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PKK-Sammelthread

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Zur Zeit der größten Ausdehnung, zu einer Zeit, da Türken oder der Begriff noch unbekannt waren. Bis zu eurer Ankunft sollten noch mehr als 1000 Jahre vergehen. . Aber das wir in Anatolien erst mit den Türken ankamen, ist ein Märchen. Sorry.
Mindestens 2500 Jahre leben wir schon in der Region mein Junge.

Nehmen wir an die Kurden waren wie du es immer angibst Meder oder Skythen. Das sind 2 Theorien die so existieren in der Kurdischen Community. ("Bis heute sind die Vorfahren der Kurden nicht klar"): Der Standpunkt der Skythen lag damals noch mitten in Zentralasien. Die Meder selbst im heutigen Khuzestan/Lorestan. Zudem sich zur Archämedischen Zeit (Perserreich) keine Kurdische bzw. Kurdische Ethnie existierte. Euch gab es zu der Zeit nicht. Absolut alles war Persisch. Selbst heute bezeichnen sich viele Iraner ob Balutsche oder die damaligen Tabaren die ihre Bezeichnung völlig verloren haben.

Davon ausgehend, ist nahe liegenste Raum bis wohin die Kurden siedelten das heute Karabag. Wir wissen von Sultan Eyubi, dass er aus dem heutigen Armenien stammt. Auch in seinem Stammbaum hat er Türkische Verwandte. Noch heute leben in Azerbaidschan vereinzelt Kurdische Enklaven.

Erst im 18.Jahrundert jedoch besiedelten die Kurden teile Karabag/Sunjik erneut. Das ging in die Geschichte ein als (Rotes Kurdistan). Kann jeder nachgooglen.

Was bedeutet das alles? Die Kurden wurden nach belieben von beiden Dynastien/Reichen angesiedelt wo sie gebraucht wurden. Wirklich nomadisch waren die Kurden nicht sondern sollten jeweils immer als Gegengewicht zur anderen Nation an der Grenze leben. In Anatolien waren die Kurden somit dennoch noch nicht. Kurden besiedelten Mesopotamien und damit den heutigen Nord-Irak erst stark um 16-18 aber auch nicht in der Frequenz wie du es dir hier schön redest.

Die Kurdischen Fürstentümer die entstanden und über die weiß man sogut wie fast nichts. Das einzige Kurdische Fürstentum Botan, was auch nicht unabhängig war sondern halbautonom sah sich nicht als (Kurdisch) sondern in der Nachfolge der Umayyaden des ibn-al walid (Araber-Dynastien).

Mehr brauch ich an dieser Stelle auch nicht mehr zu sagen. Eine Karte der heutigen Demografie sagt, nichts aus. In Deutschland leben in Berlin auch gut paar Mille Türken. Von daher Karten einfärben 2016. Ist lustig, macht aus historischen Punkten keinen Sinn.
 
Das ist nicht (alles) sehr interessant. Sondern tatsächlich Geschichte. Man mag es nicht glauben, woho.

Ob die letzten zwei Sätze unnötig waren, nein! Wieso? Er selbst ist es, der anderen die Heimat abspricht und auf die Mongolei verweist. Bezeichnet sich selbst als Ur-Anatolier, dabei ist er es ist. Noch weniger als jeder Türke.

Von daher:"Was man nicht will das man dir tut...." usw.
Niemand kann niemandem seine Heimat absprechen.
 
Nehmen wir an die Kurden waren wie du es immer angibst Meder oder Skythen.
Die Kurden sind doch ein Gemisch aus Perser, Slawen, Türken, Aramäer, auch die "moderne" Politik wird wie in der Antike geführt - nach Verwandschaftsgrad, was haben schiitische Perser mit orthodoxe Russen zu tun, nicht viel ausser Verwandschaft aus der Antike, und das ist überall so, die Genen überwältigen alles, die Geschichte, Kultur, Tradition oder Religion werden im Hintergrund geschmissen, und das wird modern genannt.
 
