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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
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Medien: Neue Verhandlungen Israels mit Libanon am Donnerstag
Die Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon sollen nach israelischen Medienberichten am Donnerstag in Washington fortgesetzt werden. Dies berichteten das israelische Nachrichtenportal ynet und die „Jerusalem Post“. Offiziell gab es zunächst keine Bestätigung dafür.

Vor knapp einer Woche hatte sich in Washington die libanesische Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, mit dem israelischen Vertreter in Washington, Jechiel Leiter, getroffen. Es war das erste direkte Gespräch von Repräsentanten beider Länder seit Jahrzehnten. Auch US-Außenminister Marco Rubio war zugegen.

Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert auch eine Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz, mit der Israel bis zuletzt wieder im offenen Krieg stand.

 
Übrigens habe ich es schon gebracht. Im Gegensatz zu dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher Erdogan, hat sich Netanjahu für die Tat entschuldigt. Schon klar, wenn man Erdogan-Liebhaber ist, verschweigt man gerne seine ganzen Missetaten. Und dann Tarek Bae, :oida:

Israels Armee bestätigt Vandalismus an Jesusfigur
Die israelische Armee hat bestätigt, dass einer ihrer Soldaten im Südlibanon ein christliches Symbol beschädigt hat. Man nehme den Vorfall äußerst ernst, teilte die Armee Sonntagabend via Plattform X mit. Das Verhalten des Mannes sei in keiner Weise mit den Werten vereinbar, die von Soldaten erwartet würden.

Am Sonntag hatte die Armee ein Foto veröffentlicht, das zeigt, wie ein Mann in israelischer Armeeuniform mit einem Hammer auf eine von einem Holzkreuz gefallene Jesusfigur einschlägt. Die Armee teilte mit, es sei nach einer ersten Untersuchung festgestellt worden, dass das Bild einen Soldaten im Südlibanon zeige.

„Gegen die Beteiligten werden im Rahmen der Ermittlungsergebnisse angemessene Maßnahmen ergriffen.“ Die Armee habe „kein Interesse daran, zivile Infrastruktur, inklusive religiöser Gebäude oder Symbole, zu zerstören“, hieß es. Gleichzeitig solle die christliche Gemeinschaft, zu der das Kruzifix gehöre, bei dessen Wiederherstellung unterstützt werden. Etwa ein Drittel der libanesischen Bevölkerung bekennt sich zum Christentum.

Netanjahu verurteilt Vorfall „aufs Schärfste“
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich „fassungslos und traurig“ über den Vorfall. „Ich verurteile diese Tat aufs Schärfste. Militärbehörden führen eine strafrechtliche Untersuchung der Angelegenheit durch und werden angemessen harte disziplinarische Maßnahmen gegen den Schuldigen ergreifen“, schrieb er auf der Plattform X.


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Gazastreifen: Wiederaufbau kostet geschätzte 71,4 Mrd. Dollar
Der Wiederaufbau des durch den Krieg zerstörten Gazastreifens wird nach Einschätzung der EU und der Vereinten Nationen (UNO) mehr als 70 Milliarden Dollar (rund 60 Mrd. Euro) kosten. „Der Bedarf für Wiederaufbau und Wiederherstellung wird auf rund 71,4 Milliarden Dollar geschätzt“, hieß es in einer gestern von der UNO und EU in Zusammenarbeit mit der Weltbank veröffentlichten abschließenden Bewertung der Schäden und des Bedarfs im Gazastreifen.

Darin erklärten die UNO und die EU, dass der mehr als zwei Jahre andauernde Krieg in dem Palästinensergebiet „zu beispiellosen Verlusten von Menschenleben und einer katastrophalen humanitären Krise geführt hat“.

Ein großer Teil des Gazastreifens – darunter Schulen, Krankenhäuser und andere zivile Infrastruktur – wurde durch den zwei Jahre lang dauernden israelischen Militäreinsatz infolge des brutalen Angriffs der Hamas am 7. Oktober in Schutt und Asche gelegt. Seit Oktober ist im Gazastreifen eine brüchige Waffenruhe im Kraft.

Der Einschätzung zufolge werden in den ersten 18 Monaten eines Wiederaufbaus 26,3 Milliarden Dollar benötigt, um grundlegende Dienstleistungen wiederherzustellen, wichtige Infrastruktur wiederaufzubauen und die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen. Die Schäden an der Infrastruktur würden auf 35,2 Milliarden Dollar geschätzt, die wirtschaftlichen und sozialen Verluste auf 22,7 Milliarden Dollar, hieß es weiter.

 
Libanon pocht auf Abzug Israels
Der libanesische Parlamentspräsident Nabih Berri warnte Israel heute vor Konsequenzen, sollte sich Israels Armee nicht aus dem Süden des Landes zurückziehen.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz pochte unterdessen auf eine Entwaffnung der radikalislamischen Hisbollah. Sollte die libanesische Regierung das nicht umsetzen, werde das israelische Militär seine Einsätze fortsetzen. Derzeit gilt eine Waffenruhe.

Katz droht mit Tötung des Hisbollah-Chefs
Vor neuen Gesprächen Israels und des Libanon in Washington drohte Katz erneut mit der Tötung des Hisbollah-Chefs. Naim Kassim werde „mit seinem Kopf bezahlen“, sagte Katz nach Medienberichten bei einer Veranstaltung zum israelischen Soldatengedenktag.

Seinerseits drohte Berri Israel, es werde „jeden Tag den Geruch des Widerstands riechen“, wenn Israel seine Besatzung aufrechterhalte. Das sagte der Verbündete der Hisbollah-Miliz, Berri, gegenüber der Zeitung „Al-Jumhurija“.

Fortsetzung der Gespräche
Die Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon werden laut einem Sprecher des US-Außenministeriums morgen in Washington fortgesetzt.

 
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