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Keyboard Turner
Ja, natürlich – plötzlich tauchen "exklusive Verträge“ auf, die ganz zufällig genau das Narrativ bestätigen, das ein regierungsnahes Medium gerade braucht. Ein Schelm, wer dabei an sorgfältig kuratierte Empörung denkt.
1,5 Milliarden hier, Schuldzuweisungen dort, und am Ende soll die Öffentlichkeit glauben, dass alle kritischen Stimmen einfach nur beleidigte Ex-Manager sind. Praktisch, wenn komplexe Medienmärkte sich auf eine Schlagzeile reduzieren lassen.
Und überhaupt, wenn ein Medium lautstark verkündet, dass „den Bürgern alles klar ist“, dann ist meistens genau das Gegenteil der Fall. Aber gut, Dramaturgie gehört schließlich zum Geschäft und Vucic geht der Arsch schon sehr auf Grundeis
Wenn der ausländische Investor bereit war 1,5 Milliarden aufzubringen um Medienhäuser in Serbien zu kaufen, was im Normalfall ein Verlustgeschäft ist. Kann man sich nur ausdenken wieviel Geld der Staat Serbien durch Hintertüren diesem Investoren zukommen lassen muss, was definitiv die Summe 1,5 Milliarden +X sein wird,
Nicht schlecht Fascho Vucic nur um einige wenige Medien in Serbien mundtot zu machen ist er bereit solche Summen zu bezahlen
Gewinner definitiv der Verkäufer und der Investor, Verlierer Serben und der Staat Serbien