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Osmanische Reich auf dem Balkan

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 28870
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Byzanz wurde mehrmals von Westrom, vom Papst, von den Venezianern, von den Kreuzfahrern hintergangen, verraten und sogar angegriffen und geplündert und teils zerstört....darüber hinaus gab es Massaker an der gesammten Bevölkerung, an allen Byzantinern, egal ob Juden, orthodoxe Christen, Muslime....
Ebenso wurden Hilfegesuche von Byzanz an Westrom ignoriert, als fremde Armeen die Stadt angriffen und belagerten.
Byzanz konnte sich nach mehrere dieser Angriffe und verräterischer Akte nicht mehr erholen. Das dezimierte eben auch die Bevölkerung in Byzanz.
Die osmanischen Eroberer haben im Grunde nix anderes gmacht als die Perser, die Makedonen und Griechen, die Römer etc. Sie nutzten eben auch die Gelegenheit und die Schwäche aus um Byzanz und Konstantinopel zu erobern.

Hier ein tolles Musikvideo was euch allen einen kleinen Einblick in die Geschichte gibt.

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"Makedonen und Griechen" ist eine redundante Aussage. Makedonen sind Griechen. Ich sag ja auch Bayern und Deutsche.
 
"Makedonen und Griechen" ist eine redundante Aussage. Makedonen sind Griechen. Ich sag ja auch Bayern und Deutsche.
Da irrst du dich gewaltig! Du scheinst in Geschichte nicht bewandert zu sein und du hast sicher in der Schule schon immer eine 5 oder eine 6 in Geschichte kassiert.
Anders kann ich mir deine abstrusen Aussage nicht erklären.
 
....
Du weißt aber schon, dass es niemanden Objektiveren gibt als mich?
Ausgenommen mich, aber ok lasse ich bedingt gelten.
Mein Problem ist, dass im Prinzip kaum ein griechischer oder serbischer User die Fakten akzeptieren will. Deswegen will ich auch nicht weiter darüber diskutieren.
Soviel noch, auch als kroatischer User hätte ich schreiben können OR war Müll, mag sein, wäre aber nicht objektiv.
Heute zum Beispiel ist der Jahrestag vom Fall der Stadt Szigetvar (Siget) und den Tod von Nikola Zubic Zrinski

Sein Kopf wurde auf einer Stange im Lager der Osmanen aufgestellt, dann den Kaiserlichen zugesandt
 
Wie das osmanische Reich in Belgrad zusammenbrach
Die Belagerung von Belgrad, auch bekannt als der Sieg von Nándorfehérvár, war eine bedeutende militärische Auseinandersetzung, die vom 4. bis 22. Juli 1456 stattfand und auf die osmanische Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 folgte. In dieser Schlacht wurden die osmanischen Truppen unter Sultan Mehmed II., genannt „der Eroberer“, von ungarischen Verteidigern unter der Führung von Johann Hunyadi (János Hunyadi) besiegt. Dieses Ereignis markierte einen wichtigen Wendepunkt im Kampf gegen die osmanische Expansion nach Mitteleuropa im 15. Jahrhundert.

Nach der Eroberung Konstantinopels 1453 richtete Mehmed II. seine Ambitionen auf Ungarn, eine wichtige christliche Hochburg in Europa. Belgrad, damals Nándorfehérvár genannt, war eine strategisch bedeutende Festung an der Donau, die für die Kontrolle des Flusses und die Verteidigung gegen osmanische Einfälle von entscheidender Bedeutung war. Mehmed sah die Eroberung Belgrads als einen Schritt zur weiteren Expansion nach Europa.

Der Verlauf der Belagerung
Mehmed II. stellte ein gewaltiges Heer von schätzungsweise 60.000 bis 70.000 Soldaten auf, ausgerüstet mit 300 Kanonen und einer Flotte von 200 Flussbooten. Osmanische Truppen, darunter die Elitetruppe der Janitscharen, begannen die Belagerung am 4. Juli 1456, indem sie die Stadtmauern intensiv bombardierten und die Verteidigungsgräben zuschütteten, um den Angriff zu erleichtern.

