Wenn es ihm passt, schließt Trump auch einen Deal mit den Huthis
Der US-Präsident verkündete die Waffenruhe mit den jemenitischen Rebellen, die Israel nicht inkludiert. Ein Beweggrund dafür ist auch das liebe Geld
Die israelischen Kampfjets, die den Hafen Hodeidah und den Flughafen Sanaa bombardierten, waren quasi noch in der Luft, als Donald Trump das Ende der US-Offensive gegen die Huthis verkündete. Die extremistische Gruppe, die ein Drittel des Jemens – mit bis zu 80 Prozent der Bevölkerung – kontrolliert, will zwar nichts von einer "Kapitulation" wissen, hat jedoch eingewilligt, einstweilen die Schifffahrt im Roten Meer unbehelligt zu lassen. Aber das gilt nicht für Israel, dem die Huthis im Herbst 2023 aus Solidarität mit der Hamas den Krieg erklärt haben.
Das scheint den US-Präsidenten nicht übermäßig zu stören. Seine Politik scheint in einigen Belangen völlig von jener Israels, wo seine größten nichtamerikanischen Fans sitzen, losgelöst. Man denke an Trumps Wertschätzung für seinen türkischen "Freund" Präsident Erdoğan, der Israel schon vor dem Gazakrieg wüst beschimpfte. Oder an die US-Atomverhandlungen mit dem Iran, bei denen bisher nicht, wie Israel es will, von Teheran verlangt wird, die Urananreicherung komplett einzustellen.
Der US-Präsident verkündete die Waffenruhe mit den jemenitischen Rebellen, die Israel nicht inkludiert. Ein Beweggrund dafür ist auch das liebe Geld
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