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Nachrichten aus Serbien

Vucic rettet wieder einmal das „normale Leben“
Der Präsident hat gesprochen – und Instagram hat es erfahren. Vucic stellte klar: Die Blockierer haben keinen Plan, keine Idee, kein Programm. Anders als er selbst natürlich, dessen Programm seit Jahren lautet: Ich allein gegen das Chaos.

Die paar tausend Demonstranten? Pah, nach Vucics Rechnung waren es nicht einmal 2.300 – vermutlich hat er sie persönlich nachgezählt, während er durchs Fenster seiner Partei-Zentrale spähte.

Seine Diagnose: Die „Blockierer“ können nur kaputtmachen, niemals aufbauen. Eine überraschende Einsicht, wenn man bedenkt, wie oft er selbst Bauprojekte feierlich eröffnet, die irgendwie immer schon halb fertig oder halb leer sind.

Doch keine Sorge! Vucic verspricht Widerstand an jedem Ort, jederzeit, gegen jedermann – vermutlich bald auch im Supermarkt an der Käsetheke. Und gleichzeitig reicht er großzügig die Hand, natürlich nur an jene, die vorher nicht die falschen Fenster eingeschlagen haben.

Kurz gesagt: Das Volk darf beruhigt sein. Das normale Leben, das nach Vucic aussieht, ist weiterhin in besten Händen – und wehe, jemand wagt es, ihm dieses „Normale“ streitig zu machen, dann bekommt er es mit Maradona zu tun :mrgreen:
 
Dodik wäre natürlich gut um das letzte bisschen Korruption noch zu finden und zu beseitigen. Auch wenn Vucic da nach Meinung der meisten Serben schon einen tollen Job gemacht hat.

Wie immer sehr gut analysiert von dir :mrgreen:

Die zwei wären ein Super Tandem Team,

würden dem normalen Serben sogar die Unterhose klauen die zwei und dabei behauptet diese brauchen sie für die Verteidigung der Serben gegen die äußeren und inneren Feinde:lol:
Vucics geheimer Plan: Dodik soll Serbiens Präsident werden?
Serbiens Oppositionspolitiker Borko Stefanovic hat heute überraschend erklärt, dass Milorad Dodik als möglicher Kandidat für das serbische Präsidentenamt gehandelt wird. Dodik, der nach einer Entscheidung des Berufungsrats des Gerichts von Bosnien und Herzegowina nicht mehr als Präsident der Republika Srpska (serbischer Landesteil Bosniens) fungieren darf, könnte demnach bei den kommenden Wahlen in Serbien antreten.

Der stellvertretende Vorsitzende der Partei der Freiheit und Gerechtigkeit (SSP) verwies auf „ernsthafte Gespräche“ zu diesem Thema. Hintergrund sei, dass der amtierende Präsident Aleksandar Vucic nach zwei Amtszeiten nicht mehr kandidieren dürfe. „Vucic plant die Rückkehr ins Amt des Premierministers und bereitet Dodik für die Kandidatur vor“ – dieser besitzt die serbische Staatsbürgerschaft und kann nun nicht mehr Präsident der Republika Srpska sein“, erläuterte Stefanovic.

Dodiks Amtsenthebung erfolgte erst am 18. August 2025 durch das Berufungsgericht von Bosnien und Herzegowina, wobei sein Mandat rückwirkend zum 12. Juni 2025 endete. Zusätzlich zur Entlassung wurde ihm eine sechsjährige politische Tätigkeit in Bosnien untersagt, während eine ursprünglich verhängte einjährige Haftstrafe in eine Geldstrafe umgewandelt wurde.

 
Serbiens Regierungspartei organisiert Gegenproteste
Nachdem die seit neun Monaten andauernden Studentenproteste in Serbien trotz Polizeigewalt und staatlicher Repression andauern, hat die regierende Serbische Fortschrittspartei (SNS) nun zu Gegenprotesten aufgerufen. Diese wurden gestern Abend in mehreren kleineren Ortschaften und einigen Städten wie Pozarevac, Ruma, Leskovac und Pancevo organisiert.

Die Kundgebungen sollen sich, wie der SNS-Vorsitzende Milos Vucevic ankündigte, gegen „Blockaden“ und für die „Verteidigung der Demokratie“ einsetzen. Die Menschen wollten ihr normales Leben zurück, so Vucevic. Laut Serbiens Präsidenten Aleksandar Vucic verlange die Bevölkerung „die Rückkehr der Stabilität und der Sicherheit“.