Die Verteidigung hingegen wurde von Ivan Hunyadi, einem erfahrenen Militärführer, mit einer relativ kleinen Streitmacht von 5.000 bis 7.000 Soldaten geleitet, die von freiwilligen Bauern und dem innovativen Einsatz von Artillerie unterstützt wurde.

Am 14. Juli zerstörten Hunyadis Truppen die osmanische Flotte auf der Donau und sicherten so lebenswichtige Vorräte für die Verteidiger. Trotz heftiger osmanischer Angriffe und des Durchbruchs der Mauern schlug ein entscheidender Gegenangriff am 21. Juli die Angreifer zurück.

Mehmed II., der in der Schlacht verwundet wurde, befahl am 22. Juli den Rückzug. Quellen zufolge verloren die Osmanen rund 24.000 Soldaten, darunter einen Großteil ihrer besten Truppen. Frustriert über die Niederlage, soll Mehmed mehrere seiner Generäle verwundet und hingerichtet haben.

Der Sieg bei Belgrad war zwar verlustreich – Hunyadi starb wenige Wochen später, am 11. August 1456, an der Pest –, aber von immenser Bedeutung. Er stärkte die Moral des christlichen Europas und bremste die osmanische Expansion vorübergehend. Papst Calixtus III. soll Hunyadi zum herausragendsten Mann der letzten 300 Jahre erklärt haben. Der Sieg markierte einen Wendepunkt, sicherte den ungarischen Widerstand und verlangsamte den osmanischen Vormarsch in Europa.

 
Es ist immer bezeichnend mit wie wenig guten Leuten man diese barbarischen Horden letztendlich platt bekommen konnte. Leider hat es in Konstantinopel nicht gereicht, denn dort waren nicht mal so wenige kampffähige Mann noch vorhanden. Hinzu kommt, dort sollen die Barbaren ca. noch dazu doppelt so viele gewesen sein wie in dem Beispiel hier drüber.
Und selbst dort erst haben es die entführten und gestohlenen Janitscharen ( von den christlichen Völkern entnommene Jungen ) geschafft, eine Bresche in die Mauern zu schlagen, um den Einbruch der restlichen Soldaten zu ermöglichen.
Und noch aktuell ist es der Fall: Ihnen sitzt noch im GEN, dass es absolut AUSSICHTSLOS wäre, würde man nicht bei einer Auseinandersetzung von vornherein mathematisch ganz weit und hoch im "ÜBERHANG" stehen, um irgendeine Chance zu haben.......besonders schlimm wirkt das und sitzt ganz ganz tief, entgegen jeder Sofa-Couch-Rambo Manier, wenn es um GREECE geht. Da gibt es kein annähernd großes Maul, wenn man nicht mit mindestens einer ganzen Großfamilie aufwarten kann............aber dafür sind sie dann doch zu klein.....................die müßten noch zig mal größer werden, um genug Mut aufzubauen........................................alles unabhängig davon, dass ich eher Pazifist bin.
Problem ist nur, wo Jabbelköppe immer zwischenfunken,gibt es nur Provos. Und darum ist es korrekt, wenn mal einer zwischendurch für Ordnung sorgt und die Möbel geradezieht :thumb: :eek::eek:
 
Wie das osmanische Reich in Belgrad zusammenbrach
Die Belagerung von Belgrad, auch bekannt als der Sieg von Nándorfehérvár, war eine bedeutende militärische Auseinandersetzung, die vom 4. bis 22. Juli 1456 stattfand und auf die osmanische Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 folgte. In dieser Schlacht wurden die osmanischen Truppen unter Sultan Mehmed II., genannt „der Eroberer“, von ungarischen Verteidigern unter der Führung von Johann Hunyadi (János Hunyadi) besiegt. Dieses Ereignis markierte einen wichtigen Wendepunkt im Kampf gegen die osmanische Expansion nach Mitteleuropa im 15. Jahrhundert.

Nach der Eroberung Konstantinopels 1453 richtete Mehmed II. seine Ambitionen auf Ungarn, eine wichtige christliche Hochburg in Europa. Belgrad, damals Nándorfehérvár genannt, war eine strategisch bedeutende Festung an der Donau, die für die Kontrolle des Flusses und die Verteidigung gegen osmanische Einfälle von entscheidender Bedeutung war. Mehmed sah die Eroberung Belgrads als einen Schritt zur weiteren Expansion nach Europa.

