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NATO

Neue Pentagon-Strategie
„Begrenztere Unterstützung“ für Verbündete
Die US-Armee will die innere Sicherheit und die Abschreckung Chinas priorisieren und Verbündete in Europa und anderswo nur noch eingeschränkt unterstützen. Das geht aus einem am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Strategiepapier des Pentagon hervor.

„Da sich die US-Streitkräfte auf die Verteidigung ihres eigenen Gebiets und den indopazifischen Raum konzentrieren, werden unsere Verbündeten und Partner in anderen Regionen die Hauptverantwortung für ihre eigene Verteidigung übernehmen“, heißt es in dem Papier. Dabei würden die Verbündeten von den US-Streitkräften eine „entscheidende, aber begrenztere Unterstützung erhalten“.

Die Nationale Verteidigungsstrategie (NDS) der USA für das Jahr 2026 stellt eine deutliche Abkehr von der bisherigen Politik des Pentagon dar. Die unter dem damaligen US-Präsidenten Joe Biden veröffentlichte vorherige Verteidungsstrategie bezeichnete China als wichtigste Herausforderung Washingtons und Russland als „akute Bedrohung“.

 
Trump und der Nordatlantik – Wie die Färöer zwischen Unabhängigkeit und Sicherheitsrisiko geraten
Die Färöer-Inseln liegen weit draußen im Nordatlantik, rau, windgepeitscht, 55.000 Einwohner. Seit Jahrzehnten wächst dort der Wunsch nach voller Eigenstaatlichkeit. Anders als Grönland sind die Färöer wirtschaftlich stark, exportieren Lachs in Milliardenhöhe, betreiben ein eigenes Tunnelnetz, sogar einen Kreisverkehr unter dem Meer. Doch Donald Trumps Drohungen gegenüber Grönland haben die Lage verändert. Als die Krise um das dänische Königreich eskalierte, rückte Grönland enger an Kopenhagen heran. Auf den Färöern dagegen wurden geplante Gespräche über mehr Autonomie vorerst ausgesetzt. Niemand will den Eindruck erwecken, die Schwäche Dänemarks auszunutzen. Dabei liegt das Archipel strategisch heikel im sogenannten GIUK Gap zwischen Grönland, Island und Großbritannien, einem Nadelöhr für Nato-Flotten und russische U-Boote aus Murmansk.

China zeigte bereits Interesse am Telekomnetz, Huawei wurde nach massivem Druck aus den USA nicht berücksichtigt. Russische Fischtrawler legen weiterhin an, obwohl viele europäische Häfen seit dem Ukrainekrieg dichtgemacht haben. In Moskau gilt inzwischen die Doktrin, zivile Schiffe könnten militärisch genutzt werden. Das sorgt auf den Inseln für Unruhe. Ohne Nato-Schutz, sagen Abgeordnete, wäre man verwundbar. Gleichzeitig wächst der Wunsch, eigene Handelsabkommen zu schließen und international selbst aufzutreten. Viele fühlen sich längst eigenständig. Doch in einer Phase globaler Spannungen setzen die Färinger vorerst auf Geschlossenheit mit Dänemark. Unabhängigkeit bleibt Ziel, aber nicht um jeden Preis.

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USA übergeben zwei NATO-Kommandoposten an Europäer
Die USA übergeben laut Insidern zwei wichtige regionale Kommandoposten bei der NATO an europäische Staaten. Washington werde die Leitung des für den Süden zuständigen NATO-Kommandos in Neapel an Italien und die Leitung des für den Norden zuständigen Kommandos in Norfolk im US-Staat Virginia an Großbritannien abgeben, wie AFP gestern aus NATO-Diplomatenkreisen erfuhr. Die USA werden demnach im Gegenzug das Kommando über die NATO-Seestreitkräfte mit Sitz in Großbritannien übernehmen.

Die Umsetzung wird vermutlich mehrere Monate dauern. Ein NATO-Vertreter erklärte offiziell lediglich: „Die Verbündeten haben sich auf eine neue Verteilung der Verantwortlichkeiten für höhere Offiziere innerhalb der NATO-Kommandostruktur geeinigt, in der die europäischen Verbündeten (…) eine prominentere Rolle im militärischen Kommando des Bündnisses spielen werden.“ Einzelheiten nannte er nicht.