Die Kurden sind doch ein Gemisch aus Perser, Slawen, Türken, Aramäer, auch die "moderne" Politik wird wie in der Antike geführt - nach Verwandschaftsgrad, was haben schiitische Perser mit orthodoxe Russen zu tun, nicht viel ausser Verwandschaft aus der Antike, und das ist überall so, die Genen überwältigen alles, die Geschichte, Kultur, Tradition oder Religion werden im Hintergrund geschmissen, und das wird modern genannt.

"Gemisch aus....". Du bist auch nur zufällig dort geboren, wo du geboren wurdest. Deine abfälliges Gelaber über Menschen in annähernd jedem Forum nervt langsam. Aber großzügig Ahadith verteilen, Menschen nach Religion oder Nichtreligion in gut und böse aufteilen, das kannst du gut.
 
"Gemisch aus....".

Was Lotus damit im grunde nur sagen wollte, die Kurden sind kein homogenes Volk sondern heterogen. Sollte man aber hinzufügen, das ist kein Volk auf der Welt. Wie sehr ein Mensch sich als "reinrassig" betrachtet. In Gonzo steckt mehr Türkisches als ihm eigentlich lieb ist.

Deswegen macht es gerade, wenn man keine klare Vergangenheit (Geschichte) hat noch weniger Sinn sich nationalistisch an die Ecke zu stellen und Biji Kurdistan zu schreien in der Türkei wo fast alle Städtenamen in denen die Kurden leben, vor der Republik von Turkmenen/Kaukasiern (Armeniern bewohnt) wurden. Auch in großer Zahl von Christen (4-bis 5 stellig). Allein im Viyalet-i Van lebten ca. 67.000 Armenier, darunter ebenfalls noch 1.300 Juden laut Osmanischen Aufzeichnungen bezogen auf den Census 1914. Ich kann es zwar nicht leiden Wikipedia zu zitieren aber in diesem Fall beziehen die sich auch nur auf die Demografische und soziale Kultur-und Charakteristika im Osmanischen Reich zwischen 1830-1914.

Das ist wie mit Nik, der in Epirus immer noch eine Autochtone Albanische Gemeinde sieht die ich bei aller Objektivtiät und Sachlichkeit, nicht existieren kann. Zumal die Demografie auf dem Balkan völlig durcheinander gewürfelt wurde.

Bestes Beispiel sind Staaten wie Mazedonien, Bulgarien aber auch ein Griechenland hätte kein Bevölkerungsaustausch stattgefunden voll mit Türken im Norden gewesen wäre gerade in Thrakien (Selanik) die bis der Krieg losbrach Jahrhunderte hinweg dort lebten. In Mazedonien teilen sich unterschiedlichste Ethnien (Albaner, Bulgaren, Türken, Mazedonen usw.) gehalten durch eine bestimmte massive Propaganda einen Pseudo-Staat und pachten Makedonien für sich wobei Makedonien immer Hellenisch (Griechisch) war.

Was hat das mit Kurden zutun, fragt man sich jetzt? Bei den Kurden ist es das selbe. Ein Großteil besteht aus vetriebenen völkern. Weswegen sich die Kurdische Sprache nach Region signifikant unterscheidet. Die Kurden teilen alle ein trauriges Schicksal, denn historisch waren sie nur da um potentielle Feinde an den Grenzen aufzuhalten ob nun im Safawidenreich oder der Osmanischen Dynastie. Sie sollten zudem die Religionskarte zu gunsten des sunnitischen Islam verschieben.

Atatürk meinte selbst mal, es gebe zwischen Türken und Kurden keinerlei Unterschiede. Das engste Volk an der Seite der Türken waren immer die Kurden. Das fing schon vor den Osmanen an. Weswegen er auch die Kurden nicht anerkannte als "eigenständiges" Volk sondern ebenfalls als "Türken" klassifizierte. Was viele bis heute nicht verstehen ist, dass Türke ein allgemeiner Sammelbegriff ist für die Menschen in Anatolien.

Autonomie für Kurden in der Türkei ist historisch, nicht möglich. Dann müsste man in Kreuzberg auch die Türken-Viertel aus Autonomieregion Turkestan bitte deklarieren. Oder Billstedt.
 
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