Druck auf öffentlich Bedienstete
Berichten des TV-Senders N1 zufolge waren bei den Protesten neben lokalen SNS-Funktionären auch etliche Beschäftigte im öffentlichen Dienst zu sehen. Regierungskritische Medien hatten zuvor berichtet, dass auf sie wiederholt Druck ausgeübt werde, an SNS-Protesten teilzunehmen.

 
B92: Bürger gegen Blockaden: Wir sehen uns am Samstag; diesmal in 80 statt in 50 Städten und Gemeinden in ganz Serbien

Die Bewegung Bürger gegen Blockaden, die heute in 50 Städten auf die Straße gegangen ist, hat die Botschaft gesendet, dass die nächste Versammlung am Samstag um 18:30 Uhr stattfinden wird – diesmal jedoch in 80 Städten.

Die heutigen Versammlungen fanden unter anderem in Loznica, Požarevac, Leskovac, Vranje, Bečej, Pančevo, Subotica, Bor, Bujanovac, Odžaci, Stara Pazova, Šid, Kovin, Beočin, Srbobran, Žabalj, Kikinda, Apatin, Sombor, Zrenjanin, Kanjiža, Inđija, Plandište, Vrbas, Sečanj, Titel, Kula, Ruma, Pećinci, Sombor und Bač statt.

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Građani protiv blokada: Vidimo se u subotu; Ovog puta u 80 umesto u 50 gradova i opština širom Srbije
Građani protiv blokada koji su danas izašli na ulice u 50 gradova poslali su poruku da je novo okupljanje u subotu u 18.30 sati, ali u 80 gradova.

Okupljanja su danas održana, između ostalog, u Loznici, Požarevcu, Leskovcu, Vranju, Bečeju, Pančevu, Subotici, Boru, Bujanovcu, Odžacima, Staroj Pazovi, Šidu, Kovinu, Beočinu, Srbobranu, Žablju, Kikindi, Apatinu, Somboru, Zrenjaninu, Kanjiži, Inđiji, Plandištu, Vrbasu, Sečnju, Titelu, Kuli, Rumi, Pećincima, Somboru, Baču.

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Natürlich, liebe Bürger, wenn ihr diesmal in 80 Städten statt nur in 50 protestiert, dann höre ich euch bestimmt besser. Vielleicht solltet ihr gleich alle 120 Gemeinden nehmen, dann klingt eure Unzufriedenheit viel harmonischer. Aber keine Sorge – solange ihr auf der Straße seid, bin ich sicher, dass alles in Ordnung ist. Schließlich heißt es doch: Sto vise protesta, to vise demokratije, auch wenn sie von Vucic angeordnet werden, oder?
 
B92: Brnabić: „Jetzt werden sie N1 vor ihrem eigenen Besitzer verteidigen! Götter des Betrugs“
Die Präsidentin der serbischen Nationalversammlung, Ana Brnabić, meldete sich auf X zu Wort.
„Jetzt werden sie N1 vor ihrem eigenen Besitzer verteidigen! Šolak hat für anderthalb Milliarden verkauft, und nun wollen sie es dem neuen Besitzer entreißen. Götter des Betrugs! Genauso würden sie auch Serbien fünfmal von Hand zu Hand weiterreichen...“, schrieb Brnabić.

Brnabić: "Sada će da brane N1 od sopstvenog gazde! Bogovi prevare"
Predsednica Skupštine Srbije Ana Brnabić oglasila se na Iksu.

"Sada će da brane N1 od sopstvenog gazde! Prodao Šolak za milijardu i po, pa hoće da otmu novom gazdi. Bogovi prevare! Tako bi i Srbiju pet puta iz ruke u ruku...", napisala je Brnabić.

 
„Ach, Frau Brnabic, wie rührend. Sie sorgen sich um den Fernsehsender N1 und dessen Besitzerwechsel, während Sie selbst seit Jahren nichts anderes tun, als Vucic treu von Hand zu Hand die Macht zu reichen. Wenn es um Abhängigkeit geht, sind Sie doch die wahre Meisterin, da ist keine Milliarde nötig, nur ein Anruf aus dem Präsidentenpalast :mrgreen:
 
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