 
Russland rüstet an der NATO-Grenze auf – Geheimdienstchef warnt vor langen Kriegsjahren
Russland kann nach Einschätzung des estnischen Auslandsgeheimdienstes in diesem oder im kommenden Jahr keinen Angriff auf die NATO starten. Es fehlen Ressourcen und gebundene Truppen. Doch parallel plant der Kreml einen massiven Ausbau seiner Streitkräfte entlang der östlichen NATO-Grenze. Neue Einheiten sollen entstehen, die Vorkriegspräsenz könnte sich verdoppeln oder verdreifachen. Wie weit Moskau dabei geht, hängt vom Verlauf der Gespräche über ein Ende des Kriegs in der Ukraine ab. Ein erheblicher Teil der Armee bleibt in besetzten Gebieten gebunden, um Gegenoffensiven zu verhindern. Präsident Putin, so die Einschätzung aus Tallinn, glaubt weiterhin an einen militärischen Sieg und daran, die USA bei Verhandlungen ausmanövrieren zu können. Offiziell wird von konstruktiven Gesprächen gesprochen, Fortschritte bei zentralen Fragen sind nicht sichtbar. Zwar kam es zuletzt zu einem Gefangenenaustausch mit über 300 Personen, vermittelt in Abu Dhabi, doch an den Frontlinien gehen die Angriffe weiter.

In der Region Donezk töteten russische Gleitbomben ein elfjähriges Mädchen und seine Mutter, Dutzende Wohnhäuser wurden beschädigt. Drohnen trafen andere Städte, darunter Kinder. In Washington verweist das Weiße Haus auf angebliche Fortschritte, während Experten wie Fiona Hill bezweifeln, dass Moskau ernsthaft einlenken will. Sie warnt, dass Berater beider Präsidenten womöglich das berichten, was ihre Chefs hören möchten. Auch aus russischen Reihen kommen laut Geheimdienst übertrieben positive Lageberichte nach oben. Je niedriger die Ebene, desto klarer sei das Bild vom tatsächlichen Zustand der Armee. Solange die Lage nicht existenziell wird, dürfte der Kreml am Kurs festhalten. Europa rüstet auf, Moskau beobachtet das mit Sorge. Der Krieg bleibt damit kein kurzfristiges Risiko, sondern eine strategische Dauerbelastung für den Kontinent.
 
Debatte über Sicherheit
NATO startete Arktis-Manöver
Vor dem Hintergrund der Debatte über die Sicherheit in der Arktis bzw. Grönlands hat die NATO ihre Mission „Arctic Sentry“ (Wächter der Arktis) gestartet. Die Mission werde „die Stärke der NATO“ nutzen, um sicherzustellen, „dass die Arktis und der Hohe Norden sicher bleiben“, erklärte der Oberbefehlshaber der NATO-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich, am Mittwoch.

Ziel sei es, eines der strategisch bedeutendsten und zugleich klimatisch herausforderndsten Gebiete abzusichern, erklärte der US-General. Verbessert werden solle die Überwachung der riesigen Eisinsel und die Abschreckung der Großmächte Russland und China.

Die Mission folgt Forderungen von US-Präsident Donald Trump, die Arktis vor russischem und chinesischem Einfluss zu schützen. Die neue Mission soll nach Angaben des Oberkommandos der Alliierten Streitkräfte in Europa (SHAPE) die Aktivitäten der NATO-Mitglieder in der Region bündeln und damit „die Präsenz der NATO dort stärken“.

 
Informer: Beschämende Äußerung des NATO-Chefs über Serbien! Skandal in Brüssel: Während Albaner und Kroaten ein Militärbündnis gegen die Serben schmieden …

Der Generalsekretär der NATO, Mark Rutte, erklärte, dass das Bündnis die sicherheitspolitischen Entwicklungen auf dem Westbalkan mit besonderer Aufmerksamkeit verfolge und vor Ort durch seine Missionen aktiv engagiert sei.

Rutte sagte dies auf einer Pressekonferenz im NATO-Hauptquartier in Brüssel vor dem Treffen der Verteidigungsminister der Allianz und antwortete dabei auf eine Frage eines Journalisten aus Serbien zur aktuellen Sicherheitslage in der Region.

Wie er ausführte, sei die NATO durch die KFOR-Mission präsent und eingebunden, aber auch durch weitere Aktivitäten auf dem Westbalkan, insbesondere in Bosnien und Herzegowina sowie im Kosovo und in Metochien, wo nach seinen Worten die Entwicklung der Lage aufmerksam und kontinuierlich beobachtet werde.

In Bezug auf Kosovo und Metochien betonte Rutte, dass die NATO weiterhin erwarte, dass die Verantwortlichkeit für die Ereignisse in Banjska sowie für andere Vorfälle im Jahr 2023 festgestellt werde. Zudem erklärte er, dass die Allianz die Entstehung eines sicherheitspolitischen Vakuums in Bosnien und Herzegowina nicht zulassen werde, und unterstrich, dass auch dort die Situation genau überwacht werde, berichtet Tanjug.

In seiner Stellungnahme ging der NATO-Generalsekretär nicht auf das neue Militärbündnis ein, das Kroatien und Albanien gemeinsam mit dem selbsternannten Staat Kosovo im Raum des Westbalkans gebildet haben.

