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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

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Netanjahu traf Biden
Gaza-Waffenruhe im Fokus
Israels Premier Benjamin Netanjahu hat am Donnerstag US-Präsidenten Joe Biden in Washington getroffen. Zentrales Thema bei der Zusammenkunft im Weißen Haus waren die Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gazastreifen. Bei den Bemühungen gebe es noch „Lücken“, die aber geschlossen werden könnten, hieß es aus dem Weißen Haus.

Bei seinem Treffen mit Biden dankte der israelische Ministerpräsident den USA für die Unterstützung seines Landes. „Ich möchte Ihnen für 50 Jahre Arbeit im öffentlichen Dienst und 50 Jahre Unterstützung für den Staat Israel danken“, sagte Netanjahu. Er freue sich „darauf, heute mit Ihnen zu diskutieren und in den kommenden Monaten mit Ihnen zusammenzuarbeiten“. Netanjahus bisher letzter Besuch im Weißen Haus fand 2020 statt. Präsident war damals der Republikaner Donald Trump.

 
„Wir können nicht wegschauen“ – Kamala Harris drängt auf Waffenruhe im Gaza-Streifen
Kamala Harris unterstützt im Gaza-Krieg Israels Recht auf Selbstverteidigung. Das sagt die US-Vizepräsidentin nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Netanjahu. Gleichzeitig plädiert sie auf eine Waffenruhe mit Blick auf eine Zweistaatenlösung.
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat nach ihrem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zum Krieg im Gazastreifen Stellung bezogen. Der Konflikt sei kompliziert. Das Gespräch darüber sei häufig „binär“, die Realität sei aber alles andere als das.

 
Lebensmittelrationen für Familien in Gaza reduziert
Das Welternährungsprogramm (WFP) sieht sich gezwungen, die Lebensmittelrationen für die Familien im Gazastreifen zu verkleinern. Nur so sei es möglich, eine umfassende Versorgung für die neu vertriebenen Menschen zu gewährleisten, teilte das WFP, eine Organisation der Vereinten Nationen, heute im Onlinedienst X mit.

„Die Nahrungsmittelvorräte und humanitären Hilfsgüter im Zentrum und Süden des Gazastreifens sind sehr begrenzt, und es gelangen kaum kommerzielle Lieferungen dorthin“, fügte das WFP hinzu.

Halbe Million Menschen leiden Hunger

 
Zu Gast in Florida
Netanjahu erneuert Verbindung zu Trump
Am Freitag hat Israels Premier Benjamin Netanjahu bei seiner USA-Reise Halt in Florida gemacht: Er besuchte US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump in dessen Privatanwesen Mar-a-Lago. Trump sagte, die Geiseln der Hamas müssten sofort freikommen, zudem wäre das Massaker am 7. Oktober nicht passiert, wäre er zu dem Zeitpunkt US-Präsident gewesen.

Trump warnte am Freitag vor einem „dritten Weltkrieg“, sollten seine Republikaner nicht die Präsidentschaftswahl im Herbst gewinnen. „Wenn wir gewinnen, wird alles ganz einfach. Dann klappt alles und ganz schnell“, sagte Trump. „Wenn wir nicht gewinnen, gibt es große Kriege im Nahen Osten und vielleicht den dritten Weltkrieg.“

 
Israel vor „entscheidender Offensive“ gegen Hisbollah
Die israelische Armee bereitet laut eigenen Angaben eine „entscheidende Offensive“ gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon vor. Die Truppen bereiteten sich auf den „Übergang zur Offensive“ vor, sagte der israelische Generalmajor Ori Gordin laut Militärangaben gestern. „Wenn der Moment kommt und wir in die Offensive gehen, wird es eine entscheidende Offensive“, fügte er hinzu.

Bei den seit Monaten andauernden Gefechten habe die Armee bereits „Tausende“ Ziele entlang der Grenze zwischen Israel und dem Libanon „zerstört“. Der Befehlshaber für die Truppen im Norden Israels sagte zudem, die Armee habe im Libanon bisher „mehr als 500 Terroristen eliminiert“, die meisten gehörten der mit dem Iran verbündeten Hisbollah an.

 
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