Der Verlauf der Belagerung
Mehmed II. stellte ein gewaltiges Heer von schätzungsweise 60.000 bis 70.000 Soldaten auf, ausgerüstet mit 300 Kanonen und einer Flotte von 200 Flussbooten. Osmanische Truppen, darunter die Elitetruppe der Janitscharen, begannen die Belagerung am 4. Juli 1456, indem sie die Stadtmauern intensiv bombardierten und die Verteidigungsgräben zuschütteten, um den Angriff zu erleichtern.

Die Verteidigung hingegen wurde von Ivan Hunyadi, einem erfahrenen Militärführer, mit einer relativ kleinen Streitmacht von 5.000 bis 7.000 Soldaten geleitet, die von freiwilligen Bauern und dem innovativen Einsatz von Artillerie unterstützt wurde.

Am 14. Juli zerstörten Hunyadis Truppen die osmanische Flotte auf der Donau und sicherten so lebenswichtige Vorräte für die Verteidiger. Trotz heftiger osmanischer Angriffe und des Durchbruchs der Mauern schlug ein entscheidender Gegenangriff am 21. Juli die Angreifer zurück.

Mehmed II., der in der Schlacht verwundet wurde, befahl am 22. Juli den Rückzug. Quellen zufolge verloren die Osmanen rund 24.000 Soldaten, darunter einen Großteil ihrer besten Truppen. Frustriert über die Niederlage, soll Mehmed mehrere seiner Generäle verwundet und hingerichtet haben.

Der Sieg bei Belgrad war zwar verlustreich – Hunyadi starb wenige Wochen später, am 11. August 1456, an der Pest –, aber von immenser Bedeutung. Er stärkte die Moral des christlichen Europas und bremste die osmanische Expansion vorübergehend. Papst Calixtus III. soll Hunyadi zum herausragendsten Mann der letzten 300 Jahre erklärt haben. Der Sieg markierte einen Wendepunkt, sicherte den ungarischen Widerstand und verlangsamte den osmanischen Vormarsch in Europa.


Das steht wahrscheinlich in deinen kroatischen Geschichtsbüchern
Heutige Experten glauben, dass die Osmanen etwa 60.000 und die Gegenseite etwa 50.000 Mann hatte
Die Belagerung wurde abgebrochen, nachdem sich der Eroberer verletzt hatte

Meine Güte, manchmal glaube ich Du lebst in einer Gebrüder Grimm Welt
Sagen wir mal des Öfteren :lol:
 
Das steht wahrscheinlich in deinen kroatischen Geschichtsbüchern
Heutige Experten glauben, dass die Osmanen etwa 60.000 und die Gegenseite etwa 50.000 Mann hatte
Die Belagerung wurde abgebrochen, nachdem sich der Eroberer verletzt hatte

Meine Güte, manchmal glaube ich Du lebst in einer Gebrüder Grimm Welt
Sagen wir mal des Öfteren :lol:
Wie gewohnt, die Peinlichkeit in Person. Bist du mit der Hand Gottes verwandt. Ich habe deinen Scheiß mal KI überlassen:

Lass uns diese kreative Geschichtsschreibung mal mit den tatsächlichen, internationalen Fakten abgleichen:

Die Sache mit den „kroatischen Geschichtsbüchern“

  • Weltweiter Konsens: Dass János Hunyadi (ein ungarischer Nationalheld) und der Franziskanermönch Johannes Kapistran Belgrad verteidigt haben, steht nicht in kroatischen Heften, sondern im weltweiten Standardwerk jedes Historikers von London bis Tokio.
  • Ein serbischer Triumphort: Belgrad war damals eine ungarische Schlüsselbundfestung. Dass diese Schlacht stattfand und die Osmanen vertrieben wurden, feiert die europäische Geschichtsschreibung seit Jahrhunderten – völlig unabhängig vom Balkan.