Zur Erinnerung: Der albanische Verteidigungsminister Piro Vengu erklärte, dass mit dem heutigen trilateralen Treffen in Shkodra ein weiterer bedeutender Schritt im Rahmen des Abkommens zwischen Albanien, dem sogenannten Kosovo und Kroatien gemacht worden sei. Er kündigte an, dass im Laufe dieses Jahres auch eine gemeinsame trilaterale Militärübung stattfinden werde.

Sramno obraćanje šefa NATO o Srbiji! Skandal u Briselu: Dok Albanci i Hrvati prave vojni savez protiv Srba...
Generalni sekretar NATO-a Mark Rute izjavio je da Alijansa sa posebnom pažnjom prati bezbednosna dešavanja na Zapadnom Balkanu i da je na terenu aktivno angažovana kroz svoje misije.
Rute je to rekao na konferenciji za novinare u sedištu NATO-a u Briselu, uoči sastanka ministara odbrane Alijanse, odgovarajući na pitanje novinara iz Srbije o aktuelnoj bezbednosnoj situaciji u regionu.

Kako je naveo, NATO je prisutan i uključen kroz misiju KFOR, ali i kroz druge aktivnosti na Zapadnom Balkanu, pre svega u Bosni i Hercegovini i na Kosovu i Metohiji, gde se, prema njegovim rečima, pažljivo i kontinuirano prati razvoj situacije.

Govoreći konkretno o Kosovu i Metohiji, Rute je istakao da NATO i dalje očekuje da se utvrdi odgovornost za događaje u Banjskoj, kao i za druge incidente zabeležene tokom 2023. godine. On je poručio i da Alijansa neće dozvoliti stvaranje bilo kakvog bezbednosnog vakuuma u Bosni i Hercegovini, naglašavajući da se i tamošnja situacija pomno nadgleda, prenosi Tanjug.

U svom obraćanju generalni sekretar NATO-a nije se osvrnuo na novi vojni savez koji su na prostoru Zapadnog Balkana formirale Hrvatska i Albanija, zajedno sa samoproglašenom državom Kosovo.

Podsetimo, albanski ministar odbrane Piro Vengu izjavio je da je današnjim trilateralnim sastankom u Skadru načinjen još jedan značajan korak u okviru sporazuma Albanije, takozvanog Kosova i Hrvatske, najavivši da će tokom ove godine biti održana i zajednička trilateralna vojna vežba.

 
Paranoid ist da ein Hilfsausdruck. Schon klar, wenn NATO-Vertreter sagen, sie beobachten die Lage, ist das selbstverständlich der endgültige Beweis für eine gigantische antiserbische Weltverschwörung. Drei Länder reden über militärische Kooperation? Ganz klar, der Auftakt zum geheimen Masterplan gegen das Universum. Dass internationale Missionen wie KFOR seit Jahrzehnten offiziell vor Ort sind, wird dann zur dramatischen Enthüllung aufgeblasen, als hätte man gerade Area 51 entdeckt.

Und wenn der NATO-Generalsekretär nicht jedes Wort in Belgrader Dramaturgie verpackt, ist das natürlich ein "Skandal“. Vielleicht wäre es weniger spektakulär zuzugeben, dass Sicherheitskonferenzen meistens aus nüchternen Floskeln bestehen, aber wo bliebe da die Schlagzeile? Ein bisschen Paranoia verkauft sich eben besser als eine sachliche Einordnung.
 
Ami go home
USA loben bei NATO-Treffen Europas Verteidigungskurs
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat sich bei einem NATO-Treffen in Brüssel zufrieden mit den Bemühungen der Europäer um eine fairere Lastenteilung in Verteidigungsfragen gezeigt.

2025 habe man eine Neujustierung gesehen, und die Europäer hätten sich verpflichtet, sich federführend um die konventionelle Verteidigung zu kümmern, sagte US-Staatssekretär Elbridge Colby heute im Hauptquartier des Militärbündnisses.

Seiner Meinung nach habe man nun „eine sehr starke Grundlage, um partnerschaftlich zusammenzuarbeiten – mit einer NATO 3.0, die auf Partnerschaft statt Abhängigkeit beruht“. Es gehe um eine Rückkehr zu dem, wofür die NATO ursprünglich gedacht gewesen sei. Das seien Verteidigung und Abschreckung, sagte Colby, der in Vertretung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nach Brüssel gereist war.

Rutte lobt Deutschland
Auch NATO-Generalsekretär Mark Rutte zeigte sich bei dem Treffen zufrieden. Er verwies dabei konkret auf die von der deutschen Bundesregierung geplante Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Diese sollen bis 2029 auf knapp 153 Milliarden Euro steigen und würden dann fast dreimal so hoch sein wie noch 2021.

 
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