Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren
  • Guten Rutsch, Sretna Nova, ΚαλΟ Î§ÏÎżÎœÎčÎŹ, GĂ«zuar Vitin e Ri, Mutlu Yıllar
    WĂŒnscht das BalkanForum-Team

Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
  • Erstellt am Erstellt am

Auf wessen Seite seid ihr (eher)???


  • Umfrageteilnehmer
    162
Keine Ahnung, warum wir jetzt nicht auch jubeln dĂŒrfen... đŸ€”

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
FĂŒr weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Ist genau so deplatziert wie damals. Erdogan-Supporter verstehen es leider nicht und jubeln auch ĂŒber die bestialischen Morde der Hamas an jĂŒdischer Zivilbevölkerung.
 
Bericht ĂŒber Tote bei Luftangriff in Rafah
Bei einem mutmaßlich israelischen Luftangriff auf die sĂŒdliche Gaza-Stadt Rafah sind nach Angaben der von der islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde mindestens elf PalĂ€stinenser getötet worden. Weitere 50 Menschen seien verletzt worden, teilte die Behörde gestern mit.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde sollen Zelte von FlĂŒchtlingen getroffen worden sein, die sich vor dem Eingang zum Emiratischen Krankenhaus im Stadtteil Tal al-Sultan befunden haben. Unter den Todesopfern seien ein SanitĂ€ter und eine Krankenschwester der Klinik. Die Angaben ließen sich nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen.

Israel: Attacke gezielt gegen Terroristen
Das israelische MilitĂ€r teilte am Abend mit, dass die Armee eine Gruppe von KĂ€mpfern der mit der Hamas verbĂŒndeten Miliz Islamischer Dschihad angegriffen habe.

 
Gibt es auch solche Demos gegen die Hamas in Gaza? Auch wenn ich nicht unbedingt mit diesen Demonstranten konform gehe.
Tausende demonstrieren in Israel gegen Netanjahu
Tausende Menschen sind gestern Abend in mehreren StĂ€dten Israels auf die Straße gegangen, um gegen die Regierung von MinisterprĂ€sident Benjamin Netanjahu zu demonstrieren.

Im Zentrum von Tel Aviv skandierten die Teilnehmer der Kundgebung Parolen wie „Wahlen jetzt!“ und – auf Netanjahu gemĂŒnzt – „Du bist der Kopf, du bist schuld!“, wie die „Times of Israel“ berichtete.

„Alle Werte zerstört“
„Ich beschuldige dich, Bibi, alle Werte zerstört zu haben, in deren Geiste wir unsere Kinder großgezogen haben“, sagte eine Rednerin der Kundgebung und benutzte dabei eine Kurzform des Vornamens von Netanjahu.

„Ich beschuldige dich, Bibi, ein ganzes Land zu Hinterbliebenen gemacht zu haben“, fuhr die Frau fort. Sie hatte den brutalen TerrorĂŒberfall der islamistischen Hamas und anderer Gruppen am 7. Oktober im SĂŒden Israels ĂŒberlebt und dabei ihren Bruder verloren.

Kritiker werfen Netanjahu vor, den Schutz der Gaza-Grenze vernachlĂ€ssigt zu haben und die Interessen des Landes seinem politischen Überleben unterzuordnen.

Protestmarsch fĂŒr Geiseldeal
In Jerusalem endete ĂŒberdies ein Protestmarsch, zu dem Angehörige der Geiseln aufgerufen hatten. Die Teilnehmer waren am Mittwoch in einem am 7. Oktober ĂŒberfallenen Kibbuz nahe der Gaza-Grenze aufgebrochen und vor den Amtssitz Netanjahus gezogen.