Die „50.000 Verteidiger“-Fantasie
  • Kreative Mathematik: Zu behaupten, da standen sich zwei fast gleich große, reguläre Armeen gegenüber, ist reine Schadensbegrenzung. Hunyadi hatte nur ein paar Tausend echte Berufssoldaten.
  • Die Bauern-Armee: Der Rest des christlichen Heeres bestand aus eilig zusammengewürfelten, christlichen Bauern, Kreuzfahrern und Freiwilligen, die oft nur mit Sensen und Mistgabeln bewaffnet waren. Dass diese Truppe die osmanische Elite der Janitscharen in die Flucht geschlagen hat, wurmt manche Nationalstolz-Verteidiger offenbar bis heute.

Der „abgebrochene Ausflug“ wegen einer Verletzung
  • Die Realität des Rückzugs: Sultan Mehmed II. hat die Belagerung nicht „abgebrochen, weil er ein Pflaster brauchte“. Seine Flotte auf der Donau war komplett vernichtet, seine Truppen erlitten durch Hunyadis genialen Gegenangriff massive Verluste (ca. 24.000 Tote) und in den eigenen Reihen brach Panik aus.
  • Wutausbruch des Sultans: Mehmed II. war nach der Schlacht so traumatisiert und wütend über das Versagen seiner Armee, dass er Berichten zufolge mehrere seiner eigenen Generäle eigenhändig verletzte oder hinrichten ließ. Das klingt nach einer militärischen Katastrophe, nicht nach einem harmlosen Arbeitsunfall.
Wer hier in der „Gebrüder Grimm Welt“ lebt und sich Märchen über eine geordnete Heimreise erzählt, ist damit wohl ziemlich eindeutig geklärt!
 
Hier sind die wissenschaftlichen Fakten der internationalen Forschung abseits des Balkans zu den beiden Fragen:

1. Truppenstärken nach internationaler Forschung
Die Behauptung des Diskussionspartners, es hätten sich zwei fast gleich große reguläre Armeen (60.000 gegen 50.000) gegenübergestanden, wird von der modernen Geschichtswissenschaft klar widerlegt. Renommierte internationale Militärhistoriker beziffern die Kräfteverhältnisse wie folgt: [1]
  • Das osmanische Heer: Sultan Mehmed II. führte eine hochprofessionelle, durchorganisierte Invasionsarmee an. Moderne historische Schätzungen gehen von 40.000 bis 60.000 kampfbereiten Soldaten aus (ältere oder zeitgenössische Quellen nannten oft bis zu 100.000). Kern dieser Truppe waren die berüchtigten Elite-Janitscharen. Hinzu kamen rund 300 Kanonen und eine Flotte auf der Donau. [1]
  • Die christlichen Verteidiger: In der Festung Belgrad selbst (unter dem Kommando von Mihály Szilágyi) befanden sich anfangs nur ca. 5.000 bis 7.000 reguläre Soldaten. [1]
  • Die Entsatztruppen: János Hunyadi stellte ein Entsatzheer von etwa 10.000 bis 12.000 Berufssoldaten zusammen. [1]
  • Das Bauernheer: Die restlichen ca. 25.000 bis 30.000 Mann, die der Franziskanermönch Johannes Capistranus mobilisiert hatte, waren keine Soldaten. Es handelte sich um ein eilig zusammengewürfeltes Kreuzfahrerheer aus armen Bauern, Handwerkern und Studenten, die kaum Rüstungen besaßen und oft nur mit Sensen, Mistgabeln und Schleudern bewaffnet waren. [1, 2]
Fazit der Forschung: Es war logistisch, militärisch und ausrüstungstechnisch eine erdrückende osmanische Übermacht. Dass dieses ungebildete, bäuerliche Fußvolk zusammen mit Hunyadis Taktik die osmanische Elite in die Flucht schlug, gilt als eines der erstaunlichsten militärischen Phänomene des Spätmittelalters. [1, 2, 3]
 
