Militäreinsatz in Spital: UNO-Kritik an Israel
Nach dem jüngsten Militäreinsatz in einer palästinensischen Klinik hat das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen Vorwürfe gegen Israel erhoben. „Die Operation scheint Teil eines Musters zu sein: Israelische Streitkräfte greifen lebenswichtige zivile Infrastruktur an, insbesondere Krankenhäuser“, sagte UNO-Menschenrechtssprecherin Ravina Shamdasani gestern. „Die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung sind entsetzlich“, beklagte sie.
Einsatz in Nasser-Klinik
Israelische Soldaten seien in das Nasser-Krankenhaus in Chan Junis im Süden des Gazastreifens eingedrungen, um tote Geiseln zu bergen, wie das Militär mitteilte. Es seien mehrere Tatverdächtige festgenommen worden. Ein Militärsprecher sprach von einem „präzisen und begrenzten Einsatz“.
Laut Armee gebe es glaubhafte Geheimdienstinformationen, wonach die Hamas in der Klinik Geiseln festgehalten habe. Die Angaben ließen sich zunächst nicht überprüfen.
UNO erinnert an Verhältnismäßigkeit
In Konflikten müssten medizinische Einrichtungen immer geschützt werden, betonte Shamdasani. Selbst wenn Israel argumentiere, dass eine Klinik vom Feind genutzt worden sei, müsse das israelische Militär laut internationalem Recht dennoch vorsichtig und verhältnismäßig vorgehen, betonte die Sprecherin.
Hamas keine Terrororganisation: Kritik aus Israel
Aus der israelischen Politik wurde indes Kritik an Äußerungen des UNO-Nothilfekoordinators Martin Griffiths laut. Griffith hatte in einem Interview gesagt, die islamistische Hamas sei keine Terrororganisation, sondern eine politische Bewegung.
Nach dem jüngsten Militäreinsatz in einer palästinensischen Klinik hat das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen Vorwürfe gegen Israel erhoben. „Die Operation scheint Teil eines Musters zu sein: Israelische Streitkräfte greifen lebenswichtige zivile Infrastruktur an, insbesondere Krankenhäuser“, sagte UNO-Menschenrechtssprecherin Ravina Shamdasani gestern. „Die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung sind entsetzlich“, beklagte sie.
Einsatz in Nasser-Klinik
Israelische Soldaten seien in das Nasser-Krankenhaus in Chan Junis im Süden des Gazastreifens eingedrungen, um tote Geiseln zu bergen, wie das Militär mitteilte. Es seien mehrere Tatverdächtige festgenommen worden. Ein Militärsprecher sprach von einem „präzisen und begrenzten Einsatz“.
Laut Armee gebe es glaubhafte Geheimdienstinformationen, wonach die Hamas in der Klinik Geiseln festgehalten habe. Die Angaben ließen sich zunächst nicht überprüfen.
UNO erinnert an Verhältnismäßigkeit
In Konflikten müssten medizinische Einrichtungen immer geschützt werden, betonte Shamdasani. Selbst wenn Israel argumentiere, dass eine Klinik vom Feind genutzt worden sei, müsse das israelische Militär laut internationalem Recht dennoch vorsichtig und verhältnismäßig vorgehen, betonte die Sprecherin.
Hamas keine Terrororganisation: Kritik aus Israel
Aus der israelischen Politik wurde indes Kritik an Äußerungen des UNO-Nothilfekoordinators Martin Griffiths laut. Griffith hatte in einem Interview gesagt, die islamistische Hamas sei keine Terrororganisation, sondern eine politische Bewegung.