 
Erste US-Hilfspakete ĂŒber Gaza abgeworfen
Nur kurz nach der offiziellen AnkĂŒndigung hat das US-MilitĂ€r erstmals Hilfslieferungen aus der Luft ĂŒber dem Gazastreifen abgeworfen. Laut einem Beamten wurden mehr als 35.000 Mahlzeiten abgeworfen. Israel kĂŒndigte unterdessen an, Kampfpausen fĂŒr humanitĂ€re Zwecke einzulegen. Und auch eine mögliche Waffenruhe könnte einen Schritt nĂ€her gerĂŒckt sein.

Laut zwei US-Beamten, die anonym bleiben wollten, wurden die LuftabwĂŒrfe mit drei Transportmaschinen vom Typ C-130 durchgefĂŒhrt. Insgesamt seien 66 Pakete mit Zehntausenden Mahlzeiten ĂŒber dem Kriegsgebiet abgeworfen worden. Der auch unter der Bezeichnung „Hercules“ bekannte Flugzeugtyp ist unter anderem auch beim Bundesheer im Einsatz. In einer offiziellen Mitteilung des Weißen Hauses hieß es, die AbwĂŒrfe hĂ€tten die UnterstĂŒtzung Israels und wĂŒrden in Zukunft fortgesetzt werden.

Bereits in den vergangenen Tagen und Wochen hatten andere LĂ€nder, darunter Frankreich, Großbritannien, Ägypten und Jordanien, bereits HilfsgĂŒter ĂŒber dem Gazastreifen abgeworfen. Die abgeworfenen Lebensmittel oder Medikamente bringen eine gewisse Linderung der Not, vor allem in Gebieten, die wie der nördliche Gazastreifen mit Hilfslieferungen auf dem Landweg nur schwer oder gar nicht zu erreichen sind.

 
Postkolonialismus, aber welcher?
Bizarre SolidaritĂ€t mit der Hamas rĂŒckt die Theorie des Postkolonialismus in den Fokus. Entscheidend ist, ob sie zu politisch-historischer Analyse verwendet wird oder einfach nur als moralisch-rhetorische Waffe

Den anfĂ€nglich winzigen und machtlosen "Judenstaat" als Kolonialmacht anzuprangern sei historisch absurd, schreibt der Kulturwissenschafter Wolfgang MĂŒller-Funk. In seinem Gastkommentar widmet er sich den "Postcolonial Studies" und dem Umgang mit Kolonialismus in der Debatte nach dem Angriff der Hamas auf Israel.

Politische Positionen bedĂŒrfen einer theoretischen Rechtfertigung. Wenn (nicht nur) junge Menschen, die sich selbst als links ansehen, im Rahmen ihrer Manifestationen und Demonstrationen fĂŒr die palĂ€stinensische Sache die Massaker der Hamas an oft jungen, unschuldigen MĂ€nnern und Frauen als Notwehr und Reaktion kleinreden, dann mutiert diese merkwĂŒrdige SolidaritĂ€t mit den politisch radikal rechts stehenden Feinden der Juden zu einer antikolonialen Bekundung gegen Israel, den Westen und Europa.

Verbrechen aufarbeiten
In diesem Zusammenhang wurde in den vergangenen Wochen auf die postkoloniale Theoriebildung hingewiesen, die als argumentative Folie und Narrativ dient. Freilich ziehen die "Postcolonial Studies" eine solch simple Zuordnung nicht zwingend nach sich. Außer Streit ist die Tatsache, dass die Verbrechen des Kolonialismus mit denen rechter, aber auch linker totalitĂ€rer Regime in einem Atemzug genannt werden mĂŒssen. Demokratische LĂ€nder sind gut beraten, mit Blick auf eine gemeinsame Zukunft mit Afrika, dem Nahen Osten und anderen Regionen von sich aus die Geschichte des Kolonialismus aufzuarbeiten. In AnsĂ€tzen ist dies durch kritische Literatur, Dokumentationen und RĂŒckgaben geraubter KunstschĂ€tze in Gang gekommen.
....
Das von der Uno seinerzeit legitimierte Israel ist ein Produkt der Dekolonisation und des Postkolonialismus. Den anfÀnglich winzigen und machtlosen "Judenstaat" als Kolonialmacht anzuprangern ist historisch absurd. Es waren die militÀrischen Niederlagen seiner Gegner, die unfreiwillig das Land und dessen Bewohner, die sie vertreiben und vernichten wollten, starkgemacht haben. Nicht ohne Hilfe anfÀnglich auch der Sowjetunion und spÀter vor allem der USA. Im Gefolge dieser Konflikte haben nicht nur viele PalÀstinenser ihre Heimat verloren, sondern auch viele Juden in Nordafrika und in den LÀndern des Nahen Ostens.