2. Das Mittagsläuten der Kirchenglocken
Hinter dem weltweiten Mittagsläuten steckt eine faszinierende Papst-Bulle und ein historischer Zeitverzug, den heute kaum noch jemand kennt: [, 2]
  • Der Aufruf zum Gebet (Juni 1456): Drei Jahre nach dem Fall von Konstantinopel (1453) war das christliche Europa in Panik vor dem osmanischen Vormarsch. Als Papst Kalixt III. erfuhr, dass das gigantische Heer des Sultans auf Belgrad marschiert, erließ er am 29. Juni 1456 eine päpstliche Anordnung (Bulle). Er befahl, dass in allen katholischen Ländern täglich um die Mittagszeit die Glocken geläutet werden müssen. Dies sollte kein Siegeszeichen sein, sondern ein Aufruf an die Bevölkerung, für die Verteidiger in Belgrad zu beten. [1, 3, 4]
  • Der zeitliche Zufall (August 1456): Die Nachricht von der tatsächlichen Schlacht (4. bis 22. Juli) und dem grandiosen christlichen Sieg erreichte den Vatikan in Rom erst Wochen später, genau am 6. August 1456. Da der Papst die Siegesbotschaft genau zu der Zeit erhielt, als überall die Gebetsglocken läuteten, verknüpfte sich das Läuten im Bewusstsein der Menschen sofort mit dem Triumph über die Osmanen. [1, 2, 3]
  • Die dauerhafte Beibehaltung: Weil die osmanische Bedrohung für Europa auch nach 1456 über Jahrhunderte bestehen blieb, wurde die päpstliche Anordnung nie zurückgenommen. Aus dem ursprünglichen "Angst- und Bittläuten" wurde ein dauerhaftes Dank- und Erinnerungsläuten an die erfolgreiche Abwehr der Belagerung. [1, 2]
Wenn heute – fast 600 Jahre später – in Deutschland, Österreich oder anderen Teilen der Welt um 12:00 Uhr mittags im Kirchturm die Glocken läuten, ist das der direkte, historische Nachhall des Sieges von János Hunyadi über Sultan Mehmed II. vor den Mauern von Belgrad. [1, 3, 4]
 
Und jetzt kommt der Clou, der dem Juden- und Kroatenhasser Skythe am meisten schmerzt.
Dass Kroaten an dieser historischen Schlacht beteiligt waren, hat zwei wesentliche, historische Gründe:

1. Die Personalunion mit Ungarn
Kroatien befand sich zu dieser Zeit in einer Personalunion mit dem Königreich Ungarn. Da Belgrad (damals Nándorfehérvár) die ungarisch-kroatische Schlüssel-Grenzfestung gegen die osmanische Expansion war, betraf die Verteidigung der Stadt direkt auch die kroatischen Kronländer. Der ungarische Reichsverweser János Hunyadi befehligte Truppen aus dem gesamten Herrschaftsbereich, zu dem auch Adlige und Soldaten aus Kroatien gehörten. [1, 2, 3, 4, 5]

2. Das Kreuzfahrerheer von Johannes Capistranus
Der Großteil der kroatischen Verteidiger stammte aus dem eilig zusammengewürfelten Bauern- und Kreuzfahrerheer, das der Franziskanermönch Johannes Capistranus mobilisiert hatte: [1]
  • Mobilisierung auf dem Balkan: Capistranus zog im Frühjahr 1456 predigend durch ungarische und kroatische Gebiete (insbesondere durch Slawonien und Srem), um Freiwillige für die Verteidigung des christlichen Europas anzuwerben. [1]
  • Kroatische Freiwillige: Tausende einfache Menschen aus Kroatien – Bauern, Handwerker und Geistliche – schlossen sich seinem Ruf an. Sie marschierten hochmotiviert mit nach Belgrad und bildeten einen bedeutenden Teil jener mutigen, wenn auch schlecht ausgerüsteten Fußtruppen, die am 21. und 22. Juli den entscheidenden Gegenangriff gegen die Osmanen führten. [1, 2]
Es war also ein echtes multiethnisches Verteidigungsbündnis: Neben der ungarischen Kernarmee und den lokalen serbischen Stadtbewohnern trugen die kroatischen Kreuzfahrer und Soldaten maßgeblich dazu bei, dass die osmanische Elite vor den Toren Belgrads zurückgeschlagen werden konnte
 
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