad „Ustaše, Ustaše“ skandiert wird.

Über die Ustaše spricht man übrigens derzeit auch in Kroatien sehr viel, ebenso über den ZDS oder über die Rufe von den Tribünen in Split „Ajmo, Ustaše“. Manche haben diese Wiederbelebung des „Ustašentums“ ziemlich panisch und mit einer gehörigen Portion Hysterie wahrgenommen und fordern ein sofortiges Eingreifen von Regierung, Polizei und Justiz, noch nicht von der Armee, da man dem nur mit starker Repression Einhalt gebieten könne. Kein Tag vergeht, ohne dass sich irgendeiner der betagten Analysten über die „Ustaška-Schlange“ beklagt. Zum Glück haben wir einen sehr klugen Innenminister, Davor Božinović, der in einem Interview mit der Večernji list dieses aktuelle Phänomen am besten und treffendsten eingeordnet hat.

Wurde ein Kroate in Serbien verhaftet? Botschaft und Ministerium nicht offiziell informiert

Božinović ist ein alter Hase und vor allem hat er, obwohl er in verschiedenen Ministerien mehrerer Regierungen Minister war, den Kontakt zur Realität nicht verloren. Noch wichtiger: Er spürt offenbar, was das Volk denkt. Und er weiß, warum es so denkt. Er hat gleich zu Beginn die These von einem angeblichen Wiederaufleben des Faschismus in Kroatien widerlegt und gesagt, dass die Behauptung einer „Ustašisierung Kroatiens“ schwer und falsch sei. Auch die Polizeistatistiken bestätigen, dass es in Kroatien nur sehr wenige echte Befürworter des Ustaša-Regimes gibt: keine Massenbewegung, keine politische Plattform, keine Partei, die offen die Rückkehr zur Ideologie des NDH vertritt.

Es gibt jedoch ein Klima, in dem extremistische Symbolik sichtbarer ist als früher. Božinović versteht, dass ein Teil jener, die pro-ustašische Parolen rufen, dies aus Trotz, Provokation oder dem Gefühl tun, ein „Tabu zu brechen“. Er erklärt, dass wir Kroaten oft unter Regimen gelebt haben, die strenge Verbote und Repression durchsetzten, und dass dies tiefe Spuren hinterlassen hat. Deshalb sollten wir bei der Verfolgung wegen gesprochener Worte vorsichtig sein, damit wir nicht in totalitäre Zeiten zurückfallen. Auch in der Versammlung von einer halben Million Menschen bei einem Thompson-Konzert sieht er in erster Linie eine Reaktion darauf, dass Thompson lange Zeit halboffiziell politisch unerwünscht erklärt wurde. Auf dem Konzert seien Menschen gewesen, denen Werte wie Patriotismus, Familie und Glaube wichtig sind.

Es sei dort also keine neue Kroatien geschaffen worden, sondern, wie er sagt, Kroatien sei bereits vor drei Jahrzehnten geschaffen und definiert worden. Und genau darin liegt die Pointe von Božinovićs Botschaft: Wir sollen uns an 1991 und den Heimatkrieg halten, denn das ist das Bindeglied, das wirklich alle Kroaten – unabhängig von ihrer Familiengeschichte – verbindet und ein Gemeinschaftsgefühl schafft. Unsere Geschichte ist bedeutsam, und wer sich mit ihr befasst, wird sofort erkennen, worin die Größe von 1991 liegt – vor allem darin, dass sich die Kroaten in einem großen Krieg zum ersten Mal nicht gegenseitig umgebracht haben, sondern der Heimat treu waren.

Unser Innenminister kritisiert auch jene Kritiker von der linken politischen Szene, die mangels klügerer Gedanken, Ideen und Aufgaben nun an der Oberfläche kratzen, die sogenannte Ustašisierung von Volk, Land und Regierung angreifen und darin Stoff für tagespolitische Abrechnungen suchen.
 
Das wird @Ludjak freuen, anscheinend wird gerade geprüft, Dodik in Serbien zur nächsten Präsidentschaftswahl aufzustellen ... 😱

Hahahaha meinen Segen hat er 😂😂
Wir mussten ihn und seine kranken Fantasien über 20 Jahre lang ertragen, nun seit ihr an der Reihe ! Viel Spaß mit ihm 😁
 
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