 
Weltsicherheitsrat mahnt Schutz von Zivilisten in Gaza ein
Der Weltsicherheitsrat hat im Gaza-Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen PalĂ€stinenserorganisation Hamas den Schutz der notleidenden palĂ€stinensischen Zivilisten und Zivilistinnen in dem abgeriegelten KĂŒstenstreifen und humanitĂ€re Soforthilfe eingemahnt.

„Die Parteien wurden nachdrĂŒcklich aufgefordert, den Zivilisten im Gazastreifen die Grundversorgung und humanitĂ€re UnterstĂŒtzung nicht vorzuenthalten“, hieß es in einer gestern (Ortszeit) in New York veröffentlichten Mitteilung der Vereinten Nationen. Erneut wurde humanitĂ€re Hilfe gefordert.

Israel soll GrenzĂŒbergĂ€nge offen halten
Der Weltsicherheitsrat forderte erneut, „die sofortige, schnelle, sichere, nachhaltige und ungehinderte Bereitstellung“ humanitĂ€rer Hilfe in großem Umfang zu ermöglichen und zu erleichtern. Israel wurde zudem in der ErklĂ€rung aufgefordert, die GrenzĂŒbergĂ€nge fĂŒr humanitĂ€re Hilfe geöffnet zu halten und die Öffnung zusĂ€tzlicher ÜbergĂ€nge zu ermöglichen.

 
Wie viel wurden den von terror israel zivilisten vor paar tagen getötet als sie essen haben wollten. Es gibt beweise aufnahmen das der terror besatzer israel dahinter steckt.
Gibt es die? Genau genommen glaube ich weder dem israelischen MilitÀr und der Hamas schon gar nicht, die ihre eigenen Leute umbringt und Frauen und Kinder usw. als Schutzschild benutzt.
Israels MilitĂ€r nennt MassengedrĂ€nge als Ursache fĂŒr TodesfĂ€lle an Hilfskonvoi
Wer ist schuld am Tod Dutzender Menschen bei einer Hilfslieferung? Nach Angaben der israelischen StreitkrĂ€fte wurden die meisten der Toten erdrĂŒckt. Das steht im Widerspruch zu den Angaben von palĂ€stinensischer Seite.
Der Tod Dutzender PalĂ€stinenser bei der geplanten Verteilung von HilfsgĂŒtern ist nach Angaben des israelischen MilitĂ€rs auf ein MassengedrĂ€nge zurĂŒckzufĂŒhren. Anders als von der Hamas angegeben, seien die meisten TodesfĂ€lle nicht auf SchĂŒsse des israelischen MilitĂ€rs zurĂŒckzufĂŒhren, sagte ein MilitĂ€rsprecher. Vielmehr seien die meisten Opfer in dem GedrĂ€nge erdrĂŒckt worden, aus dem heraus israelische Soldaten angegriffen worden seien.

Diese hĂ€tten daraufhin WarnschĂŒsse abgegeben und einzelne PlĂŒnderer erschossen, die die Soldaten bedroht hĂ€tten. Das habe eine vorlĂ€ufige Untersuchung durch das MilitĂ€r ergeben. Eine weitere Untersuchung durch eine unabhĂ€ngige Kommission soll folgen.

 
ZurĂŒck
Oben