Wie das osmanische Reich in Belgrad zusammenbrach
Die Belagerung von Belgrad, auch bekannt als der Sieg von Nándorfehérvár, war eine bedeutende militärische Auseinandersetzung, die vom 4. bis 22. Juli 1456 stattfand und auf die osmanische Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 folgte. In dieser Schlacht wurden die osmanischen Truppen unter Sultan Mehmed II., genannt „der Eroberer“, von ungarischen Verteidigern unter der Führung von Johann Hunyadi (János Hunyadi) besiegt. Dieses Ereignis markierte einen wichtigen Wendepunkt im Kampf gegen die osmanische Expansion nach Mitteleuropa im 15. Jahrhundert.
Nach der Eroberung Konstantinopels 1453 richtete Mehmed II. seine Ambitionen auf Ungarn, eine wichtige christliche Hochburg in Europa. Belgrad, damals Nándorfehérvár genannt, war eine strategisch bedeutende Festung an der Donau, die für die Kontrolle des Flusses und die Verteidigung gegen osmanische Einfälle von entscheidender Bedeutung war. Mehmed sah die Eroberung Belgrads als einen Schritt zur weiteren Expansion nach Europa.
Der Verlauf der Belagerung
Mehmed II. stellte ein gewaltiges Heer von schätzungsweise 60.000 bis 70.000 Soldaten auf, ausgerüstet mit 300 Kanonen und einer Flotte von 200 Flussbooten. Osmanische Truppen, darunter die Elitetruppe der Janitscharen, begannen die Belagerung am 4. Juli 1456, indem sie die Stadtmauern intensiv bombardierten und die Verteidigungsgräben zuschütteten, um den Angriff zu erleichtern.
Die Verteidigung hingegen wurde von Ivan Hunyadi, einem erfahrenen Militärführer, mit einer relativ kleinen Streitmacht von 5.000 bis 7.000 Soldaten geleitet, die von freiwilligen Bauern und dem innovativen Einsatz von Artillerie unterstützt wurde.
Am 14. Juli zerstörten Hunyadis Truppen die osmanische Flotte auf der Donau und sicherten so lebenswichtige Vorräte für die Verteidiger. Trotz heftiger osmanischer Angriffe und des Durchbruchs der Mauern schlug ein entscheidender Gegenangriff am 21. Juli die Angreifer zurück.
Mehmed II., der in der Schlacht verwundet wurde, befahl am 22. Juli den Rückzug. Quellen zufolge verloren die Osmanen rund 24.000 Soldaten, darunter einen Großteil ihrer besten Truppen. Frustriert über die Niederlage, soll Mehmed mehrere seiner Generäle verwundet und hingerichtet haben.
Der Sieg bei Belgrad war zwar verlustreich – Hunyadi starb wenige Wochen später, am 11. August 1456, an der Pest –, aber von immenser Bedeutung. Er stärkte die Moral des christlichen Europas und bremste die osmanische Expansion vorübergehend. Papst Calixtus III. soll Hunyadi zum herausragendsten Mann der letzten 300 Jahre erklärt haben. Der Sieg markierte einen Wendepunkt, sicherte den ungarischen Widerstand und verlangsamte den osmanischen Vormarsch in Europa.
OPSADA Beograda, poznata i kao pobjeda kod Nándorfehérvára, bila je ključni vojni sukob koji se odvio od 4. do 22. srpnja 1456. godine, nakon osmanskog osvajanja Carigrada 1453. godine.
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